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geben, als er bisher gehabt hat, unter den richtigen Gesichtspunkt
zu bringen, was überhaupt vom wirtembergischen Pribilegium
de non appellando gesagt werden kann, lenke ich
nun die Untersuchung auf eine solche Seite, die nicht zu der
Klarheit aufgehellt werden kann, welche das bisherige hatte,
wovon ich mehr Resaltate geben werde, als einzelne Ausführungen,
denn für letztere fehlt mir sowohl Muße, als hinlänglicher
Vorrath einzelner kleinen Schriften, und ein großer
Theil hiehergehbriger Nachrichten ist ohnedieß noch nicht durch
den Druck so bekannt gemacht, daß man ein vollkommen zuverläßiges,
recht im Einzelnen sorgfältig bewiesenes Ganze
daraus zusammensetzen könme. Nach meinem gegenwärtigen
Zwecke ist es ohnedieß nicht nöthig; was ich beweisen wollte,
ist bewiesen, hier gebe ich nur eine Zugabe.
Nach dieser vorläufigen Verwahrung nun also endlich zur
Sache, deren Hauptziel — darf ich das kühne Geständniß
wagen — deren Hauptziel in dem Satze liegt, daß Wirtemberg
eigentlich gar kein Privilegium de non appellando habe,
kein unbegrenztes und kein begrenztes Privilegium dieser Art
aufweisen könne. Man kann:es nämlich, recht genau zu reden,
eigentlich nicht ein erhaltenes kaiserliches Privilegium de
non appellande nennen, daß Karl V. das wirtembergische
Landrecht bestätigte, worin der Herzog seinen Unterthanen alles
Appelliren an das Kammergericht verboten hatte. Man
versteht unter einem Privilegium de non appellando gewöhnlich
eine eigene Urkunde, vom Kaiser bestimmt für
diese Absicht ausge stellt und bei dem Kammergerichte,
wie sich's gebührte, insinuirt. Jene gesuchte und erhaltene kaiserliche
Bestätigung des wirtembergischen Landrechts soll ohnedieß
nur, wie auch Herr Gerstlacher bemerkt, aus der Vorsicht
geflossen seyn, daß überflüssige Dinge nicht schaden koͤnnen;
also ist die Konfirmation gewiß nicht als ein erbaltenes