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Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
kgr-wuerttemberg
Title:
Das Königreich Württemberg.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
kgr_wuerttemberg_2_1
Title:
Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1.
Editor:
Königlich statistisch-topographisches Bureau
Volume count:
2
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
W. Kohlhammer
Document type:
Volume
Collection:
wuerttemberg
Publication year:
1884
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Ethnographische Verhältnisse.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
VII. Der Volkscharakter.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Königreich Württemberg.
  • Das Königreich Württemberg. Zweiter Band_1. (2)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des zweiten Bandes, erster Abteilung.
  • Prepage
  • Erster Abschnitt. Ethnographische Verhältnisse.
  • I. Die Abstammung.
  • II. Körperliche Beschaffenheit.
  • III. Lebensweise und Sitten.
  • IV. Volkssage.
  • V. Die Mundarten.
  • VI. Beiträge zur Kulturstatistik.
  • VII. Der Volkscharakter.
  • VIII. Kunst und Wissenschaft.
  • Zweiter Abschnitt. Bevölkerungsstatistik.
  • Dritter Abschnitt. Wirthschaftliche Verhältnisse.
  • Berichtigungen und Ergänzungen.

Full text

238 Das Volk. 
VII. 
Der Volkscharakter. 
In dem geographischen Gesammtbild des Landes läßt sich als ein 
charakteristischer Hauptzug bezeichnen: auf kleinem Raum reiche Gliede- 
rung und bunte Mannigfaltigkeit der Bildungen, ohne daß doch die Ver- 
schiedenheiten zu großen und schroffen Gegensätzen auseinandertreten. 
Das Land hat keine Hochgebirge, keinen großen Strom, keinen offenen 
Horizont, keine Niederungen oder ausgedehnte Hochflächen, aber es zeigt 
eine unendliche Abwechslung von größeren und kleineren Gebirgszügen, 
Thälern und Landrücken; es nimmt an fünf geologischen Hauptforma= 
tionen Antheil; wiewohl es sich nur auf zwei Breitegrade erstreckt, sind 
doch die Unterschiede des Klimas fast so groß als innerhalb des ganzen 
mitteleuropäischen Ländergebiets; die Bodenkultur umfaßt den lohnend- 
sten Weinbau und kümmerlichen Sommergetreidebau mit allen Zwischen- 
stufen, ohne daß doch die Erde irgendwo den Fleiß des Menschen ent- 
behrlich machte oder unbelohnt ließe. Das Land liegt nicht an den 
großen Weltstraßen des Völkerverkehrs; doch treffen die zwei wichtigsten 
Stromgebiete Europas hier in ihrem Oberlauf zusammen; ihre Wasser- 
scheide durchzieht nach allen Richtungen das Land, und sie weisen den 
Blick und das Interesse gleichmäßig nach Norden und Osten. 
Ein ähnliches Bild gibt die geschichtliche Betrachtung. Was auf 
der Karte von Europa Deutschland, das war auf der Karte Deutsch- 
lands wieder der schwäbische Kreis, der bunteste und zerhackteste Theil 
des Reiches, ein verwirrendes Gemenge kleiner Landschaften, geistlicher 
und weltlicher, dynastischer, städtischer und korporativer Besitzungen, die 
alle im Lauf der Zeit die politische Selbständigkeit zu erringen gewußt 
hatten und sie mit wachsamem Eifer und zäher Ausdauer zu hüten be- 
müht waren. Was jetzt Württemberg heißt, hat noch am Anfang des 
Jahrhunderts wohl 70, und, wollte man die Reichsritterschaft einzeln 
rechnen, über 200 Herren gehabt. Keines der deutschen Länder bietet 
in diesem Punkte ähnliche Extreme dar. Zwar bildete das alte Herzog- 
thum Württemberg schon nahezu die Hälfte des jetzigen Königreichs und 
eine ziemlich kompakte, auch relativ gleichartigere Gruppe von Land= und 
Herrschaften; seinem Einfluß auf die Nachbarn standen jedoch mächtige 
Gegenwirkungen, besonders das Gewicht der vorderösterreichischen Lande, 
im Wege; und selbst innerhalb des eigenen Gebiets waren Rechte und 
Leistungen, Gesetze und Gebräuche oft noch von Ort zu Ort verschieden. 
Wenn aber die Abstufung und Mannigfaltigkeit der politischen Gebilde 
sich zum Theil bis ins Kleinliche und Bedentungslose verlor, so konnten 
doch schroffe Gegensätze oder völlige Isolirung nicht aufkommen. Der
	        

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