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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
B. Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Asien.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
24. Die asiatische Türkei.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • 22. Das russische Asien.
  • 23. Iran.
  • 24. Die asiatische Türkei.
  • 25. Arabien.
  • 26. Vorderindien.
  • 27. Hinterindien und die indischen Inseln.
  • 28. China.
  • 29. Japan.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 141 — 
halbwilde Jägervölker, wie die Samojeden und Jakuten (im Norden), teils einge- 
wanderte russische Kolonisten, teils von Rußland hierher verbannte Verbrecher. — 
Die wichtigsten Städte in Sibirien sind: Tobolsk (20 T.), die west- 
liche Hauptstadt und Hauptniederlage des sibirischen Pelzwerkes, Tomsk (44 T.), 
der Mittelpunkt der Goldgewinnung, Irkutsk (50 T.) am Baikalsee, die östliche 
Hauptstadt, und Jakutsk an der Lena, die kälteste Stadt der Erde, fast nur von 
Pelzjägern bewohnt. Da jetzt die Pelztiere in den Wäldern immer seltener werden, 
so wenden sich die Bewohner vielfach dem Berg= und Hüttenbau zu. Der Ural 
liefert viel Gold, Platina und Eisen, der Altai Silber und Blei. Der Hauptort 
für den Bergbau ist Jekaterinburg am östlichen Abhange des Ural. 
2. Kaukasien liegt zu beiden Seiten des Kaukasus, von dem das Land den 
Namen erhalten hat. An der einzigen fahrbaren Straße, die von Rußland über 
den Kaukasus nach Persien führt, liegt Tiflis (100 T.), die Hauptstadt Kau- 
kasiens. Von dort führt eine Eisenbahn nach Baku, am kaspischen Meere gelegen. 
Hier verehrten eine Anzahl Parsen (Nachkommen der Urbewohner Persiens und 
Feueranbeter) bis vor kurzem in einem Tempel das „heilige Feuer“, das ununter- 
brochen Tag und Nacht über der Erde hier brannte. Jetzt ist der Tempel zer- 
fallen, in seiner Nähe aber sind große Fabriken entstanden, in denen man das Pe- 
troleum reinigt, das aus etwa 50 Quellen gewonnen wird. 1883 hatte- man 
eine Quelle erbohrt, deren Strahl anfangs über 60 m hoch in die Luft stieg. 
Man hatte gar nicht Fässer genug, das Ol aufzufangen, und so bildeten sich in 
den Bodenvertiefungen bald große Olteiche. 
3. Turän oder Westturkistan ist ein gewaltiges Tiefland. Ehemals war es 
vom Meere bedeckt, als dessen Reste noch der Aralsee und das kaspische Meer 
erhalten sind. Das kaspische Meer ist der größte Binnensee der Erde. Er hat 
mehr Flächeninhalt als das Königreich Preußen. Turan ist ein sehr regenarmes 
Land. Daher finden sich hier große Sandwüsten. Nur die bewässerten Flußthäler 
sind angebaut. Zwischen dem kaspischen Meere und dem Aralsee nomadisieren die 
räuberischen Turkmenen, nördlich vom Aralsee die Kirgisen, deren Reichtum 
in Pferden, Rindern und großen Schafherden besteht. Die Hauptstadt Turans 
ist Taschkent (120 T.). 
23. Jran. (4 mal so groß wie Deutschland — 14 M. E.) 
JIrän ist ein Hochland, das vom Elburs, Hindukusch u. a. meist kahlen 
Randgebirgen eingeschlossen wird. Daher ist das Innere sehr regenarm, unfrucht- 
bar und waldlos. (S. 135.) In den Flußthälern und an den Abhängen der Ge- 
birge dagegen herrscht ein ewiger Frühling, und herrliche Obst= und Rosengärten 
erfreuen hier das Auge. Iran besteht aus folgenden 3 Staaten: 
1. Persien. Es ist dreimal so groß wie Deutschland, hat aber nur etwa 
7½ Mill. E. Die Bewohner sind Mohammedaner. Der Fürst heißt Schah 
lschach)t. Die Hauptstadt ist Teher än (150 T.). In der paradiesischen Um- 
gegend von Schiras wird viel Rosenöl gewonnen. 
2. Afghanistän. Die Hauptstadt ist Kabul an dem Flusse gleichen Namens. 
Durch das Thal des Kabuls führt die wichtigste Straße nach Indien. Daher ist 
das Land ein steter Zankapfel zwischen den Russen, die schon bis Turkistan vor- 
gedrungen sind, und den Engländern, denen Indien gehört. 
3. Belutschistän mit der Hauptstadt Kelat, steht unter englischer Ober- 
herrschaft. 
24. Die asiatische Türkei. (#mal so groß wie Deutschland —16 M. C.) 
Sie umfaßt Kleinasien, Syrien, Armenien und Mesopotamien und 
steht unter der Herrschaft des türkischen Sultans.
	        

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