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Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung. Band III (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung. Band III (3)

Multivolume work

Persistent identifier:
holtzendorff_materialien_verfassung_1873
Title:
Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung.
Editor:
Holtzendorff, Franz
Bezold, Carl
Place of publication:
Berlin
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
holtzendorff_materialien_verfassung_1873_III
Title:
Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung. Band III
Author:
Holtzendorff
Volume count:
3
Place of publication:
Berlin
Publisher:
C. G. Lüderitz'sche Verlagsbuchhandlung Carl Habel
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Deutscher Reichstag 1871.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweite und beziehungsweise dritte Berathung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Berathung über die revidirte Verfassung
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Bundesgebiet.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Dr. Niegolewski.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung.
  • Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung. Band III (3)
  • Title page
  • Vorbemerkung zum III. Band.
  • Inhalts-Uebersicht zum III. Bande.
  • Urkunden.
  • Historische Einleitung.
  • II. Außerordentliche Session des Norddeutschen Reichstages von 1870.
  • Verhandlungen der süddeutschen Landtage über die Genehmigung der Beitritts-Verträge.
  • Deutscher Reichstag 1871.
  • I. Session des Ersten Deutschen Reichstags. Eröffnungssitzung vom 21. März 1871.
  • Erste Berathung der revidirten Verfassung. 27. März 1871.
  • Zweite und beziehungsweise dritte Berathung.
  • Vorbemerkung.
  • Berathung über die revidirte Verfassung
  • I. Bundesgebiet.
  • Antrag Dunker.
  • Wiggers.
  • v. Bismarck.
  • Lasker.
  • v. Bismarck.
  • Dr. Hänel.
  • v. Bismarck.
  • Antrag zu Art. 1. Polen betreffend.
  • Frhr. v. Hoverbeck.
  • Miquel.
  • Dr. Haenel.
  • Lasker.
  • Dr. Windthorst.
  • Dr. von Zoltowski.
  • v. Bismarck.
  • v. Krzyzanowski.
  • Frhr. v. Anruhe-Bomst.
  • v. Hennig.
  • Dr. Niegolewski.
  • v. Bismarck.
  • v. Mallinckrodt.
  • Schraps.
  • Abstimmung über den Antrag Polen betr.
  • Dr. Ewald.
  • Abstimmung zu Art. 1.
  • II. Bundesgesetzgebung. Art. 2. (Grundrechte).
  • Anmerkungen aus Sessionen des Reichstages des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs.
  • Promulgations-Gesetz.
  • Alphabetisches Sprech- und Sach-Register nebst zwei Congruenz-Registern zu der Verfassung des Norddeutschen Bundes und der Deutschen Reichsverfassung etc.

Full text

884 I. Session des deutschen Reichstages. 
Grundgesetze sind, welche unsere, der deutschen wie der polnischen Angehörigen 
der ehemals polnischen Landestheile, staatsbürgerlichen Rechte regeln, und diesen 
Gumdgesetzen gegenüber können wir keine anderen völkerrechtlichen Verträge, 
auch nicht die Wiener Kongreßakte für maßgebend erachten; für uns sind 
die gedachten Grundgesetze maßgebend, und damit ist auch die Frage, die die 
Herren heute wieder anregen, abgethan. 
v. Hennig (Grandenz-Straßburg):) Meine Herren, die Herren, welche 
den Antrag gestellt haben, verlangen ziemlich viel; sie sprechen sich sogar gar 
nicht einmal bestimmt aus, wieviel sie verlangen; denn es heißt: hinter den 
Worten „Preußen mit Lanenburg“ soll hinzugefügt werden: „mit Ansschluß 
der unter preußischer Herrschaft stehenden polnischen Landestheile“. Was 
verstehen die Herren danmter? Nach der gewöhnlichen Auffassung verstehen 
sie darunter Westpreußen und Posen; es gibt aber polnische Schriftsteller, die 
auch Oberschlesien darumter verstehen und sogar einen großen Theil des übrigeus 
Schlesiens, weil da früher einmal die Piasten geherrscht paben — das soll 
nämlich eine polnische Fürstenfamilie gewesen sein. — Nun, meine Herren, es 
ist sehr schlimm, weun man in eine Verfassung, die doch überall klare und 
bestimmte Forderungen verlangt, solche allgemeinen Redensarten hineinfügen 
will, wie das hier von den Herren beabsichtigt wird. Sie wollen angeublick- 
lich gar nicht sagen, wie viel Land sie fordern, sondern sie wollen nur ctwas 
Beliebiges hineinschreiben, um nachher so viel daraus machen zu können, wie 
es ihnen paßt. Aber, meine Herren, wie kommen die Herren dazu? Anf 
Grund der Nationalität doch wahrhaftig nicht; denn in der Provinz West- 
preußen ist der überwiegende Theil der Nationalität deutsch, in Posen ist es 
beinahe die Hälfte. Also wie kommen die Herren darauf, eine entschiedene 
Nationalität für sich in Anspruch nehmen zu wollen? Sind deun die 
Deutschen, die dort wohnen, nicht ebensoviel werth wie die Polen? Und, 
meine Herren, ich frage, wie ist er überhaupt gekommen, daß die Herren 
gewählt sind? wie sind sie hier in dieses Haus gelangt? Nicht durch die 
polnische Agitation — damit können sie Niemanden hervorlocken —, sondern 
nur dadurch, daß sie sich der klerikalen Partei angeschlossen haben; (hör! 
hörtl) mit Hülfe dieser allein sind sie in dieses Haus gelangt! Meine Herren, 
sie haben dadurch ihre eigene Schwäche und den Mangel an natie- 
nalem Sinn auf Seiten der klerikalen Partei deutlich gezeigt. 
(Bravo! Sehr richtig!) In dieser Ueberzeugung — ich will mich hier nicht 
länger in die Debatte einlassen — schließe ich und sage nim: die Herren 
haben kein Recht irgend einen Anspruch zu erheben. (Bravo!) 
Dr. Niegosewski (Posen):') Meine Herren, ich will vor Allem um
	        

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