n wird. Die Frucht Aunserer- gerechten Sate
" md wird ein Eehe der dem deutschen
Volke die Sicher u. ür eine frrei#
und starke Betäti W5 Ssitner bewährten Keäfte
im fedlichen. tibewerb mit den übrige n
Völkern der Erde zur Erfüllung leiner ho
Kulturaufgaben. Gott segne Dich, 5
und Dein tapferes Bayernoolk. das she in dar
Verteidigung des teuren Vaterlandes unverwe.-lichen
Lorbeer errungen hat.“
i Kaiser an Heer und Marine.
Berlin, 1. Januar. Der Kaiser richtete
folgenden Tagesbefehl an Heer und Marine:
ederum liegt ein Kriegsjahr hinter uns,
hart an Kämpfen und Opfern, reich an Ersolgen
und Siegen. Die Hoffnungen unserer
Feinde auf das Jahr 1916 jind zuschanden
geworden. Alle ihre Anstürme in Ost u West
find an Eurer Tapferleil und Hingabe zerschellt!
Der jüngste Siegeszug durch Rumänien
hat durch (bottes Fügung wiederum unverwelkliche
Lorbeern an Eure Fahnen gehe#tel. Die
größte Seeschlacht dieses Krieges, dei Sieg am
Skagerak, und die kühnen Unternehmungen der
U-Boote haben meiner Marine Ruhm und Vemwunderung
fur alle Zeiten gerichert. Jrr
seid siegreich auf allen Krieg'schauptätzen, zu
Lande und zu Wasser! Mit unerschatlerlichem
Vertrauen und stolzer Zuversicht blickt das
dankbare Vat#erland auf Euch. Der unwerglkeich
liche kriegerische Geist, der in Euren NReihen lebt.
Firer zäher, nimmer ermattender Siegeswille.
„are Liebe zum Vaterlande bürgen mer dafür,
daß der Sieg auch im neuen Jahre bei unselen
Fahnen bleiben wird. Gtl wird auch weiler
mit und sein!“
Russische Krlegsziele.
Stockholm. 1. Jannar. „Nowy Econôist“
siellt der belannte ruff suche Politiker
Migul n al? Kriegszielforderung Nußlands große
Landerwerbungen in Kleinasien mit dem Ausgang
zum Mittelmeer in Aleranoreite auf.
Frmönisehe Dieberei.
Verlin, 1. Jannar. Die üble Lage der rumönsschen
ürnies und den moralischen Tiesstand
ihrer Führer zeigt ein aufsgefundener Befehl
des Intendatur Oberstleutnants Slacescu, des
Chefs des Intendanturdienstes der ersten ata
tiven rumänischen Division, vom 2. November
an das 43. Inf.-Neg., in dem die Beranbung
von Gefangenen zum System erhoben wird. Es
heißt darin: Gemäß Besehls des He-r tn Dioisionskommandeurs
bceehre ich mich, Sie zu bilten,
daß den seindlichen Gefangenen die Fufrbekleidung,
Stiefel usw. abzunehmen und an unsere
Soldaten abzugeben sind.
—
Der ä#mpf jar See.
Die großen U. Boo:-Erfolge.
Die amtliche Mitteilung über die feindlichen
Schiffsverluste im Monat Norember rundet das
Vild von der ersolgreichen Tätigleit unserer Unlterseeboote
in höchit erfreulicher Weise ab.
Nimmt man dazu noch vie anderen Verluste,
die der feindlichen Handelsschissahrt im Laufe
der verflossenen 2½ Jahre dur.h unsere und
unserer Verbündeten Seeüreitrasie zugefügt
worden sind, so ergibt sich folgende? höchst bedeutsame
Ergebnis. Die Verluste unserer Feinde
an Handelsschiffen betragen 5.8 Ende November
dieses Jahres nicht weniger als 67 vom Hundert
des Bestandes, den die beuucche Sandelsflotte
bei Beginn dieses Krieges aufwies. Englands
Verluste allein kamen bis dahln dem Bestand
Krankengeruch, vermischt mit dem frischen
Blutes, verlungt gute Nerven: Genevive war
zwar etwas zatt, aber ihre Nerven hatten ihr
bisher nichis zu schaffen gemacht. Jeßt aber,
wo all das Unglück so gar entsetzlich schnell
uber sie hereingebrochen war, da versagten
auch ihre Nerven, und es war ihr einfach
unmöglich, jent den duß über die Schwelle
L Kranten mmer zu jenzen. Sie uberliei cs
tr. der draußen herrschenden Hibe eing kalt,
und das Ziltern nahm derartig Zu, daß der
eine der beiden seldgrauen Soldaten aut sie
zusprang d die obnmacng Werdende in
seinen kräftigen Armen auffing.
