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Dernlpreqcher: Berlag und Redattion Nr. 73; Infer###-A### N. V
Amrliches Publikaklons-Organ
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###### von Unzeigen, Neclamen und Bellagen durch die
Anmoncen-Erpeh##nn #a#-—.
S##tt der Anzeigen-Annahms 1 Uhr mattng#.
Rosenheimer Tagblatt
———————
Samstag 15 Juli 1916
#sctnnh: Apofsiel reilung 62 Jahr##s
Die deutsche Beeresleitung beherrscht nach wie vor die Kriegslage.
Die blutigen Kämpfe an der Somme. — Die vergeblichen Blutopfer der Franzosen und Engländer. — Der deutsche Erfolg
bei Sonvpille vor Verdun. — Die feindlichen Quertreibereien gegen das U-Frachtboot „Deutschland“. — Die Verluste der feindlichen
Handelsflotte. — Die Zakauft Polens. — Schwere ttalienische Offizlersverluste.
Die Reiegslage.
WrB. Großes Hauptquartier, den
1. Juli, vormitlags. Amtlich.
Westlicher Kriegsschauplat.
Beiderseits der Somme ist ein neuer hbefwiger
Kampf entbrannt. Die Engländer grifien
heute früh im Abschnitt Wald von Ma-Langueval
an und wiederholten ihre An-Unme
im Waldchen von Trones, wo jie genern
abendo bereils durch einen schnellen Vornohß
unserer Reserven empfindlich getroffen
wurden. Nachdem die ersten Versuche blutig
algeschlagen waren, Tind neue Kämpfe im
Gange.
Die Franzosen fügten mit ihren gestrigen
eirgeliicken Angrissen in Gegend von Barleur
und westlich von Etrece den Jahlreichen
Misßtersolgen der letzten Tage eine neue Ent-Weder
sie selbst noch ihrs#warzen
Freunde haben auch nur cinen Schritt
(belände gewinnen können.
vietz
lauschung hinzu.
Oestlich der Maas sind französische Wiedercrolerungasversuche
gescheitert; sie wurden im
der Gegend der Fesie Souville durch unser
Feuer unterbunden und bei der Feste Laufeo
un gewiesen.
Zahlreiche feindliche Patronillen oder slärlere
Erkundungsabteilungen wurden auf der
ubrigen Front zurückgeschlagen, deutsche Pairouillen
drachten bei Oulzhes, Beaulne und
mettlich rpn Martirch Gesangene ein.
Oestlicher Kriegsschauplag.
Heeresgruppe des
Eenerals von Linsingen.
An der Stochod-Linie warf ein Gegenstohß
lei Zarerze (nördlich der Bahn Kowel-Sarnyy
nler den Abschnilt vorgehende Russen zurück.
11/un Mann wurden gefangen genommen, zwei
Maschinengewehre erbentet. Unsere Flugzeugbeschwader
wiederholten mit Ersolg ihre Angriffe
östlich des Stochod.
Bei der Armee des
Generals Grafen v. Bothmer.
drang der Feind abermals in die vorderste
Verleidigungslinie ein und wurde wieder nach.
vegenangriff mit erheblichen Verlusten zurückgeworfen.
Olerste Heexesleltung.
Der amtliche ösfterreichische Bericht.
WIB. Wien, 13. Juli. Amtlich wird verlautbart:
"
Russischer Kriegsschauplag.
" In der Bulowina und südlich des Dujestr
ei unveränderter Lage keine besonderen Er-(ignisse.
—-Wcitlichundnokdwciltichvon
Buczacz trieb
der Feind erneut starke Kräfte zum Augriff
deden die von General Grafen von Bothmer be-
4747.—
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Meamanio
7. J
fehligten verbündeten Truppen vor. Währendcin
Teil seiner Sturmlolonne bereils vor unseren
Hindernissen zusammenbrach, gelang es einem
anderen, in ein schmales Stück unserer Stel.
lungen einzudringen, doch warf auch hier ein
ungesäumt einsetzender Gegenstoh deutscher und
öslerreichisch ungarischer Resernen die Russen
wieder hinaus, sodaß alle Angriffe des Gegners
völlig gescheitert find. Zahlreiche Nussen wur.
den gesangen. «
Am Stochod schlugen unsere Truppen beiderseito
der von Sarnn nach Kowel führenden
Bahn einen Angriff ab. Sonst nicht von Belang.
.
Der russische Generalstabsbericht vom 11. ds.
Mis. versleigt sich zu der Behauptung, daß
die Streitmacht des Generals Brussnow seit dem
Beginn der russischen Offensioe 266 000 Sol.
daten gesangen eingebracht habe. Obgleich die
Unzuverlässigkeit der russischen Berichterstattung
längst zur Genüge bekamt ist, sei doch nochmals
darauf hingewiesen, daß die von den Russen
angegelene Gesangenenzahl nahe an die Gesamtstärle
jener Truppen unserer Nordostfront
heranreicht, die in den vergangenen 5 Wo-,
chen in ernstem Kampf gestanden haben.
Italienischer Kriegsschauplatßz.
An der Front zwischen Brenta und Elsch
war die Gefechtstäligleit gestern wieder lebhaf.
ter. Auf dem Pasubio wurde ein Nachtangriff
der Italiener abgewiesen. Im Posinatal unter
andauernd slarkem seindlichen Geschütgfeuer
wiederholte Vorstöße zahlreicher Patrouillen.
