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Commentar zur Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich.

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Bibliographic data

fullscreen: Commentar zur Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich.

Multivolume work

Persistent identifier:
Weltkrieg_1914
Title:
Der Weltkrieg 1914.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
weltkrieg_1914_1
Title:
Der Weltkrieg 1914. Band 1.
Volume count:
1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Reichsverlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Die bayerischen Prinzen im Felde.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Commentar zur Verfassungs-Urkunde für das Deutsche Reich.
  • Title page
  • Meinem lieben Freunde Clemens Freiherrn von Podewils.
  • Inhalt.
  • Einleitung.
  • I. Der Staat.
  • II. Der Bundesstaat nach der Lehre von Georg Waitz.
  • III. Kritik.
  • IV. Der Staatenbund.
  • V. Die neuere Entwicklung der Lehre vom Bundesstaate.
  • Einführungsgesetz zur Verfassung des Deutschen Reichs.
  • Verfassungsurkunde.
  • Eingang der Verfassung.
  • I. Bundesgebiet.
  • II. Reichsgesetzgebung.
  • Die Organe der Bundesgewalt.
  • V. Reichstag.
  • Vorbemerkungen.
  • Artikel 20.
  • Artikel 21.
  • Artikel 22.
  • Artikel 23.
  • Artikel 24.
  • Artikel 25.
  • Artikel 26.
  • Artikel 27.
  • Artikel 28.
  • Artikel 29.
  • Artikel 30.
  • Artikel 31.
  • Artikel 32.
  • VI. Zoll- und Handelswesen.
  • VII. Eisenbahnwesen.
  • VIII. Post- und Telegraphenwesen.
  • IX. Marine und Schiffahrt.
  • X. Consulatwesen.
  • XI. Reichskriegswesen.
  • XII. Reichsfinanzen.
  • XIII. Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen.
  • XIV. Allgemeine Bestimmungen.
  • Gesetzesregister.
  • Sachregister.
  • Werbung der Akademischen Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr über erschienene Staatsrechtsbücher.

Full text

206 V. Reichstag. [Art. 25, 26. 
aber kann ebenso wenig wieder berufen werden, als ein Todter wieder lebendig 
gemacht werden kann. Was Thudichum will, ist die Hinausschiebung der 
Wirkung der Auflösung bis zur vollzogenen Neuwahl. Beabsichtigt eine Ver- 
fassung, dies als allgemeine Regel aufzustellen, wogegen sich in der That 
nichts einwenden läßt, dann muß sie dies, wie die von Thudichum an- 
geführte braunschweigische Verfassung, ausdrücklich bestimmen. Die deutsche 
Rbschsverfassung hat dies jedoch nicht gethan. S. auch P. Laband I 
. 303 f. 
Darin stimmt Thudichum mit der herrschenden Ansicht überein, daß 
auch der nichtversammelte Reichstag aufgelöst werden könne; jedoch ausgenommen 
den Fall des Artikels 25. 
Artikel 25. 
Im Falle der Auflösung des Reichstages müssen innerhalb eines 
Zeitraumes von 60 Tagen nach derselben die Wähler und innerhalb eines 
Zeitraumes von 90 Tagen nach der Auflösung der Reichstag versammelt 
werden. 
Aus Artikel 25 a. E. ergibt sich, daß ein neu gewählter Reichstag nicht 
aufgelöst werden kann, ehe er zum ersten Male versammelt war. 
Artikel 26. 
Ohne Zustimmung des Reichstages darf die Vertagung desselben die 
Frist von 30 Tagen nicht übersteigen und während derselben Session nicht 
wiederholt werden. 
Die Vertagung unterscheidet sich in ihrer Wirkung dadurch von der Auf- 
lösung, daß in Folge derselben nur das Recht, sich zu versammeln, für den 
Reichstag aufhört, dagegen seine Mitglieder ihre Eigenschaft als Abgeordnete 
nicht verlieren. 
Eine Vertagung auf unbestimmte Zeit ist unzulässig. 
In Bezug auf die Frage, ob während einer Vertagung des Reichstages 
Commissionssitzungen stattfinden dürfen, stehen sich die Meinungen entgegen. 
P. Laband 1 S. 303 Anm. 1 bejaht, G. Meyer, Lehrb. des deutschen 
Staatsrechts § 131 Anm. 6, verneint sie. Der Reichstag hat in der Sitzung 
vom 16. Juni 1882 (Sten. Ber. S. 511 ff.) darüber gestritten, in der Sitzung 
vom 28. Juni 1890 (Sten. Ber. S. 653 ff.) die Frage beschlußmäßig 
bejaht. Die Frage ist nicht ganz leicht zu beantworten, da die Reichsverfassung 
den Begriff der Vertagung nicht bestimmt, sondern voraussetzt. An sich möchte 
man meinen, daß eine Vertagung des Reichstages nicht blos eine Vertagung 
des Plenums bedeutet. Da indessen ein unzweideutiger Ausspruch des 
Gesetzgebers nicht vorliegt, mag man sich bei der Entscheidung des Reichstages 
beruhigen.
	        

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