Contents : Bismarck´s Glaube.

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geordneter  Weise  —  das  Seine  tun  und  jedem  das  Seine

lassen,  begreife  ich  nicht  .  .  .  Wenn  ich  nicht  Christ  wäre,

diente  ich  dem  König  keine  Stunde  mehr.  Wenn  ich  nicht

auf  meinen  Gott  rechnete,  so  gäbe  ich  gewiß  nichts  auf

irdische  Herren.  Ich  hätte  ja  zu  leben  und  wäre  vornehm

genug  und  brauchte  sie  nicht.  .  .  Warum  soll  ich  mich  angreifen

  und  unverdrossen  arbeiten  in  dieser  Welt,  mich

Derlegenheiten  und  übler  Behandlung  aussetzen,  wenn  ich

nicht  das  Gefühl  habe,  Gottes  wegen  meine  Schuldigkeit
tun  zu  müssen.  Wenn  ich  nicht  an  eine  göttliche  Ordnung
glaubte,  die  diese  deutsche  Ration  zu  etwas  Gutem  und
Großem  bestimmt  hätte,  so  würde  ich  das  Diplomatengewerbe
  gleich  aufgeben  oder  das  Geschäft  gar  nicht  übernommen
  haben!  Orden  und  Titel  reizen  mich  nicht!  .  ..
Der  entschlossene  Glaube  an  ein  Leben  nach  dem  Tode  —
deshalb  bin  ich  Roualist,  sonst  wäre  ich  von  Natur  Republikaner.
  Ja,  ich  bin  Republikaner  —  im  höchsten  Grade,
und  ich  habe  die  Standhaftigkeit,  die  ich  zehn  Jahre  lang
an  den  Tag  gelegt  habe,  gegen  alle  möglichen  Absurditäten,
nur  aus  meinem  entschlossenen  Glauben.  Nehmen  Sie  mir
diesen  Glauben,  und  Sie  nehmen  mir  das  baterland.
Wenn  ich  nicht  ein  strammgläubiger  Christ  wäre,  wenn  ich
die  wundervolle  Basis  der  Religion  nicht  hätte,  so  würden
Sie  einen  solchen  Bundeskanzler  gar  nicht  erlebt  haben
hätte  ich  die  wundervolle  Basis  der  Religion  nicht,  so
wäre  ich  dem  ganzen  hofe  schon  längst  mit  dem  ditzzeug
ins  Gesicht  gesprungen,  und  schaffen  Sie  mir  einen  Nachfolger
  mit  jener  Basis,  so  gehe  ich  auf  der  Stelle.  Kber  ich
lebe  unter  heiden.  Ich  will  keine  proselyten  damit  machen;