Zum Glück kam der alie Henry gerade
den Korridor entlang, und mit dessen Hilie
brachte der deich= die iunge Dame in ihr
Schlafzimmer. Er ließ sie ein wenig Aether
kiehen, und da chtuct sie langsam die Augen
wieder auf. Vollkomemn verwirrt starrte sie
die beiden Männer an und brach dann in
einen wilden Weinlrampf aus.
Heury winkte dem deutschen Sanitätsoldaten.
das Zimmer zu verlassen. Er selbst
plin auch geräuschlos hinaus und sandte der
ungen Grafin die Zofe. —
Zmei Tage Ipaler saß Genevicve mit
anstem, bleichem Gesicht am Bekt ihres Verobten,
der aber noch immer nicht wiever zu
ich gelommen war, sondern noch in tiejer Ohnvacht
lag.
Die Hauschen Reiter waren wieder davon.
erstien, und nur einige Pflegesoldaten woren
Krrückgeblieben, um die Verwundeten zu bejenen.
So war es denn, trotz des überall in
Gegend tobenden Kampfes, im Schloß
ln Uebenecefar kommen, mird von ei
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piede- Herhörhmernn ruhlg geworden, und
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der italienischen und japanichen Handeleilotte
zusammen gleich oder rvaren um . Milliorn
Tonnen höher als der Bestund der französisten
Handelsflotte vor Beginn vies:s Krieges. Mas
begreist danach, daß der Schiffsraum in einer
selbit für England höchst empfmdlichen und fühlbaren
Weise knapp zu werden beginnt. Um sich
eine Vorstellung davon machen zu können, was
diese seindlichen Verluste zu bedeulen haben, vergegenwärtige
man sich, welche Transportmengen
badurch aus dem Severkehr ausgeschieden sind.
Der Laderaum, der allein im Novemder versenkten
oder sonst vernichtelen Handelsschiffe
entspricht der Ladefähigkeit von nicht weniger als
3300 Eisenbahnwagen, das sind 665 Güterzüge
zu je 50 Wagen, die cine Eleisstrece von
200 Kilometern bedecken. Der Lagerraum aller
seit Beginn des Krieges versenkten feindlichen
Schiffe würde 300 000 Eisenbahnwagen zu je
15 Dnnen auemachen und eine Strecke von
ungesähr 2000 Kilometer bedecken.
Ein französisches Panzerschiff
versenkt.
Zürich, 1. Januar. Das ben. Marineministerum
gibt bekannt: Das Panzerschiif „Gau.
lois“ ist am 27. Dez. 1916 m Mttelmeer
von einem Unterseeboot torpediert worden.
Das Schiff sank in einer halden Stunde.
Dank der bis zum lenten Augenbii.! an Bord
her#schenden Disz'plin und Kaltblütighkeit aller
und der raschen Ankunft von Patrouillenschiffen
an der Unglücksstätte beträgt die Jahl der
Opfer vier Matrosen, wovon zwei durch Erxplo--sion
getötet wurden.
Miederverleihung der beeres-HFäbietelt.
Berlin, 1. Januar. Für Preußen warde
eine Verfügung betr. die Wiederverleizung der
Heeres fähigkeit erlassen, die in der Hauptsache
folgendes bestimmt: Es soll geprüft werden,
welchen Personen, die infolge Verurtellung zu
die Grafin wieder ganz die alle, die auch sich
wieder volltommen in der Gewalt date. Mit
roßer Auiopferung pflegte sie den armen
Kapitön, dessen Leden noch immer an einem
leidenen Faden bing. Geneoicve hatte nun,
einmal als die Braut des französischen Osüiziers.
