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der Forts verursacht hätte, haben, auf Grund der ihnen ertheilten
Vollmachten, nachfolgende Convention abgeschlossen: 1) Die kgl.
Truppen werden die Stadt verlassen, ohne bebelligt zu werden, und die
Stadt wird durch die sicilianischen Truppen besetzt werden, ohne daß diese
durch die königlichen Truppen beunruhigt werden können. 2) Die königl.
Truppen werden die Forts Genzaga und Castellaccio binnen 2 Tagen räumen.
3) Die königl. Truppen werden sich einschiffen, ohne daß sie durch
die Sicilianer beunrubigt werden könnten. 4) Die königl. Truppen bleiben
im Besitz der Citadelle und der Forts Den Blasco, Santerna und San
Salratere, unter der Bedingung jedoch, daß sie in keinem Fall der Stadt
Schaden zufügen, außer wenn diese Festungswerke angegriffen, oder die
Angriffsarbeiten in der Stadt selbst aufgeführt würden. Bleiben diese Bedingungen
aufrecht erhalten, so wird die Citadelle es unterlassen, bis zum
Aufhören der Feindseligkeiten, ihr Feuer gegen die Stadt zu eröffnen.
6) Der Seehandel bleibt beiderseits vollständig frei; demzufolge werden
die gegenseitigen Flaggen respectirt werden. Endlich werden die Unterzeichner
gegenwärtiger Convention die Freiheit haben, sich bezüglich der
Bedürfnisse zu verständigen, welche sich auf das bürgerliche Leben beziehen,
und soll denselben hinsichtlich der königl. Truppen in der Stadt Messina
genügt und dafür gesorgt werden“.
6000 Mann königl. Truppen beziehen in Folge dieser Convention die
Citadelle, deren Battericen mit 300 Geschützen versehen sind. Bei 12,000
Mann werden theils nach Neapel eingeschifft, theils nach Calabrien übergesetzt.
31. Juli. Garibaldi meldet dem Predictater von Palermo den Abschluß
der Conventien mit General Clary von „seiner Batteric von 14 Kano0
nen in Torre di Faro aus“, und die Uebergabe der Forts mit dem Beifügen:
„Die Torre di Faro bcherrscht die Mcerenge, Salvatore den
Hafen, Gonzaga liegt auf einem der Hügel, welche die Stadt umgeben“.
29. Offener Brief des Kaisers Napoleon an seinen Gesandten
in England.
„Dank dem Mißtrauen, welches man allenthalben seit dem italieninischen
Kriege ausstreut, scheint mir alles so verwirrt, daß ich Ihnen in
der Heffnung schreibe, eine offenherzige Unterredung mit Lord Palmersion
werde dem bestehenden Uebel abhelfen. Lord Palmerston kennt mich,
und wenn ich ctwas mit Bestimmtheit sage, so wird er dem Glauben
schenken. Sie können ihm also in meinem Auftrage auf das förmlichste
sagen, daß ich seit dem Frieden von Villafranca nur Einen Gedanken, nur
Eine Absicht hegte, nämlich eine neue Aera des Friedens zu eröffnen und
mit all meinen Nachbarn, besonders aber mit England in gutem Einverständniß
zu leben. — — Ich habe seit Villafranca nichts gethan, ja nichts
gedacht, was irgend Jemanden beunruhigen könnte. — — Ich habe 1852
in Berdeaux gesagt und meine Meinung ist noch heute dieselbe, daß ich
greße Ereberungen zu machen habe, aber in Frankreich. Seine innere
Organisation, seine moralische Entwicklung, die Zunahme seiner Hülfsquellen
haben noch ungehenure Fortschritte zu machen. Da ist noch ein
hinreichend weites Gebict offen für meinen Ehrzeiz und es genügt zu
meiner Befriedigung. Es war schwierig für mich, mich mit England
wegen Mittelitaliens zu verständigen, da ich durch den Frieden von Villafranca
Verpflichtungen hatte. In Bezug auf Süditalien bin ich von
leder Verpflichtung frei und ich verlange nicht weniger, mich mit England
über diesen Punkt zu verständigen, wie über die andern. Aber wollen
dech um des Himmels willen die hervorragenden Männer, die an der
Sxitze der englischen Regierung stehen, die kleinlichen Eifersüchteleien und
das ungerechtfertigte Mißtrauen bei Seite lassen; verständigen wir uns
doch loyal, wie ehrbare Leute wie wir thun sollen, und nicht wie Diebe,