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Commentar zur Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Commentar zur Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1913
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1913.
Volume count:
97
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungsblatt Nr. 36.
Volume count:
36
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 127.) Ministerialbekanntmachung über die Anstellung von Militäranwärtern und Inhabern des Anstellungsscheins.
Volume count:
127
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Appendix

Title:
II: Grundsätze für die Besetzung der mittleren, Kanzlei- und Unterbeamtenstellen bei Kommunalbehörden usw. mit Militäranwärtern und Inhabern des Anstellungsscheins.
Document type:
law_collection
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Commentar zur Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich.
  • Title page
  • Meinem lieben Freunde Clemens Freiherrn von Podewils.
  • Inhalt.
  • Einleitung.
  • I. Der Staat.
  • II. Der Bundesstaat nach der Lehre von Georg Waitz.
  • III. Kritik.
  • IV. Der Staatenbund.
  • V. Die neuere Entwicklung der Lehre vom Bundesstaate.
  • Einführungsgesetz zur Verfassung des Deutschen Reichs.
  • Verfassungsurkunde.
  • Eingang der Verfassung.
  • I. Bundesgebiet.
  • II. Reichsgesetzgebung.
  • Die Organe der Bundesgewalt.
  • V. Reichstag.
  • VI. Zoll- und Handelswesen.
  • VII. Eisenbahnwesen.
  • VIII. Post- und Telegraphenwesen.
  • IX. Marine und Schiffahrt.
  • X. Consulatwesen.
  • XI. Reichskriegswesen.
  • XII. Reichsfinanzen.
  • XIII. Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen.
  • Artikel 74.
  • Artikel 75.
  • Artikel 76.
  • Artikel 77.
  • XIV. Allgemeine Bestimmungen.
  • Gesetzesregister.
  • Sachregister.
  • Werbung der Akademischen Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr über erschienene Staatsrechtsbücher.

Full text

Art. 78. XIV. Allgemeine Bestimmungen. 411 
richtig, daß die Bewirkung der gerichtlichen Hilfe „auch in einer unmittel- 
baren rechtlichen Wirksamkeit der gefällten Entscheidung“ bestehen könne. Dem 
widerspricht der klare Wortlaut des Artikels, wonach die gerichtliche Hilfe 
bei der Bundesregierung zu bewirken ist. Die Rechtslage ist also 
hier genau dieselbe, wie im Falle einer aufsichtlichen Beschlußfassung nach 
Artikel 7 Ziffer 3. Für diese Ansicht spricht auch die wörtliche Herüber- 
nahme der Bestimmung des Artikels 77 aus der Wiener Schlußakte. Dem 
Bundestage konnte es wohl nicht beifallen, sich einen solchen unmittelbaren 
Eingriff in die Staatsgewalt zu gestatten. 
Vgl. über den Artikel die ausführlichen Erörterungen von A. Hänel 
a. a. O. I1 S. 736 ff.; auch können hieher die älteren Schriftsteller verglichen 
werden: H. Zöpfl, Grundsätze des gemeinen deutschen Staatsrechts, 5. Aufl., 
1 S. 389 ff., H. A. Zachariä, Deutsches Staats= und Bundesrecht, 3. Aufl., 
11 S. 784 ff.; vgl. auch S. 207 ff. und 1 S. 464. 
XIV. Allgemeine Bestimmungen. 
Artikel 78. 
Veränderungen der Verfassung erfolgen im Wege der Gesetzgebung. 
Sie gelten als abgelehnt, wenn sie im Bundesrathe 14 Stimmen gegen 
sich haben. 
Diejenigen Vorschriften der Reichsverfassung, durch welche bestimmte 
Rechte einzelner Bundesstaaten in deren Verhältniß zur Gesammtheit 
festgestellt sind, können nur mit Zustimmung des berechtigten Bundes- 
staates abgeändert werden. 
I. Die Entstehungsgeschichte des Artikels 78 ist folgende. Der Entwurf 
der norddeutschen Bundesverfassung enthielt im Artikel 7 Absatz II den Satz: 
„Die Beschlußfassung (im Bundesrathe) erfolgt mit einfacher Mehrheit, mit 
Ausnahme von Beschlüssen über Verfassungsveränderungen, welche zwei 
Drittel der Stimmen erfordern. (Drucksachen des verfassungberathenden 
Reichstags S. 12.) 
Der Abg. Lasker beantragte, die Worte „mit Ausnahme“ u. s. w. im 
Artikel 7 zu streichen und an den Schluß der Verfassung als eigenen Artikel 
nachstehende Bestimmung zu setzen: „Veränderungen der Verfassung erfolgen 
im Wege der Gesetzgebung; jedoch ist zu denselben im Bundesrathe eine Mehr- 
heit von zwei Dritteln der vertretenen Stimmen erforderlich.“ (Drucksachen 
S. 41.) Dies wurde angenommen, und auf diese Weise entstand Artikel 78 
der Verfassung des Norddeutschen Bundes. 
In der Verfassung des Deutschen Bundes, die mit Baden und Hessen 
vereinbart wurde, änderte man das Stimmenverhältniß und setzte statt „zwei 
Dritteln“ „drei Viertheilen“. 
In dem Protokolle vom 15. November 1870 (B. G. Bl. S. 650) wurde
	        

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