Full text : Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913.

360  Anhang.  Anlage  Nr.  43.

Anlage  A.

Über  die  Form,  in  welcher  die  Matrikel  zu  führen  ist,  sind  allgemeine
  Bestimmungen  nicht  ergangen.  Nur  für  die  deutschen  Konsulate
im  Pfortengebiete,  Japan  und  China  ist  das  hier  folgende  Schema  vorgeschrieben:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im  wesentlichen  wird  dieses  Formular  auch  bei  Konsulaten  in
anderen  Ländern  anzuwenden  sein.  Jedenfalls  muß  es  so  eingerichtet
werden,  daß  die  nach  Vorschrift  der  Allgemeinen  Dienst-Instruktion
aufzunehmenden  Auskünfte  darin  Platz  finden.  Es  sollen  eingetragen
werden:  Vor-  und  Zuname  des  Betreffenden  und  seiner  Familienangehörigen,
  Stand  oder  Gewerbe,  Religion,  Tag  und  Ort  der  Geburt,
Wohnort,  auch  soll  in  der  Matrikel  bemerkt  werden,  durch  welche  Dokumente
  die  einzelnen  Angabe  erwiesen  worden  sind.

Das  Auswärtige  Amt  hat  wiederholt  seine  Vermittelung  zur  Beschaffung
  von  Titel-  und  Einlagebogen  zu  den  Matrikeln  eintreten  lassen.
Die  Kosten  solcher  Formulare  tragen  Wahlkonsuln  selbst,  während  sie
für  Berufskonsulate  auf  die  Legationskasse  übernommen  werden.

Die  Eintragung  erfolgt  zweckmäßig  unter  fortlaufender  Nummer.
Zur  Erleichterung  des  Auffindens  der  einzelnen  Nummern  wird  bei
umfangreicheren  Matrikeln  ein  besonderes  alphabetisches  Namenverzeichnis,
  welches  auf  die  Matrikelnummer  verweist,  anzulegen  sein.  Die
Matrikel  selbst  nach  den  Buchstaben  des  Alphabets  zu  führen,  dürfte
nicht  zweckmäßig  sein.