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Im alten Reichstag. Band I. (1)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Im alten Reichstag. Band I. (1)

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
richter_reichstag_1894
Titel:
Im alten Reichstag.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
DDC-Sachgruppe:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Band

Persistenter Identifier:
richter_reichstag_1_1894
Titel:
Im alten Reichstag. Band I.
Autor:
Richter, Eugen
Bandzählung:
1
Erscheinungsort:
Berlin
Herausgeber:
Fortschritt, Aktiengesellschaft
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1894
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Im alten Reichstag.
  • Im alten Reichstag. Band I. (1)

Volltext

160 Herbst-Session 1876. 
Dazu kam, daß die deutsche Eisenindustrie selbst ausländisches 
Material, wie z. B. schwedisches Eisen, steierischen Stahl, englisches 
Gießereieisen gar nicht entbehren konnte. Als eine auf den Export 
angewiesene Industrie litt die Eisenindustrie, insbesondere die Klein- 
eisenindustrie unter jeder Vertheuerung des Materials und hatte 
noch besonders Alles zu fürchten, was das Ausland veranlassen 
konnte, seinerseits die Zölle gegen die deutsche Ausfuhr zu erhöhen. 
Damit handelte ich auch zugleich im Interesse der Eisenindustrie 
meines Wahlkreises, als ich nach Kräften dazu beitrug, der Ver- 
längerung der Eisenzölle den zähesten Widerstand entgegenzusetzen. 
Nur einzelne große Eisenwerke gewisser Branchen hatten an 
den Eisenzöllen Interesse; sie wurden dadurch in den Stand gesetzt, 
Koalitionen zu bilden, welche den Preis für das Inland erhöhten, 
und desto wohlfeiler das nationale Eisen an das Ausland ver- 
kauften. « 
Das Kompremiß über die Reichssustizgesetze. 
Nach Beendigung der zweiten Beratung hatte der Bundesrat 
dem Reichstag eine Erklärung übermittelt, wonach er in 18 Punkten 
seine Zustimmung zu den Reichstagsbeschlüssen verweigerte. Die 
ablehnende Erklärung betraf so ziemlich Alles, was vom liberalen 
Standpunkt und nach Maßgabe der liberalen Programme stets ge- 
meinschaftlich von Nationalliberalen und der Fortschrittspartei als 
Zielpunkt für die Entwickelung der Justizgesetzgebung bisher hin- 
gestellt worden war. 
In Folge dieser Erklärung hatte noch am 12. Dezember die 
„Nationalzeitung“ dem Reichskanzler einen unversöhnlichen Krieg 
der Nationalliberalen angekündigt für den Fall, daß die Reichs- 
regierung die ersten großen Aufgaben der nationalen Gesetzgebung 
zu Schaden bringe. Um so mehr überraschte am folgenden Tage 
die Nachricht, daß die nationalliberale Partei wie 1874 beim 
Militärgesetz hinter den Koulissen in Kompromißverhandlungen 
eingetreten war. 
Am 17. Dezember war das Kompromiß abgeschlossen. Die 
Prefse war demselben in erster Reihe zum Opfer gefallen. Der 
in zweiter Beratung mit 238 gegen 50 Stimmen abgelehnte 
Zeugniszwang für die Redakteure blieb bestehen. Der national- 
liberale Abg. Wehrenpfennig hatte in der zweiten Beratung 
gegen den Zeugniszwang ausgeführt, man dürfe nicht gesetzliche 
Forderungen aussprechen, deren Erfüllung nach der all- 
gemeinen Meinung aller anständigen Menschen zur Un-
	        

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