zum anderen aber auch als gute Patiotin, die
Deutschen noch weil mehr hassen müssen als
bisher, aber merlwürdigerweise oerspürte
gar kein derartiges Gefühl, nein, jie Sdal:
sogar. wenn es der Zustand des Fran gosen
irgend erlaubtc, die fran9zosinhen und deutschen
verwunde.rn Soldaten zu pflegen. Sie hatle
crade mieder In dem Kranlenzemmer der Deut-2
geholsfen, als vom Schloßbofe her Wagen
Gerassel au vernehmen iar. Geneviève irat
an eines der Fenster, und da sah sie, wie etwo
lechs Krantenwagen mit der weißen Flayge
und dem roten Kreuz darauf einfuhren
eich darauf meldete ihr der alte Diener.
daß ein deutscher Arzt sie zu sprechen wünschte.
der Angemeldete solgte dem peurn auf dem
Fusße, saßte grußend an seine serlmttterte Feldmüte
und sagte in recht gutem Französisch:
adame, ich muß die hier gebeiteten Verwundeten
in das weiler rückwärts gelegene
Kriegsiazareit abholen. Darf ich bitten, mir
die Nume zu zeigen, in denen die Leute
liegen
Gewih mein Herr Doltor! — Werden
Sie alle Verwundeten ainehnenn setzte sie
daun zögernd hinzu und sah den großen,
stattlichen Mann mit- dem Riesenvollbart und
der Brille ängstlich
„Nur bei de nen 1 durch rinen Transport
ner
gab er ruhig zur
Untwe
Zuchthausnrasen oder Aberlennung der bar
gerlichen Ehrenrechte ode: Cutfecnung au?: dem
Heere die Fähigkeit zum Dienste un deuische.:
Heere nicht besitzen, die Etwirkun. von Gnadenerweisen
und. soweit sie Fretheite#strasen
noch verbußen. durch Beurlaubung aus der
Strashaft de Möglichkeit geboten werden kann.
in das Heer einzutreten. In Betracht kommen
nur kriegsrerur endungssähi ge Personn in
wehrpflichtigen Alter, die abgeiehen o#n der
den Mangel der Heeresfähigkeit begründenden
Verurtelung, kerne oder nur verhäitnem- 1
geringe Strafen erlitten und in illlem Ver
halten mährend der Strafhaft oder nach der
Strafentlassung ernste Bestrebung zeigten. ihre
Schuld durch gute Führung und ehrenvaften
Lebensmandel zu sühnen. Grundjäylich ausgeschlossen
sind insbesondere Personen, die zu ei
ner zmeiten oder ferneren Zuchthaus oder
Ehrenstrafe verurteilt sind, dder die nach Ar:
oder Umständen der von ihnen begangenen
Straftat als gewerb= oder rawoh'uhe#t= naßt.
ge Uebeltäter erscheinen.
Diese Verfügung gilt nur für Preußen. In
Bayern und den ubrigen Bundest cten werden
entsprechende Verfugungen in näch't'er Zeit
folgen. Sie sind sicherlich zu begrußen. Es gibt
viele Leute, die im eiten? Mann aalter stehen,
gesund und kräftig, dem Vaterlande in diefer
chweren JZeit gern als Froutsoldaten gedien
hätten, dazu aber auherstande waren, weil eine
längst gesuhnte Jugendfünde oder eine in #iner
schwachen Siunde begangene chwere Straftat,
die sie mit Zuchthaus und Ehrenverlust
büßen mußten, den Eintrilt in das deundte
Heer verschloß. In dieser nicht undb##/trächtli
chen Masse der Ausgestoßenen befinden sich
fraglos zahlreiche Elemente, die durch ihr spateres
Verhalten hinlänglich dargetan hade!, daß
sie keinesuegs dauernd Verlorene, nicht Unwürdige
sind, mit denen Schulter an Schulier
gegen den gemeinsamen Landesfeind zu lämpfen
unseren Feldgrauen zur Unehre nereichen würde.
Aber der starre Buchstabe des Geseßes hat sie
bisher daran verhindert. Wer sich von oberslächlichen
Vorurteilen frei zu machen und kder
Dingen auf den Grund zu gehen rermag, wird
daher den jetzt ergangenen Erlatz durchaus billigen.
Wir mussen uns darauf gefaßt machen,
Lak die feinb'i, und tellmesse auch die sog.
neutrale Pref #. 9/1e Gesegenhett zu e Br.
verhun ier nicht entgehen lassen wmird. Sie dürf.
