thumbs : Das Buch von unsern Kolonien.

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der  Francisco  Oceanic  Steamship  Company  über  Auckland,  Sydney,
Pago-Pago  und  aller  vier  Wochen  der  Union  New-Zealand-Dampfer.
An  Briefsendungen  wurden  befördert  171254,  dazu  1066  Pakete,  200000
Zeitungen  und  etwa  1  Million  Geld.  Die  Kriminalistik  dieser  Bevölkerung
ist  annähernd  gleich  Null.

Es  ist  sehr  lehrreich,  wie  sich  unser  bewährter  Gouverneur  Dr.  Solf
in  die  blumen=  und  bilderreiche  Redeweise  des  Völkchens  eingelebt  hat.
Ein  Berichterstatter  hatte  Gelegenheit,  den  Verhandlungen,  die  zwischen
dem  Gouverneur  und  den  Eingeborenen  wegen  der  Neueinteilung  der
Verwaltung  stattfanden,  beizuwohnen.  Einige  Orte,  an  der  entferntesten
Küste  von  Sawait  gelegen,  waren  bisher  noch  keinem  Bezirk  zugeteilt
worden,  weil  die  Häuptlinge  von  drei  verschiedenen  Bezirken  die  Herrschaft
  über  sie  beanspruchten.  Beim  Eintreffen  des  Gouverneurs  fand
zunächst  die  übliche  Begrüßung  statt.  Hören  wir  zu:

Eingeborene:  „Dein  Name  ist  „Tineitanas  (Hort  des  Friedens).
Deine  Person  und  dein  Tun  entsprechen  dem  Namen.  Wir  geben  dir
tausend  Dank.“

Gouverneur:  „Nur  eine  kurze  Antwort  auf  eure  freundlichen  Reden
und  Begrüßungen.  Der  heutige  ist  ein  Tag  voll  Sonnenschein  äußerlich
am  Himmel  und  innerlich  in  unseren  Herzen.  Euer  Willkommen  begann
nicht  erst  hier  auf  dem  mit  Gewinden  prachtvoll  geschmückten  Dorfplatz,
sondern  schon  auf  der  Grenze,  wo  wir  eure  fein  gesäuberten  Wege  betraten.
  Wir  wandelten  wie  auf  Teppichen,  es  war  wirklich  ein  Unterschied
  gegen  die  schwarzen  Felsen  von  Fafa  wie  von  Hölle  und  Himmel.
Meinen  Dank  allem  Volke  von  Tafu,  Neiafu  und  Falelima!“

Nachdem  dem  Gouverneur  neben  einer  Riesen-Awa-Bowle  ein
Sprecherstab  und  Häuptlingswedel  überreicht  worden  waren,  fuhr  er  fort:
„Herzlichen  Dank  für  alle  eure  Aufmerksamkeiten.  Im  Besitze  dieses
Wedels  und  dieses  Stabes  will  ich  einige  Worte  an  euch  richten  und
eine  Entscheidung  treffen,  die,  wie  ich  hoffe,  euren  Beifall  finden  wird.
Ich  sehe  es  auf  euren  Gesichtern,  daß  ihr  voller  Erwartung  meiner
Entscheidung  über  die  Zukunft  dieser  drei  prachtvollen  Städte  harrt.
Eure  Wünsche  sind  mir  nur  zu  gut  bekannt;  aber  ihr  wißt,  wenn  ich
eine  Bitte  gewähre,  sofort  tauchen  eine  ganze  Reihe  anderer  auf,  also
daß  ich  in  Betrachtung  einer  einzigen  Angelegenheit  über  viele  andere
nachdenken  muß,  von  denen  ihr  nichts  wißt.  Meine  Arbeit  ist  schwieriger
als  der  Wegebau  hier,  und  in  meinem  Wege  liegen  mehr  Steine  als-