Volltext : Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechsundzwanzigster Jahrgang. 1898. (26)

Privat-Lehranstalten.

Gnadenfrei:  +  Höhere  Privat-Bürgerschule  unter
Leitung  des  Diakonus  G.  Lentz,

St.  Goarshausen:  +  Erziehungs-Institut  (Institut
Hofmann)  des  Dr.  Gustav  Müller
(früher  Karl  Harrach),

Godesberg  (Rheinprovinz):  Evangelisches  Pädagogium
  (+ realistische  und  progymnasiale
  Abtheilung)  von  Otto  Kühne,

Kemperhof  bei  Coblenz:  +  Katholische  Knaben-Unterrichts-
  und  Erziehungs-Anstalt  des
Dr.  Christian  Joseph  Jonas,

Lauterberg  a.  Harz:  +  Höhere  Privat-Knabenschule
des  Dr.  Paul  Bartels,

Niesky:  Pädagogium  unter  Leitung  des  Vorstehers
Hermann  Bauer,)

Obercassel  bei  Bonn:  +  Unterrichts=  und  Erziehungs-Anstalt
  von  Ernst  Kalkuhl,

Osnabrück:  +  Nölle'sche  Handelsschule des
Dr.  L.  Lindemann,

Ostrau  (früher  Ostrowo)  bei  Filehne:  Progymnasiale
und  realprogymnasiale  Abtheilung
des  Pädagogiums  des  Professors
Dr.  Max  Beheim-Schwarzbach,

Paderborn:  +  Unterrichts-Anstalt  (Privat-Realschule)
von  Heinrich  Reismann,

Plötzensee  bei  Berlin:  Pädagogium  (Progymnasium)
des  evangelischen  Johannisstifts
unter  Leitung  des  Stiftsvorstehers
Pastors  W.  Philipps  und  des  wissenschaftlichen
  Lehrers  Theodor  Menzel.2)

Sachsa  a.  Harz:  +  Lehr=  und  Erziehungs-Anstalt
(Privat-Realschule)  von  Wilbrand
Rhotert,

Telgte:  Progymnasiale  und  + höhere  Bürgerschul-Abtheilung
  des  Erziehungs-Instituts
des  Dr.  Franz  Knickenberg.



II.  Königreich  Bayern.
Augsburg:  +  Allgemeine  Handels-Lehranstalt  von
Johann  Stahlmann,
Donnersberg  bei  Marnheim  (Pfalz):  +  Real=  und
Erziehungs-Anstalt  unter  Leitung  des
Dr.  Ernst  Goebel,
Frankenthal  (Pfalz):  + Real-Lehr-Institut  von
Valentin  Trautmann  und
Eugen  Wehrle,

 

        



 

Führt: +  Israelitische  Bürgerschule  des  Dr.
Samuel  Dessau,
Marktbreit  a.  Main:  +  Real=  und  Handelsschule
des  Joseph  Damm,
Nürnberg:  +  Real=  und  Handels-Lehranstalt  (Institut
  M.  Gombrich).

III.  Königreich  Sachsen.
Dresden:  + Real-Institut  von  G.  Müller-Gelinek
und  Dr.  P.  Th.  Schumann,“)
+ Real-Abtheilung  der  Lehr=  und  Erziehungs-Anstalt
  des  Pastors  a.  D.
Johannes  Friedr.  Ludwig  Prinzhorn
  (früher  Ernst  Böhme),
+  Realklassen  der  Unterrichts=  und  Erziehungs-Anstalten
  des  Dr.  Ernst  Zeidler, 3)

Leipzig:  +  Erziehungs-Anstalt  des  Dr.  E.  J.  Barth,
+ Privatschule  des  Dr.  Friedrich  Thomas
Rot


+  Privat-Realschule  von  Otto  Albert  Toller.

IV.  Königreich  Württemberg.

Stuttgart:  + Höhere  Handelsschule  unter  Leitung
des  Professors  Eugen  Bonhöffer,

+ Realistische  Abtheilung  der  Privat-=Lehranstalt
  des  Professors  Karl

Widmann  (des  Instituts  Rauscher).

V.  Großherzogthum  Baden.

Waldkirch:  + Erziehungs- Anstalt           des  Dr.  Rudolph

Plähn,

Weinheim:  Privatanstalt  des  Dr.  D.  W.  Bender
(verbunden  mit  staatlicher  höherer
Bürgerschule).

VI.  Großherzogthum  Hessen.
Offenbach  a.  Main:  +  Goetheschule  des  Dr.  Pius
Sack, 4)
+ Privat  -Handelsschule  des
Dr.  Wilhelm  Schlottmann

  (früher  Dr.  Konrad
Tolle).  5)
VII.  Großherzogthum  Sachsen.  
Jena:  +  Lehr=  und  Erziehungs-Anstalt  von  Ernst

Pfeiffer,
+Erziehungs-Anstalt  des  Dr.  Heinrich  Stoy.



1) Die Anstalt ist befugt, das  Befähigungszeugniß  für  den  einjährig  freiwilligen  Militärdienst  auf  Grund  des
Bestehens  der  Abschlußprüfung  nach  dem  sechsten  Jahrgange  unter  Anwendung  der  preußischen  Prüfungsordnung  vom
6.  Januar  1892  zu  ertheilen.

2)  Die  Verleihung  der  Berechtigung  hat  vorläufig  nur  bis  zum  Michaelistermin  1899  einschließlich  Geltung.


3)  Auf  diesen  Anstalten 

  ist  der  obligatorische  Unterricht  im  Latein  auf  die  drei  unteren  Klassen  beschränkt.

4)  Die  Verleihung  der  Berechtigung  hat  vorläufig  nur  bis  zum  Ostertermin  1900  einschließlich  Geltung.

5)  Mit  rückwirkender  Kraft  bis  zum  Ostertermin  1897.
          

Die  Verleihung  der  Berechtigung  hat  vorläufig  nur bis zum Ostertermin 1900 einschlißlich Geltung.