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Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
kgr-wuerttemberg
Title:
Das Königreich Württemberg.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
kgr_wuerttemberg_2_1
Title:
Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1.
Editor:
Königlich statistisch-topographisches Bureau
Volume count:
2
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
W. Kohlhammer
Document type:
Volume
Collection:
wuerttemberg
Publication year:
1884
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Ethnographische Verhältnisse.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
V. Die Mundarten.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Königreich Württemberg.
  • Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1. (2)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des zweiten Bandes, erster Abteilung.
  • Prepage
  • Erster Abschnitt. Ethnographische Verhältnisse.
  • I. Die Abstammung.
  • II. Körperliche Beschaffenheit.
  • III. Lebensweise und Sitten.
  • IV. Volkssage.
  • V. Die Mundarten.
  • VI. Beiträge zur Kulturstatistik.
  • VII. Der Volkscharakter.
  • VIII. Kunst und Wissenschaft.
  • Zweiter Abschnitt. Bevölkerungsstatistik.
  • Dritter Abschnitt. Wirthschaftliche Verhältnisse.
  • Berichtigungen und Ergänzungen.

Full text

166 Das Volk. 
V. 
Die Mundarten. 
Die Sprache des württembergischen Volkes ist neben dem Hochdeut- 
schen theils der schwäbische, theils der fränkische Dialekt. 
Das schwäbische Idiom, welches entsprechend der Ausdehnung des 
Volksstammes auch einen Theil Bayerns, die hohenzollerischen Lande und 
einen Theil des südlichen Badens bis an den Rhein und an die Pfalz 
begreift, steht von der hochdeutschen Schriftsprache ziemlich ferne ab. 
Die Sprachgrenzen des Idioms lossen sich sachlich bestimmen und 
fallen mit den im Vorhergehenden gegebenen Stammgrenzen wesentlich 
zusammen. Das Bayerische, östlich vom Lech, sondert sich ab durch Ge- 
drungenheit der Formen, weil die Flexionen vorzugsweise die Vokale ab- 
werfen und die Bengendung der zweiten Pluralperson gegen den Dual 
einbüßen. Das Schweizerische hat noch mittelhochdeutsches 1 und ## be- 
wahrt, wo der Schwabe zu di und au diphthongiert; es bewahrt noch 
das alte ch d. h. kch im Anlaut vor 1, n, r, wo der Schwabe k spricht. 
Mit der Schweiz begreift Schmeller auch Breisgau und Elsaß unter der 
Gesammtbezeichnung des oberrheinischen Sprachgebiets. Den Elsäßer, gegen- 
über vom Schwaben, unterscheidet der Umlaut des u zu ü, an dessen 
Stelle der Schwabe i setzt. Dem Franken fehlen gewisse Diphthonge ganz, 
der Vokalismus neigt sich überhaupt schon zu der thüringischen Einfach- 
heit; auf dem Gebiete des Consonantismus unterscheidet den Franken vom 
Schwaben die Behandlung der Eslaute und die Neigung zur Aspirierung 
der Gutturalmedia g. 
Eine genaue Abgrenzung des schwäbischen Sprachgebiets im Innern 
enthalten wir uns aus verschiedenen Gründen hier zu geben. Die Haupt- 
gruppen fallen mit den oben ausgeführten ethnographischen Verschieden- 
heiten zusammen. Das westliche Bayern vom Lech an und die östlichen 
Landestheile Württembergs vom Bodensee bis zur schwäbischen Alb, un- 
gefähr das Gebiet des jetzigen Donaukreises, gemeiniglich Oberschwaben 
genannt, bilden zusammen eine Sprachregion, als deren Mittelpunkt Ulm 
zu betrachten ist. Dabei ist die Eigenthümlichkeit des bayerischen Antheils 
an sich nicht zu übersehen; noch weniger darf die wachsende Beeinflussung 
des bayerischen Dialekts auf jene Landstriche außer Acht gelassen werden. 
Den südwestlichen Theil hat man Westschwaben nennen wollen. Er fällt 
der Hauptsache nach mit dem Schwarzwaldkreise zusammen. Die Sprache 
dieser Landestheile grenzt auch im Westen und Süden nur an altschwä- 
bisches Sprachgebiet, wiewohl sich die Sprache des badischen Schwarz- 
walds der des württembergischen merklich entgegenstellt und im Süden 
mehr und mehr dem Schweizerischen sich zuwendet. Das Unterland, der
	        

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