Full text : Kriegshetze und Völkermorden. II. Teil (1)

Mit  seinem  zersetzenden  Geiste  griff  er  rücksichtlos  die  alten  „Autoritäten“,
namentlich  das  Königtum,  an  und  gab  dem  „französischen  Esprit“  seinen  typischen
Charakter.  Als  „Patriarch  der  Gesellschaft  der  Philosophen“  war  sein  Einfluß  ein
tiefer  und  reichte  weit  über  die  Grenzen  Frankreichs  hinaus.  Alle  revolutionären
Elemente  in  Frankreich  sammelten  sich  um  Woltaire  in  der  genannten  Gesellschaft,
und  schon  1770  erhob  der  Generaladvokat  von  Paris  seine  warnende  Stimme:

„Es  hat  sich  in  unserer  Mitte  unter  uns  eine  gottlose  und  verwegene  Sekte  erhoben.  Sie  hat
ihre  falsche  Weisheit  mit  dem  Namen  der  Philosophie  geziert.  Sie  haben  die  Fahne  der  Empörung
aufgesteckt.  Die  Regierung  soll  zittern,  daß  sie  in  ihrem  Schoße  eine  Sekte  der  Ungläubigen
duldet,  die  nichts  anderes  zu  suchen  scheint,  als  die  Völker  aufzuwiegeln  unter  dem  Vorwande,
sie  aufzuklären.“

Hinter  dieser  Sekte  der  Ungläubigen  stand  der  „unsichtbare  Vater“,  der  Jude
Wessely.  Woltaire  selbst  erkannte  den  vertarnten  Juden  in  der  von  ihm  geführten
Bewegung  nicht.  Er  selbst  lehnte  das  jüdische  Volk  ab.

Die  führende  Betätigung  der  Juden  in  der  Revolutionierung  und  bei  der
Revolution  wird  von  Brrn.  Freimaurern  zugegeben.

Br.  Frhr.  v.  Knigge,  der  Genosse  Weishaupts,  des  Gründers  des  Illuminatenordens,

  ein  ganz  Wissender,  schrieb  nach  1816,  nachdem  er  sehend  geworden  war:)

„Die  Juden  sahen  ein,  daß  die  K.  K.  ein  Mittel  sei,  ihr  geheimes  esoterisches  Reich  zu
begründen  4

„  Der  goldene  Schlüssel,  welchem  feile  Herzen  und  Ohren  sich  öffnen,  war  längst  in
ihren  gewandten  Händen  erprobt.  Tausend  neue  Verbindungen  öffneten  sich  ihnen,  und  sie
saben  sich  im  Bestitz  eines  gesicherten  Zentralpunktes  .  .  ..  Die  Gefahr  von  dieser  Seite  droht
allen  Staaten  überhaupt..  .  ..  darum  möchte  ich  meine  Stimme  so  mächtig  erheben,  daß  auch
der  Trägste  aus  dem  Schlummer  geweckt  wird.“

„Wie  bedenklich  muß  das  Eingreifen  der  Juden  in  maurerische  Verbindungen  erscheinen,
wenn  man  erwägt,  welchen  tätigen  Anteil  dieses  Volk  an  den  Verbrechen  der  französischen
Revolution  genommen,  wie  fest  es  an  dem  Glauben  einer  künftigen  südischen  Weltherrschaft
hängt,  und  welchen  Einfluß  das  jüdische  Gold  leider  auf  so  viele  Staatsdiener  ausübt?  Das
Judentum  bildet  eine  Kaste,  die  dem  ganzen  Menschengeschlechte  feindselig  gegenübersteht,  und
der  Gott  Israels  hat  nur  ein  auserwähltes  Volk,  welchem  die  übrigen  Völker  unter  den  Fußschemel
  gegeben  werden  sollen.“

In  Deutschland  fand  die  „Aufklärungarbeit“  VWoltaires  warmen  Widerhall.
Wie  die  damalige  „Arbeit“  Woltaires  auch  noch  heute  eingeschätzt  wird,  geht  daraus
bervor,  daß  in  dem  gleichen  van  Dahlens  Kalender  Voltaires  Name  als  einer  der
verdienstvollsten  Brr.  durch  Fettdruck,  als  einziger  zweimal,  einmal  gemeinsam
mit  wenigen  anderen  Freimaurergrößen  hervorgehoben  ist,  darunter  der  Illuminat
und  Br.  Freimaurer  Karl  August,  Großherzog  von  Weimar.  Ob  es  nun  die  Brr.  in
Deutschland  heute  wahr  haben  wollen  oder  es  mit  dreister  Stirne  ableugnen,  die
Verbindung  zwischen  der  Freimaurerei  in  Deutschland  und  Frankreich  war  eben
damals  auch  äußerlich  eine  ungemein  enge.  Sie  verfolgte  in  beiden  Ländern  die

*)  Diese  Tatsachen  entnehme  ich  den  Denkschriften,  die  in  den  sechziger  Jahren  vorigen  Jahrhunderts
  der  Hochgradbruder  Didler,  Berlin,  in  erschütternden  Worten  den  Monarchen  Europas,
im  besonderen  König  Wilhelm  I.  und  auch  dem  Fürsten  Bismarck,  überreichte,  um  sie  auf  den
von  Juden  und  namentlich  von  der  Freimaurerei  drohenden  Umsturz  binzuweisen  und  zur

Unterdrückung  der  Freimaurerei  aufzufordern.  Ich  komme  in  den  nächsten  Abschnitten  immer
wieder  auf  diese  Denkschriften  zurück.

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