Die Verbrauchssteuern und sonstigen Gemeindeabgaben. 167
im Jahre 1908, sowie die Wirkung der Bestimmung des § 18 des
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70 052 540 0770,04 — 9,04 50 6,51 — 4665,51133751 3 680 305
57981 455597 9,.44 — 9,44169 7.00 — 7,90093921221 183
94 448 782 43444014 0,90 11,04/147 5,.14 0.45 5,5916651849 184
62 3711841234956 — 9.5646 5,68 — 5,682 0032194 191
143 781104652912,771 1.88 14,650 7,00 1,03 8,031 1562 1791 229
1032192108728 9.,88 1,40 11,2851,5 6.38 0,90 7,282061, 2294 133
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An sonstigen Gemeindesteuern gelangen in den badischen Gemeinden
noch zur Erhebung: die Hundstaxe, die Zuschläge zur
staatlichen Verkehrssteuer, die Warenhaussteuer und Kurtaxen.
Letztere werden gemäß § 73 G.-O. in Baden-Baden (Fremdenfrequenz
ca. 72 000) und Badenweiler (6203) erhoben und brachten im Jahre 1907
rund 140 000 bezw. 31 348 Mk. ein. Nach § 2 des Gesetzes vom 4. Mai
1896, die Hundstaxe betreffend, kann durch Gemeindebeschluß mit Staatsgenehmigung
die Erhebung eines in die Gemeindekasse fließenden für alle
Hunde gleichmäßig festzusetzenden Zuschlags zu der staatlichen Hundstaxe,
welche in Gemeinden von 4000 und weniger Einwohnern 8 Mk. und in
solchen von über 4000 Einwohnern 16 Mk. beträgt, angeordnet werden;
dieser Gemeindezuschlag darf jedoch die Hälfte dieser Sätze nicht übersteigen.
Der Ertrag der staatlichen Hundstage fällt nach Abzug der Erhebungskosten
zur Hälfte in die Staats= und zur Hälfte in die Gemeindekasse
(§ 6 des Gesetzes). In Freiburg, Pforzheim, Heidelberg, Konstanz, Baden
und Lahr wurde von der Befugnis des § 2 Gebrauch gemacht, und es
gelangen daselbst besondere Zuschläge zugunsten der betreffenden Gemeindekassen
zur Erhebung. An Einnahmen wurden aus der Hundstaxe im
Jahre 1907 erzielt in Mannheim 32050 Mk., Karlsruhe 26 000 Mk.,
Freiburg 22 871 Mk., Pforzheim 19 375 Mk., Heidelberg 20 930 Mk.,
Konstanz 6 824 Mk., Baden 9571 Mk., Bruchsal 3258 Mk., Lahr
5000 Mk. und Offenburg 3961 Mk.