Full text : Württembergische Geschichtsquellen. Fünfter Band. (5)

1349  April  1  —  1949  April  14.  89

und  die  Pfründner  an  der  Pfurrkirche  zu  einem  Jahrtag  für  ihn,
seine  Mutter  und  seine  Vorfahren,  das  sie  auch  auf  andere  sichere
Güter  anweisen  können,  1  für  den  Bau  der  Neckarbrücke,  und  13
für  die  Strassen  in  und  ausser  der  Stadt,  wo  es  nötig  ist,  und
5  bestimmt,  dass,  wenn  dieses  Geld  nicht  verwendet  werde,  es  an  den
Pfarrer  und  die  Pfründner  an  der  Pfarrkirche  fallen,  und  wenn  sie  das
Geld  anderswo  anlegen,  die  älteren  Briefe,  deren  er  und  die  Priester  je
einen  haben,  vernichtet  werden,  auf  jeden  Fall  ungültig  sein  sollen.  —
1349  (nehsten  mitwochen  tage  vor  dem  palmen  tage)  April  1.
10  Heilbronn  Lade  23,20.  Or.,  Pg.,  vom  Siegel  oben  ein  Stück  abgegangen.
Die  übereinstimmende  Urkunde  des  Schultheissen,  des  Bürgermeisters  und  des

Rats  von  Heübronn  1349  (an  der  asscherigen  mitwochen)  F'ebr.25.  Lade  25,  22.
Or.,  Pg.,  das  dreieckige  Stadisiegel  abhangend,  an  den  Rändern  beschädigt.

198.  K.  Karl  [IV.]  bestätigt  dem  Kloster  Maulbronn  die  von

15  seinen  Vorgängern  verliehene  Steuerfreiheit  seiner  Güter  zu  Heilbronn.
—  Speier  1349  (des  nehsten  sunabent  vor  dem  palme  tag)  April  4.
$t.A.  Heilbronn  IV,  Maulbronner  Hof.  Or.,  Pg.,  Majestätssiegel.  Ein

auf  dem  Umschlag  erwähntes  Vidimus  von  1349  (feria  quarta  ante  diem  Laurentii)
  Aug.  5,  ebenfalls  zu  Sipeier  ausgestellt,  ist  nicht  mehr  vorhanden.

20  199.  Köniy  Karl  [IV.]  giebt  Elisabeth,  der  Frau  Engelhard»
von  Hirschhorn,  das  Haus  des  reichen  Juden  Nathan  zu  Heilbronn
gegenüber  dem  Haus  des  Rottinger  als  rechtes  Eiyen  und  gebietet  der
Stadt,  sie  dabei  zu  schützen.  —  Speier  1349  (dienstage  in  der  osterheiligen
  tagen)  Apr.  14.

25  $t.4A.  Heübronn  I  Weinsehnten  u.  s.  w.  Abschrift  aus  neuester  Zeit  aus

Darmstadt.  Reg.:  Böhmer-Huber  n.  934  (nach  Or.  Darmstadt):  Archiv  f.  hess.
Gesch.  10,  108  nach  Hirschhorner  Cop.B.  61.

200.  Propst  Burkhard  und  Konvent  des  Klosters  Adelberg
verkaufen  an  Ludwig,  Lutzen  Sohn,  Bürger  zu  Heilbronn,  1*/s  Morgen

30  Weingärten  am  Stalbühel,  ebensoviel  am  Lintberg  und  "*hs  im  Seilach
auf  Heilbronner  Markung  zwischen  denen  Bernharts,  Konrad  Erlewins,
  Diether  Gebwins,  Reinhards  von  Eppingen  und  Heinrich  Milsmaltz’s
  als  Morgengabe  für  seine  Frau  Eisbeth,  Konrad  Gebewins
Tochter,  um  183  Florentiner  Gulden.  Propst  Burkhard  und  Bruder

35  Johannes  genannt  der  Ruhe  geben  die  (füter  vor  Gebewin  Münzmeister,
Diether  Gebewin,  Hans  Fiuwer,  Gerhard  von  Waiblingen  und  Folmar
Lemlin,  Richtern  zu  Heilbronn,  auf.  —  Zeugen  die  Richter,  ferner