P der Lugr krebsen gehen, ———
Reich. um die Lücken an der From
3 seine Zuchthäuser öffne. W# können
das ertragen, um so leichter, als unsere
Feinde längst allee Gesindel und jeden Auswurs
der Menschheit aus allen möglichen farbigen
Völkerschaften auf uns losg ’#lassen haben
und auch sonst in der Wahl ihres Mannschaftsersae
keinesacgs wählerisch verfahren.
Schon jeit Jahr und Tag forderten französische
Blätter die Eintellung der Zuchthäusler
in Heer.
Fliegerleutnant Leffers KF.
Deatschiands wirischasellche Leitungen
im Jahre 1916.
Von Geh. Regierung 2rat Ptof. Dr. Hermann
Schuma#er.
Kriege itund Deuischlaends
teine andere. unter dem
Zeichen der Organ'sation. Sie hatte durch ziel.
bewußte Zusammensan Zut vorgebildeter
Einzelkräfte ihre Gesamiftaft weit borr das
Verhältnis der Bevöllerunge zahien hinaus gelieigert
und gerade dadur.h ringsum den Neid
erregt. der # viel zum Aus##u h de Rrieges heigetragen
hat. Aber der Krieg in zum Verbreiter
deutscher Org# n aioiqidiniukciwr.
den»e.iifirnnii«e,,»..i«u.iiiisliqkrKeilaiiiljntlieihnciiviiicb—ii»iiii-bcrw
ndlirb
imeiiieiikieqsbcwandeii ever crungen und insbesondere
das auf seinen Individualismus einst
so stolze England immer mehr gendiigt, wirt.-schaftlich
wie milltarisch das Vorbild der geschmahten
„Barbaren“ 31 befolgen. Zuaar können
aus Saß geborene Eergie und Hartnäckig.
leit anerzegene O##iolin und Organisations-Schon
vor dem
Bolisuirijc, aĩt. wie
uͤcn nichi voll eiĩ: : Uns aein Stegreif Geschaffenes
im richt 25 wirfn. #ie langfam Ge
wachsence. Aber danitit dari sich Deunschland
nicht begnug kwiin ct d: kürn Voriäurs.
dem es bisher Echa ankt,. wmeh- en,
so muß es im frürmischen - *3 — Orga.
nisationsgeda#ken# woeiter rartboell die Fährung.
„Bitte. hier sind die Deutschen und da
in dem Zimmer die Franzosen untergebracht“.
jagte sie und ofinete die Tur zu einem gronen
und schonen Raum, in dem eiwa zehn Deutsche
agen.
„Aauay“, entjuhr es „ihm.
hier sind die broven Juntzene geradezu
ideal schon untergebracht: Na, Kinder, wie
e ht's euch? Habt lange genug, auf euren ollen
Pflasterkasten warten müssen,
Mit Erstaunen sah die —- wie
die Augen dieser ormen zusammengeschoifenen
Soldaten bei den weiter an jie nerichteten
freundlichen Worten des Arztes leuchteten und
sie sig ungezwungen mit ihm unterhielten.
Bz sah alle Verbände nach. die meist seine
volle Juurcdenhe hatten, hie und da erneuerte
er den einen oder den anderen. nach
dreiviertel Stunden stand er von dem Lager
des zuletzt Behandelien auf und sagte zu
Genevicve, die ihn unmer getreulich begieitel
—
.Donnerwetter,
2
„So, und nun zu Ihren armen Landsleuten!“
„Wie, auch sic
und behandein?“
wollen Sie untersuchen
a ein so erilamies Gesecht,
daß ihr das Blut siedendheiß vbis binauf in
die Stirn schoß, und sapte erun, aber gemessen:
er verwundete Feind ist bei uns in
Deutschland. Madame. lein Feind mehr. Wir
kennen da nur eine Pflicht: allen 7
besten Kräften zu helfen! ert- mein Got
wundert Sie das denn? Sie selbst baben 1.
auch an unseren Soldaten brave Samariterdlenste
geübt.
„Ich? Ja! Ob das aber bei uns alle
toten. Ind t(eo m in enu ——- Inre Vei—
——————— E e aAndelten, das
I s*-2 ist ja
n
«
«s-i :·.-. iscoklllg
:iin, in * ½ iesgung
dae u: dem
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ien do## cima
ikommen konnte.
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earnst und v# r’nilide- Genen!. E
all den anderen so 2„0fer „ „ggehai: en' hütte.
bekam wieder einen ink:u: * und mußie
hinüber in lor Zummeaer gehen.
1
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