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behaupten sie sogar fuͤr sich selbst einen Werth und z. B.
vielleicht nur der einzige kleine Umstand, das zufaͤllige Zusammentreffen
der Ansicht zweier Gelehrten, wie Spittler
und Savigny, über die Pannormia von Jvo von Chartres,
wird den Kennern der Wissenschaft und den Freunden
dieser Männer Vergnügen machen. Savigny bewies
bekanntlich, daß jenes Buch keineswegs ein Auszug aus
dem größern Decretum desselben Verfassers sey, was die
gewöhnliche Meinung war; dieselbe Ansicht findet sich nun
in dem Nachlasse Spittler's (S. 312) ausgefährt.
Ueber den zweiten Band, die Kirchengeschichte,
„die Blüthe des Spittler'schen Geistes“ wie sie Heeren
bezeichnet, habe ich nichts zu bemerken. Sie ist unverändert
nach der letzten von Spittler herrühtenden Ausgabe abgedruckt;
nur offenbare Druckfehler sind verbessert worden. Dagegen
findet Aehnliches wie bei dem ersten Bande statt, bei dem
dritten, der den ersten Theil der Geschichte der europäischen
Staaten enthält, „der reifsten Frucht Spittler’'s,
einem Buche, wie sich keine andere Nation eines ähnlichen
rühmen kann,“ nach dem Urtheile Heeren's; „einem Meisterwerk
an Ueberschauung und Hervorhebung der Standpunkte,“
wie es Woltmann charakterisirt; womit selbst
Ludwig von Haller's Urtheil übereinstimmt, der es „ein
Meisterwerk seiner Art“ nennt „von eminentem gesunden
Verstande, wie kaum eines je geschrieben worden.“ Auch
hier stand dem Herausgeber ein Eremplar mit Aenderungen
von der Hand des Verfassers zu Gebot; doch sind sie im
ersten Bande höchst unbedeutend und gehen kaum weiter als
hie und da auf die Interpunktion; etwas bedeutender und
häufiger werden sie erst im zweiten Bande, wo selbst ein
paar neue Paragraphen beigefügt sind.