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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Multivolume work

Persistent identifier:
archiv_oeff_recht
Title:
Archiv für öffentliches Recht.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
archiv_oeff_recht_band_13
Title:
Archiv für öffentliches Recht.Dreizehnter Band.
Editor:
Laband, Paul
Volume count:
13
Place of publication:
Freiburg i. B.
Publisher:
J. C. Mohr
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1898
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • 1. Sauerstoff.
  • 2. Wasserstoff.
  • 3. Stickstoff.
  • 4. Die Feuererzeuger: Kohlenstoff, Schwefel und Phosphor.
  • 5. Die Salzbildner: Chlor, Jod, Brom und Fluor.
  • 6. Die Säuren, Basen und Salze.
  • 7. Die Leicht- und Schwermetalle.
  • 8. Organische Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

III — 139 — 
II. Säuren sind chemische Verbindungen, welche in Wasser gelöst, sauer 
schmecken und blaues Lackmus rot färben. Sie lösen Metalle auf, mischen 
sich mit Wasser, erzeugen mit chemischen Basen Salze, kommen als Fruchtsaft, 
Kohlensäure, Kieselsäure u. s. w. häufig vor oder werden künstlich hergestellt. 
Eine sehr starke und höchst wichtige Säure ist die Schwefelsäure. Sie wird 
in Fabriken aus verbrennendem Schwefel unter Beihilfe von Wasserdämpfen 
und Salpetersäure hergestellt. Die Basen (Oryde der Metalle) schmecken, im 
Wasser gelöst, laugenartig, färben rotes Lackmuspapier blau, lösen Fette auf u. s. w. 
Die Salze sind chemische Verbindungen, die im Wasser gelöst, einen eigentüm- 
lichen Salzgeschmack haben. Die meisten der vielen Salze und Säuren sind für das 
gewerbliche Leben von größter Wichtigkeit (Soda, Seife, Glas= und Thonwaren, 
Farben, Schießpulver, Düngsalze, Färberei, Druckerei, Photographie u. s. w.). 
III. Warum wird blindgewordenes Kupfer blank beim Scheuern mit Sand 
und verdünnter Schwefelsäure? (Sand löst mechanisch, Säure chemisch die Oryd- 
schicht.) — Warum verschwindet ein Stückchen Kreide in wässeriger Salzsäure? 
(Säure verbindet sich mit Kalk und befreit die Kohlensäure.) — Warum wird 
ein Holzspan in Schwefelsäure schwarz? (Schwefelsäure entreißt der Holzfaser 
alles Wasser. Sie wirkt zerstörend auf alle organischen Bestandteile, besonders 
auf Mund, Schlund und Magen. Ist sie aus Versehen getrunken, so dient 
gestoßene Kreide in Wasser als Gegengift, weil sie der Schwefelsäure die ätzende 
Kraft nimmt.) — Warum darf man bei Verdünnung starker Säuren nicht das 
Wasser in die Säure, sondern muß letztere in das Wasser gießen? (Säure 
nimmt Wasser begierig auf, bringt es zum Kochen, und die Dämpfe schleudern 
die Säure umher.) — Warum sind Fruchtscuren wohlthätig und ist Essig nicht 
giftig? — Warum nimmt die Schwefelsäure in offenen Gefäßen an Gewicht zu? 
(Verzehrt lebhaft den Wasserdampf der Luft.) 
7. Die Leicht- und Schwermetalle. 
I. In eine Schale mit Wasser werfe ich ein Stückchen Kaliummetall 
von der Größe eines Stecknadelkopfes. Es fährt sprühend auf dem Wasser 
umher und verbindet sich begierig mit dem Sauerstoff des Wassers zu Kalium- 
oxyd, das im Wasser löslich ist und nun Kalilauge heißt. Der aus seiner 
Verbindung gedrängte Wasserstoff wird frei, steigt als leichtes Gas in die 
Höhe, entzündet sich und brennt mit violetter Flamme. Die Färbung der 
Flamme rührt von den glühenden Kaliumdämpfen her. 
In den Hochöfen (S. 64) werden Eisenerze abwechselnd mit Kohlen 
geschichtet. (Fig. 63). Es sind Eisenoxyde, denen man in furchtbarer Glut 
durch Kohlenstoff und Kohlenoxydgas den Sauerstoff entzieht. Aus dem 
Gestein bildet sich die glasartige Schlacke, die als leichterer Körper auf dem 
metallischen Eisenbrei schwimmt. Die sich bildenden Gase schlagen als feurige 
Lohe oben aus dem Ofen oder werden abgefangen, wieder in den Hochofen 
geleitet und unter Zufluß von Sauerstoff verbrannt. In dem Roheisen 
findet sich oft noch Schwefel, Mangan, Arsenik, Phosphor und Silicium und 
giebt dem Eisen einen besonderen Namen (Schwefeleisen). In feuchter Luft 
rostet das Eisen, d. h. es verbindet sich mit Wasser und dem Sauerstoff der 
Luft zu einer roten Kruste. Warum schützt Fetteinreibung vor dem Rosten? 
II. Kalium ist ein Leicht= und Eisen ein Schwermetall. Die Metalle 
kommen gediegen und vererzt vor, lassen sich hämmern, dehnen, walzen und 
schmelzen; sie glänzen, klingen und leiten Wärme und Elektricität. In Wasser 
oder Säuren lösen sie sich als solche nicht auf, sondern nur, indem sie sich 
mit einem Teile des Wassers oder der Säure zu einer löslichen chemischen 
Verbindung vereinigen; sie färben die Flamme eigentümlich, verbrennen unter 
Zufluß von Sauerstoff in Glühhitze zu Metalloxyden. Für den menschlichen
	        

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