Prädtalist
„ist, m., -en, —#; -en: Grund-, Gutebesitzer. —
Prädicieren (lat.), tr.: Etwas v. einem Ggstd 2c.
aussagen, ihm eine Eigenschaft 2c. beilegen, zuschreiben;
auch (metonymisch): Präriciert, mit einer
Ehrenbenennung belegt, sie führend (s. Prädikat 2)
. — Prädsfen, pl. zu Prärium (s. d.). — Prädigestion
(nlat.), f.; —en: zu schnelle Verdauung.
— Prädik-äbel (lat.), a.: was sich v. einem
Subjekt aussagen läst, — in engrem Sinn: mit
Ruhm = rühmlich, löblich. äbile, n., -8;
zabilien [8 24, 3, n., lis; Mz. : absliaj: Das,
was sich v. einem Ggstd aussagen lässt, Eigenschaft
2c.: Er fragte .. nach dem Namen u. andern
Prärikabilken der Dame. w. 19, 334. abilität,
f.; 0: die Fähigk., als Prädikabile zu dienen.
-ament, n., —(e)5; —e: (Philos.) Kategorie (s. d.,
vgl. Post-P.): Durch alle Pe (hindurch) sauf alle
mögl. Weise] Einen loben; tadeln; koranzen (s. d.);
lächerlich machen (w. 32, 20) 2c. -änt, m., -en,
(Is); -en: Prediger. Sch. 840b ꝛe. (nach ältrer
Weise: Pre icant, z. B. Lrwald Genf 323): Pener.
Preriger- [ Dominikaner-] Orden. Jät, n.,
—e)s; —#: 1) Das, was man v. einem Subjekt
aussagt, ihm urtheilend beilegt (s. Attribut 1).—
2) (s. 1) die Einem beigelegte Ehreubenennung,
Titel: Stellung bei Hofe ohne Adels-P. Hesckitl
Schellen-M. 1, 94 2c. atl#o, a.: ein Prädikat darstellend,
in der Weise eines solchen 2c.: Das p-e
Verb. Fölsing Engl. Srr. 2, 85; 88; 132; Pee Bestimmungen.
Schmitz Engl. Gr. 130 sc., auch: plisch.
ätum, u., —#; -äta [8 24, 2, n.]): Prädikat. —
Prädiet-iön (lat.), f.; —en: Vorhersagung, Vorherverkündigung,
Prophezeiung. - us, a.: vorbenannt.
— Prädilectiön (nlat.), f.; —en: Vorliebe
u. — Ggstd derselben: Er fand Geschmack an
den P-en seines Oheims. Wachenhufen Zig. 25. —
Prädispô-nens (lat.), a. [8 24, 3, -néntis!):
prädisponierend: Die cäüsa p. einer Krankheit, die
dafür empfänglich machende Ursache, die Anlage,
der Keim dazu. -nkeren, tr.: im Voraus, durch
seine ganze Anlage für Etwas empfänglich, dazu
geneigt machen: Prde Racen-Vhe. Jazor 15, 146b;
Prädisponiert, Sheit zu Etwas 2c. sitiön,
f.; —en: Prädisponiertheit: Verrücktheir, die durch
eine erbl. P. in ihrer Familie entstanden war. Koht Engl.
2, 113; Diese P. der Menschen unsrer Tage für den
humoristischen Roman. Ual3. 20, 205 c. — Drädi-um
(lat.), n., —6; -zen [8 24, 2, nu.]): Grundbesiß,
Grunrstück, Landgut. — Prädo (span.), m., —;
—#6 : „Wiese. Aue“, Augarten, Lustgarten spanischer
Stärte (vogl. Prater): Es war ries auch der P. der
Stadt. Baßttiono 143; In Madrrid auf dem P. Solon 3,
56 rc.; auch als Name v. Ortschaften, s. Vverde. —
Prädomin--atiön (lat.), f.; —en: das Vorherrschen,
Uberwiegen, die Oberhand. keren, intr.
(haben): vorherrschen, vor= od. überwiegen, vorwalten
2c.
Präemin-#nt (lat.), a.: hervorragend über
Andres, es überragend, übertreffend, ausgezeichnet
2c. enz, k.; 0: das Präeminentsein, Vorrang
2c.: P. der Hanbe uber den Hut. W. 36, 58.
