wwecklos verändern, hat man solche nur
mi kaltem Wasser sogleich zu befeuchten.
Ist am folgenden DTage die gedupfte
Sielle nicht trocken, sondern nössend, so
wird das Befeuchten mit Spleßglanzbutter
wlederholt; ist sle aber trocken, so bestreicht
man dieselbe mit einer einfachen Salbe aus
Her) und Fett zusammengesetzt, wozu die
meisten sogenannten Karrensalben taugen,
euch die braune, aus Schiffstheer bestehende,
wenn nicht viele Klauentheile durch Krankket
und Operation verloren gegangen
saad; in dlesem Falle muß letztere mit
etwas Fett vermischt werden. Das Bestreichen
mit der Solbe wird bis zu gänzlicher
Hellung fortgesetzt.
Verband milt Lelnwand vorfichtig angelegt,
ersordern nur die der Krone zunächst
legenden Stellen.
Stan der Sgleßglanzbutter, die sich im
Erfolg sehr bewährte, kann man auch verdüane
Salpetersäure anwendenz will man
sich des gleichfalls päufig angewandten, aber
1fl
minder schnell und sicher wirkenden Kupfer-Vltriol
Puloers, oder anderer Kupfer=Mischungen
bedienen, se sind die damlt beschäftlgten
Schäfer auf die für die Gesundbel#t
so nachthelligen Einwirkungen des
„Kupfers genau aufmerksam zu machen.
Jedem Schafhelter wird hiemit jur
Pflicht gemacht, den Ausbruch der Klauen-Senche
bel selnen Thieren fogleich dem
ferchmeister anzuzeigen, welcher auf die
lorgfältige Behandlung der Kranken zu
wachen, und bei vorkommenden Hindernissen
die amtliche Anzelge zu machen hat,
damit solche durch Sachkundige bei Zelten
gehoben werden kbanen.
Für Schafe, welche mit der Klauen-Seuche
behaftet sind, am wenigsten für
solche, welche auf Schafmärkte geführt
werden sollten, darf kein Ortsvorsteher Gesundbeits=
Urkunden, bel scharfer Abndung,
ausstellen.
Stuttgart den 16. Maͤr; 1821.
Massenboch.
4. Königl. Semlner= Inspektorat=Die
Prüfung der in das Haupt-Schullchrer= Semlnar neu auszunehmenden Fünglinge betreffend.
Die Präfung derjenigen Jünglinge,
welche in das Konigl. Haupt-Schullebrer=Seminarium
aufgenommen werden wollen,
wird Mittwoch den 11. und Donnerstag
den 213. April d. J. statt finden. Es
haben daher die jungen Leute an dem ersten
dieser Tage, Morgens halb 3 Uhr, in dem
hlesigen Seminar-Gebäude für dlesen Zweck