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Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zwanzigster Jahrgang. 1892. (20)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zwanzigster Jahrgang. 1892. (20)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1892
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zwanzigster Jahrgang. 1892.
Volume count:
20
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1892
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 7.
Volume count:
7
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
3. Zoll- und Steuer-Wesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
I. Vorläufige Bestimmungen über die Zollbehandlung der Verschnitt-Weine und Moste nebst Anleitung für die Untersuchung von Verschnitt-Wein und Most auf den Alkohol- bezw. Fruchtzuckergehalt und Extraktgehalt.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt für das Deutsche Reich.
  • Central-Blatt für das Deutsche Reich. Zwanzigster Jahrgang. 1892. (20)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Sach-Register.
  • Chronologische Uebersicht.
  • Stück No 1. (1)
  • Stück No 2. (2)
  • Stück No 3. (3)
  • Stück No 4. (4)
  • Stück No 5. (5)
  • Stück No 6. (6)
  • Stück No 7. (7)
  • 1. Handels- und Gewerbe-Wesen: Deklaration, betreffend die Handelsbeziehungen mit Spanien.
  • 2. Bank-Wesen: Status der deutschen Notenbanken Ende Januar 1892.
  • 3. Zoll- und Steuer-Wesen.
  • I. Vorläufige Bestimmungen über die Zollbehandlung der Verschnitt-Weine und Moste nebst Anleitung für die Untersuchung von Verschnitt-Wein und Most auf den Alkohol- bezw. Fruchtzuckergehalt und Extraktgehalt.
  • II. Abänderungen des amtlichen Waarenverzeichnisses zum Zolltarif in Folge Ablaufs des Handelsvertrages mit der Schweiz.
  • Verzeichniß derjenigen Zoll- und Steuerstellen, welchen die Ausführung des Handelsvertrages mit der Schweiz die Befugniß zur Abfertigung der sogenannten Plattstichgewege aus Baumwolle (Nr. 2d 5 des Zolltarifs) zu den ermäßigten Zollsätzen beigelegt worden ist.
  • Abänderung des Privatlager-Regulativs sowie des Konten-Regulativs.
  • Veränderungen in dem Stande oder den Befugnissen der Zoll- und Steuerstellen.
  • 4. Konsulat-Wesen: Todesfall; - Exequatur-Ertheilung.
  • 5. Kolonial-Wesen: Ermächtigung zur Vornahme von Civilstans-Akten im Schutzgebiet Kamerun.
  • 6. Polizei-Wesen. Ausweisung von Ausländern aus dem Reichsgebiet.
  • Stück No 8. (8)
  • Stück No 9. (9)
  • Stück No 10. (10)
  • Stück No 11. (11)
  • Stück No 12. (12)
  • Stück No 13. (13)
  • Stück No 14. (14)
  • Stück No 15. (15)
  • Stück No 16. (16)
  • Stück No 17. (17)
  • Stück No 18. (18)
  • Stück No 19. (19)
  • Stück No 20. (20)
  • Stück No 21. (21)
  • Stück No 22. (22)
  • Stück No 23. (23)
  • Stück No 24. (24)
  • Stück No 25. (25)
  • Stück No 26. (26)
  • Stück No 27. (27)
  • Stück No 28. (28)
  • Stück No 29. (29)
  • Stück No 30. (30)
  • Stück No 31. (31)
  • Stück No 32. (32)
  • Stück No 33. (33)
  • Stück No 34. (34)
  • Stück No 35. (35)
  • Stück No 36. (36)
  • Stück No 37. (37)
  • Stück No 38. (38)
  • Stück No 39. (39)
  • Stück No 40. (40)
  • Stück No 41. (41)
  • Stück No 42. (42)
  • Stück No 43. (43)
  • Stück No 44. (44)
  • Stück No 45. (45)
  • Stück No 46. (46)
  • Stück No 47. (47)
  • Stück No 48. (48)
  • Stück No 49. (49)
  • Stück No 50. (50)
  • Stück No 51. (51)
  • Stück No 52. (52)
  • Stück No 53. (53)
  • Advertising