Präsectura
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eren, tr.; intr. (haben): über Etwas ragen, es
überragen 2t. — Bräemtiön (nlat.), f.; Sen:
Vorkauf: P—s- Recht 2c. — Präekill-entiäner
(nlat.), m., —; uv.: Präeristenzgläubiger.
eintiänisch, ., prieristenzgläubig. -entianismus,
m., uv.; 0: Prieristenzglaube. entianist, m.,
en, —s; —n: Präeristentianer. Dazu: v.isch,
a. enz, k.; -en: das frühere Vorhandensein
eines Wesens, ehe es in die körrerliche Erscheinung
tritt, zur Welt kommt, bes.: Mit seinem Glauben an
P. der Seelen. W. 24, 294 2c. (auch bloß: P.); ferner
z. B.: Die Stellen, welche die übermenschl. Natur
u. P. Christi aussrrechen. DAus. 17, 2, 50. ren,
intr. (haben): eine Präeristenz haben: Ob der
Keimling (Embryo) bereits im Keim vorgebildet sei (praͤ-ßeristiere).
Untur 15, 1 79a 1e.
Präfabulatiön (ulat.), f.; —en: eine der
Fabel vorangeschickte Nutzanwenrung. — Präfätio
(lat.), f. [§ 24, 3, iönis!); -iön, f.; en (frz.
préface Ifäßl, f.; —8): 1) Vorrere eines Buchs
s2c. — 2) die Kollekte der kathol. Messe: Er fingt in
der Cheralmelorie der Pen ein Gebet. Berlepsch Alp.
3os. iünrula, f. /§ 24, 1): eine kurze Vorrede.
-us: P. est N. N. (auf Büchertiteln), mit einem
Vorwort von N. N. — Präféct (lat.), m., —(e)s,
en; -e#n): Vorgesetzter, — z. B.: Ich war
Sub-P. u. enrlich sogar P. des Chors. Gartenl. 17,
374b, Chor-Leiter,-Führer, Vorsänger; Pauver
I]. d.) .P., Leiter der Armenschule 2c.; bes. als
Titel v. Oberbeamten im alten Rom (prakfectus,
s. d., z. B.: Der P. des Prätoriums. W. 18, 217;
360 ic.) — u. im neuern Frankreich (préfet [—F#-)
u. nach frz. Muster, z. B.: Dem P-en siht zur
Seite der Präfekrurrath v. 3 Mitgliedern. Gregorovius
Kors. 1, 136; In Harre bei dem Hafen-Pen.
Uatl. 3. 22, 393; Policei-P.; Neben dem Unter-P.
Salon 3, 726; 728, vgl.: Von einem Sous löul
Pen, Erarch lin Griechenland ). püler Süröstl. 2,
30 2c.; Die P-in [Gattin des P-en]. Volksz. 16,
185 c.; Louis (Napoleon], welcher die Bürde einer
P—en= Krone tragen mußte sals König v. Holland!,
Scherr Bl. 2, 208; Die V-en--Wirtbschaft in
Frankreich 2c.; Obne P#n-Wohlthäterei. Volksz.
16, 268. -enthum, n.. —(e)s; 0: Präfekten-Wirthschaft,-Treiben,-Regierung
2c.: Ein gesügiges
Werkzeug des Cäsarismus u. des P—s. 15, 176; Der
Chauvinismus kann mit Hilfe des P-s das Volk verblenden.
Volksz. 15, 190; 289; 16, 163; 265; 268;
17, 58 ꝛe. ür, f.; —en: Amt, Amtsdauer, Amtslokal
u. Bezirk eines Präfekten: Des Abends dinierte
man auf der P. 16, 185; Humboldi Kosm. 2, 215;
Sche#r Bl. 2, 210 2c.; Policei-P. Akenald Lav. 3,
24; Daß Bastia einst das Haupt der Insel war u. jetzt
zu einer Sous löu] = P. herabgesunken ist. Stegorovius
Kors. 1, 113; Wo ddie Unter -P. u. der oberste Gerichtehof
sein Gebäure hat. 114 „c.; Der P.-Rarb v. 3
Mitgliedern. 136; Nach franz. P.-Muster. Walestodt
Sternk. 52. -Ura, f. [8 24, 11: Präfektur (in
Rom): Präfekturen, v. denen die P. prætõrii den ersten
u. höchsten Rang einnahm. Weiss Kost. 1, 1054; Die
P. urbis. 1038, vgl.: Stadtpräfektur. 1013.