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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
B. Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Asien.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
26. Vorderindien.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • 22. Das russische Asien.
  • 23. Iran.
  • 24. Die asiatische Türkei.
  • 25. Arabien.
  • 26. Vorderindien.
  • 27. Hinterindien und die indischen Inseln.
  • 28. China.
  • 29. Japan.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 146 — 
erlangen. Zu diesem Zwecke ist der seidene Umhang der Kaaba an verschiedenen 
Stellen durchlöchert. 
3. An der Südküste liegt die englische Freihafenstadt Aden säden] in einem 
schrecklich öden, heißen Lavakessel, durch dessen Ankauf sich England die Herrschaft 
im roten Meere gesichert hat. Zu Arabien gehört auch die Sinaihalbinsel mit 
dem Sinaigebirge sowie die durch Perlenfischerei bekannte Insel Ormus. 
96. Vorderindien. (8 mal so groß wie Deutschland — 260 M. E.) 
1. Das Himälajagebirge (d. h. Schneewohnung) bildet den steilen Nord- 
rand Vorderindiens. Es ist das großartigste Gebirge der Erde und bedeckt einen 
13mal so großen Raum wie die Alpen. Auch besitzt es den höchsten Berg der 
Erde, den Mount /maunt] Everest. Sein Gipfel erreicht fast die doppelte Höhe 
des Montblanc (8800 m). In einem Hochthale des Himalaja liegt wie in einem 
„Garten des ewigen Frühlings“ Kaschmir, berühmt durch seine Shawlwebereien. 
2. Das Tiefland von Hindostan wird im Westen vom Indus, im Osten 
vom Ganges durchflossen. Alljährlich tritt der Ganges über seine Ufer und über- 
schwemmt weite Länderstrecken. Die Gangesebene ist daher außerordentlich fruchtbar 
und sehr dicht bevölkert. Seiner befruchtenden Kraft wegen halten die Hindu den 
Ganges für einen heiligen Fluß. Der Kranke hofft in seinen Fluten zu genesen, 
der Gesunde wünscht darin zu sterben. Daher sind auch seine Ufer bei Sonnenauf- 
und -untergang mehrere hundert Meilen entlang von Badenden und Betenden be- 
lebt. Tausende pilgern jährlich nach Benäres und Allahabäd, um in den 
heiligen Fluten zu baden und sich von Sünden rein zu waschen. An den Ufern 
des Ganges befinden sich die Badeplätze, zu denen Treppen von Marmor hinab- 
führen. Auch sieht man hier am Ufer nicht selten Ruhebetten stehen, in denen 
Kranke liegen. Die Kranken lassen sich Mund und Nase mit dem heiligen Schlamme 
des Flusses beschmieren und sterben so im Anblick des Flusses. Ihre Leichname 
werden später in die Fluten geworfen und — von Krokodilen oder Aasgeiern ver- 
zehrt. — Mit dem Ganges vereinigt sich der Brahmaputra. Beide Flüsse 
bilden das größte Delta der Erde. Auf den weichen Schlamminseln des Deltas 
finden sich Dickichte von Bambusrohr, Schilf u. s. w. Sie werden Dschungeln 
genannt. In ihnen hausen Tiger, Büffel, Krokodile und Schlangen ohne Zahl. 
Die meisten Mündungsarme im Delta sind verschlammt. An einem der schiffbaren 
Arme liegt Kalkutta kalkötta) (800 T.), die Hauptstadt Indiens und der Wohnsitz 
des englischen Vicekönigs. 
3. Klima und Bodenerzeugnisse. Das Tiefland von Hindostan ist namentlich 
in seinem östlichen Teile äußerst fruchtbar. Das feuchtheiße Klima bringt hier eine 
Uppigkeit der Pflanzen hervor wie sonst nirgends auf der Erde. Es giebt hier 
Bäume, die jährlich zweimal Früchte tragen. Manche Pflanzen machen in einer 
Nacht fingerlange Triebe. In den Sumpfniederungen wachsen ungeheure Mengen 
von Reis. Er liefert hier jährlich 2—3 Ernten und bildet die Hauptnahrung der 
Hindu. Die Felder aber liefern reiche Erträge an Weizen, Baumwolle, Zucker- 
rohr, Indigo u. s. w. In den Urwäldern Hindostans findet man Palmen, indische 
Feigen, Brotfruchtbäume, Bambusrohr u. s. w. 
4. Das Hochland von Dekan senkt sich von Westen nach Osten, ist aber so- 
wohl an der Westküste (Malabar) wie auch an der Ostküste (Koromandel) mit Rand- 
gebirgen umgeben. Das Innere des Landes bekommt daher nur selten Regen 
(S. 134) und ist vielfach dürr und unfruchtbar. Auf einer kleinen Insel an der 
Westküste liegt Bombay lbombeh] (800 T.), der Haupthafen für Baumwolle und 
Baumwollenwaren. An der flachen Ostküste liegt an der einzigen Stelle, die durch 
größere Schiffe zu erreichen ist, die Hafenstadt Madräs (450 T.). 
Realienbuch. B. 10
	        

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