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so eilte er, ohne Auftrag zu haben, und ohne mit Credentialen
irgend einer Art versehen zu seyn, gerade von Hamburg
aus nach dem Haag. Schon am vierten Tage nach
seiner Abreise von Hamburg war der ganze Vorfall den
General = Staaten in einem eigenen Memoire vorgelegt.
Die dänischen Residenten im Haag vereinigten sich sogleich
mit ihm, den Sukkurs einer holländischen Flotte zu betreiben,
und so langsam es sonst gieng, bis sich sieben.
souveraine kleine Staaten zu einem Entschluß einmötbig
zusammenfanden, so schnell ward diesmal beschlossen, dreissig
bis vierzig Kriegs-Schiffe dem geängstigten Coppenhagen
zu Hölfe zu senden. In vier Wochen waren sie segelfertig,
und ob schon ein widriger Wind das Abfahren wohl drei
Wochen lang aufhielt, auch noch sieben Tage lang widriger
Wind war, wie sie in den Sund einfahren wollten, so
siegte doch Admiral Opdam. Coppenhagen war gerettet,
und so denn ganz Dänmarks).
Wie sich aber Gabel hier gezeigt hatte, so erwieß er
sich auch sonst noch in manchem Vorfall. Ein Mann,
stets behend in Rath und That. Seinem König treu ergeben.
Nicht zudriuglich, und nicht unlusiig, wenn's auch
nicht jedesmal nach seinem Sinne gieng. Daß er noch
bloßer Kammerschreiber geblieben war, selbst nachdem er
kundbar Dänmark gerettet hatte, dieß zeigt klar, wie wenig
er ein ehrgeitziger Treiber gewesen. Sollte ihn denn
der Kbnig nicht bisweilen mit seinem Rath hören, da er
so oft erprobt hatte, daß er klug und wohl zu rathen
wisse?
*) Außer den Memoires du Cheval, de Terlon. p. 154, etc. s.
de Witt Slachtbrieren. III. Deel p. 453. etc. 486. etc. V.
Deel p. 566.