Full text

                                              — 89 — 
ist im Niederlage-Register unter Anschreibung des Zollbetrages, welcher nach Maßgabe des Mischungs— 
verhältnisses auf dem Gemisch lastet, als „verschnittener Wein“ festzuhalten. 
13. Für die am 1. Februar d. J. in öffentlichen Zollniederlagen oder in Privatlagern unter 
amtlichem Mitverschluß vorhandenen Verschnitt-Weine bedarf es des Nachweises des unmittelbaren Eingangs 
 aus dem Ursprungslande nicht (Gesetz, betreffend die Anwendung der vertragsmäßigen Zollsätze 
auf Getreide, Holz und Wein, vom 30. Januar 1892 — Reichs-Gesetzblatt S. 299 —). 
14. Die obersten Landesfinanzbehörden sind ermächtigt, weitere im Interesse der Zollsicherheit 
erforderliche Bestimmungen für die zollamtliche Behandlung des verschnittenen Weines auf den öffentlichen 
Niederlagen sowie den unter amtlichem Mitverschluß stehenden Privatlagern zu erlassen, sowie auch die 
erforderlichen Ergänzungen bezüglich der Registerführung u. s. w. vorzuschreiben. 
15. Die obersten Landesfinanzbehörden sind ferner ermächtigt, für diejenigen Weinbauern, welche 
nicht mehr als 1 ha Weinland besitzen, nur selbstgewonnenen Wein verschneiden und nicht zugleich Wein- 
händler sind, Erleichterungen bezüglich der Kontrolle der Verwendung von Verschnitt-Weinen eintreten zu 
lassen. Die Vornahme des Verschnitts darf jedoch nur unter steueramtlicher Aufsicht stattfinden. 
  
                                             Anleitung 
für die Untersuchung von Verschnitt-Wein und Most auf den Alkohol= bezw. Fruchtzuckergehalt 
· und Extraktgehalt. 
1. Die Feststellung des Alkoholgehalts im Wein hat nach Maßgabe der vom Bundesrat erlassenen 
Vorschriften, betreffend die Abfertigung von Likören, Fruchtsäften, Essenzen, Extrakten und dergleichen 
(Central-Blatt Jahrgang 1891 Seite 341 ff.) zu erfolgen. Dabei ist jedoch davon abzusehen, den Wein 
vor der Probenahme durchzurühren oder durchzuschütteln. Auch kommt der Zusatz von Salz vor der 
Destillation in Wegfall, da Ester im Wein nicht in erheblicher Menge vorhanden sind und der in den- 
selben enthaltene Alkohol nicht abzurechnen ist. Dagegen muß, wenn das erste Destillat sauer ausfällt, 
neutralisiert und nochmals destilliert werden, bevor die Messung vorgenommen wird. 
2. Zur Feststellung des Fruchtzuckergehalts im Most ist die entnommene Probe zunächst mittels 
Blut- oder Knochen-Kohle zu klären und dann als solche zu polarisieren. Sodann wird die Probe zur 
Verjagung des Alkohols abgedampft und die Inversions-Polarisation nach Anlage B der Ausführungs- 
Bestimmungen zum Zurckersteuer-Gesetz vom 9. Juli 1887 (Central-Blatt Jahrgang 1888 Seite 268 ff.) 
ausgeführt. Daraus berechnet sich der Gehalt an Saccharose, welche etwa von Natur vorhanden oder 
zugesetzt sein kann, und mit Hilfe dieser Prozentzahl diejenige Linksdrehung, welche nach der Inversion 
durch die Saccharose veranlaßt wurde. Durch Subtraktion letzterer Zahl von der nach Clerget (zu 
vergleichen die Instruktion zur Untersuchung von Schokolade 2c. auf ihren Gehalt an Rohrzucker, Central- 
Blatt Jahrgang 1889 Seite 394 ff.) berechneten ganzen Linksdrehung wird die dem natürlichen Zuckergehalt 
des Mostes entsprechende Linksdrehung gefunden. Aus dieser läßt sich der Prozentgehalt des Mostes an 
Zucker berechnen, indem, wenn das Normal-Gewicht in 100 ccm Wasser gelöst wurde, —32,66 Grad des 
Polarisations-Instruments gleich 100 Teilen Zucker des Mostes gesetzt werden. Das Aequivalent von 
Alkohol ist 48,46 für 100 Zucker. 
3. Der Gehalt des Weines und Weinmostes an trockenem Extrakt ist entweder in der Weise zu 
ermitteln, daß 2—3 Gramm Substanz mit viel trockenem ausgeglühten Sand vermischt und in flachen 
Schalen bei 100 Grad getrocknet werden, bis konstantes Gewicht erreicht ist, oder daß der beim Destillieren 
(vergl. Ziffer 1) gebliebene Rückstand durch Zusatz von Wasser auf das ursprüngliche Volumen gebracht 
und unter Berücksichtigung der Temperatur mit Brix'scher Spindel gemessen wird. Bei der Berechnung 
sind 28% = 28 Grad Brix, also 28‰ = 2,8 Grad Brix zu setzen. 
  
16
	        

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