Bei diesen Gefechten wurde 1 Offizier und 103
Mann gefangen genommen. Nach außerst heftiger
Artillerievorbereitung griffen gestern Nachmittag
starke jeindliche Kräfte unjere Siellun-
gen im Raume Monte Rasta Monte Inlterrolte
nochmals an. Wie an den Vortagen
scheiterten auch diesmal alle Angriffe unter den
ichwersten Verlusten für die Italiener. Auch
weiter nördlich waren alle Versuche des Gegners,
in unsere Stellungen cinzudringen, völlig##
fruchtlos. l
Der Stellvertreter des Uhefs den Generalstabs#
v. Höfer, Feldmarschalleutnumt.
Die Schlacht an der Somme.
Dieschweren Kämopfc an der Somme.
Berlin, 13. Juli. Aus dem Großen Haupt--quartier
wird berichtet: Die Engländer scheinen
den Vorhaltungen ihrer Bundesgenossen, dan
ihre Fortichritte wertlos seien, wenn die englischo
Front so wie bisher zurückbleibe, jetzt mit aller
(dewalt Rechnung tragen zu wollen, und werfen
immer (euc Scharen unserem vernichtenden
Fruer entgegen. Was ihren Truppen an mililärischer
Ausbildung abgeht, suchen sie, ähnlich
wie die Russen, durch Massenwirkung zu ersel-#en.
Tatsächlich haben sich die englischen Angrifse
längs der Straße von Albert nach Banaume
zu einer unerhörten Heftigkeit gesteigert.
Angriffewelle um Angriffswelle werfen
die in ungeheurer Uebermacht auftretenden
Engländer hier vor, Division um Division wird
eingesetzt, Mehrmals im Laufe der durch Tag
und Nacht mit unerhörter Erbitterung durchgeführten
Sturmläufe ist es den Angreifern gelungen,
in Randgebieten der erstrebten Stel.
lungen vorübergehend Fuß zu fassen; doch gelang
es bisher immer wieder, den Gegnern das
so Erreichte in Gegenstößen zu entreißen. Heht
die Hauptanstrengung der Engländer dahin, die
Beule unferer Front zwischen Opillers—La Boi-
selle und Soyecourt an ihrer Nordflanke zu
verbreitern, so rennen die Franzosen hauptsächlich
in dem Raume von Eitrees und Belloy-en-Samerre,
sowie gegen Barleur, also an der
Süd= und Sudoftilankle, an. Auch hier fluten
Angriffe auf Angrif'se vor; aber diese unter
großem Truppenausgebot vorgetragenen Stür.
me drachen blurig in urmerem Feuer zusammen.
Der Kampf gebt weiler und dieser zweite Abschnitt
der feindlichen Offensive an der Somme
hat die letzte Löhe teite grauenvollen Tobens
viclleicht noch nicht erreicht. Was unsere Truppen
in diesen Kämofen gegen die Uebermacht
zweier Gegner, die ihren ungeduldigen Völkern
um jeden Preis endlich einmal einen Erfolg erringen
wollen, leinen, gelt nach den übereinsimmenden
Berickien alier Augemeugen über
alle Bewunderung linaus und grenzt ans Fabelhafte.
(Gesangene Engländer selbit drük.
ken ihr Erstaunen daruber Zu?s; sie sagen, es sei
schon keine Tapferleit nehr. das sei Wildheit
zu nennen. In vollig zorichossenen Gräben, um;«
zingelt von ulerwalligender Uebermacht, ergaben
sich die Deutschen dehl nicht, sondern lämpsen
bie zum letzten Alemin. (.)
Tronces--Wald.
Ji Aus Dieppe wird
lerichtel: Die Kämrfe um das Tronesgediet
soĩteten Mitteilung eines verwundeten
englischen Majore der brilchen Heeresleitung
6/0“ Tolc und jan ei#uso viele Verwundete.
Da Jossecc ertlarle, baß die Slellung um jeden
Preis genommen werden muse. um den Vorstoßz
der Framosen gunniger iu geitalten, so setzte
man durchweg- ne Negimenter zum An-Friff
auf die se wille Stellung ein. Inzgesamt
fander eEii Anntire nati. (3.)
Der englische Bericht.
London. 1. Juli. Amtlicher Bericht des
Gencrale Jaian Sei Beginn der Schlacht
empfing der Feind bedeutende Verstärkungen,
Wöährend des gestrigen Tages und der letzten
Nacht wurden Angrifie gegen verschiedene Punkte
unserer neuen Siellungen unternommen. Außer
im Waldchen von Mamen und im Wäld.
chen ron Trones, in denen die Deutschen einiges
Gelande zurucgewannen, wurden alle Angriffe
mit Verlustent für den Feine zuruckgewiesen.
London. 13. Juli. Amtlicher Heeresbericht
von gesiern: Heftlige ortlidhe Gesechtstärigkeit
an verschiedenen Teilen de: Front. Im Gehölz
von Mameg gewannen wi- das game in der letzten
Nacht verlorene Terrain zuruck. Wir halten
das ganze Gehölz Mi: machten auch Fortschritte
im Walddhen Trones. Die große Anzahl
toter Deutscher im Kamrigebiet zeigt, wie leuer
ihnen der Angriff in sichen kam. In der letzten
Nacht bracken zwei itarte deutsche Angriffe gegen
Contalmaison unter unserem Feuer voll.
sländig zusammen.
Der amtliche frans#riche Bericht sagt lediglich:
„Non der Front an der Somme ist nichts
zu melde?.“ Die empfindlicke Schlappe füdl der
Somme wird allo ganzlith lotgeschwiegen.
Der Kampf um #::
Rosendaul. 1.
nigci