NDTa#mster 191
worden sind. Die Jusel, die nur von den Familien
der Leuchtturmwächter bewohnt war,
wurde in der Nacht auf den 11. Juli von den
Italienern „erobert“ und dann mit Nadiostation
und Verteidigungsanlagen ausgestattet.
Auch ein Unterseeboot wurde dort stationiert.
Die Raids unserer Flieger und die dreimalige
gründziche Beschietzung durch unsere Flottille
bracéen ##m Zeind immer schwere Verluste an
Menschen und Material ein. Das Unterseeboot
„Nereide“ murde vernichtet. Dies mag endlich
zu der Erkenntnis geführt haben, daß der strategische
und taktische Wert dieses Inselchens
nicht so hoch ist, wie man bei dessen Eroberung
Glauben machen wollte.
Flottenkommando.
·
Kaliens Briegserklärung an die
Türkel.
In Rosenheim kekon-# neachen om Gametag, 21. Aug,
abenda 9 10 Uhr
WIB. Konnan#nopel, 21. Kugust
der ltalichische Botschalter marquts Garron!
hat heute der Pforte eine Noie überreicht,
worin erklärt wird, daß 1rallen sich als
mit der Türkei im Kricgszuftand befind,
ilch betrachte.
seine Fallt verlangt.
Laliens Krlgserkldrung Wiri angegchben;
die Umerstünung des KMuftandes in libiten
durch die Türkeci und dic verhinderung
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Zur ben##sstehenben Elnnahme von Greit--Licewsl.
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rauf, sich der Abreise der Italiener. nach der
Küste zu widersetzen, sie haben ihnen im Gegenteil
die Abreise zu erleichtern. Am 5. August
vor Ablauf der Frist Lon 48 Stunden, die das
Ultimatum setzte, nahm die türlische Regierung
alle vier Forderungen in ciner vom Großwesir
jiterseichucen Note an. Auf Grund der feierlichen
Erllärung entsandte die italienische Re-Zagleich
hat der Vollchafter; gierung zwei Schiise nach Rhodo: mil der Wei-Ms
Srlnde flür; sung, Vor#t
den weiteren Vefehl abzuwarten,
um die italienischen Staatsangehörigen aufzunehmen.
Aus den von den amerilat uschen Konsularbehörden
erhaltenen Nachrichien ging hervor,
daß die Militärbrhörde von Beirut am
der im Sorien arfäßigen Tiailener an der 9. August die lurz zuvor erteilte Erlaubnis
Adrtise.
Konstantinopel, 22. Aug. Der italienische
Botschafter Marquis Garromi i#t urt dem
Personal der Votschaft abgerein. Der Schutz
der italienischen Unterlanen ill den Verein- oten
Staaten übertragen. Ein Sektretär und wei
Dragomane sind in der Botichafi zurückgeblie
ben.
Rom,
Stesani.
22. Aug. (Meldung der Agenzia
Die italienische Regierung hat an
die Ve 2- Jlaliens im Anslande ein Rundschreiben
gerichtet, das von der Agen#ia Stesani
veröffentlicht wird. Das Nun wihreiben
geht auf alle zuischen
schwebenden Differenzen ein und beagt
daß die türlische Regierung den Frie.
von Lausanne alsbald nach seiner Uner ich
nung verletzt habe und daß die Vr#letzungen
bis heute ohne Unierbrechung andauerten; die
osmanische Regierung habe niemals ernsthafte
Maßregeln getroffen, melche die Feindseligkeit
ten in Libnen sofort beendigt hätten, wie sie
seierlich versprachen habe. Trozz gegenteiliger
Ertlärungen wisse man mit Sicherheit, daß der
heilige Krieg 1914 in Ajrila gegen die Ita—
liener prollamiert worden sei. G egenüber den
Winkelzügen der vsmanischen Regierung hinsichtlich
der freien Abreise der italientschen
Staatsangehörigen aus Kleinasien mußten die
Vorilellungen jungst die Korm eines Ultimatums
annehmen. 3. Auguit überreichte der
u. a.
Ain B.
VBotschafter in Konsantinpel auf die Weisung
der NRegierung dem Großzwesir eine Note, in
welcher die vier jolgenden Vorderungen enthalten
waren: 1. Die Jtaliener dürfen srei Beirut
verlassen. 2. Die Jaliener in Smmuaa dürfen.
da der Hafen non MWurig nicht benundar ist,
über Sigagig (7. abreisen. J. Die türl: sche
Regie rung gerrattet, daß die Jiallener in Mersina.
Alexg##ee. Haissa und Jassa ungehindert
abreif
hörden im
Ei hönnen. . Die örtlichen Be--
.. .
Innern des Landes verzichten da—
Asta Leoni.
15 Kriminal-Naman von Fr. M. Whlte.
TKichted serhet#)
erhte er an reichtebenen.
Steilen malten Te geschickt angebrachte
Roscin Veleunsscher —ie und
nach einigem Suchen fand er anch, Dinter einem
Vorhang verborgen, die Knöpfe zum Entgünden
des Lichtes. Nacheinander ließ er
samliche Flammen aufleuchten — nicht eine
versagtr. ein Beweis, daß der Apparat in noch
gebrauchs fahigem Zustand war.
Auch in dem Schlafzimmmer, in das er nun
eintral, jand er eine Dohe Stet! #umpe vor, deren
Bassin halb mit Petroleum gesüllt war. Außerdem
iland neben dem Bett, darauf man den
Ermordeten gelegt, eine beinahe ganz niedergebrannte
Kerze
Er untersuchte den Toten slüchtig und
begann dann, eine Nacuchung im Zimmer
zu halten. Auch bier wieder sunktiomerte das
eleltriiche Licht vollkommen. Drei Virnen, die
in Form einer rotverhangenen Ampel von der
Decke berabhingen. flamten gin
ihm dirrch den Tinn. daß; inan doch fon. rohl
hier mie auch im Flur den Lichtjchein siets
hatte von außen beiber len misihen. Ur k ffnese
das Fenster und sah, daß es auf emen Innenhof
binausging. der allen Stiten 116ÜA
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balin mlur!“ Mui meli- er vor o ##nh.
„Der- ½*dx lullerende Vean- 1rsste à#r# I13
bas unt in lm wehrnlt#tten
„Las ift ii ditiiiiiiknniiisiisr
eine Heie. volllönrude Samine hinter ibni.
Außerdem jed I
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non
sagte da
Als!
1
eusberlrag!"
TZ der Abreise zurückzog.
Auch in Mersina wurde
ie Erlauhnis zurückgezogen. Man erilärte auch,
z die Militärbehörden die Abreise anderer
chionenfür aus Syrien verhinderten. Angesichts
der offenbaren Verletzungen der befrimmten
Versprechungen der Türkei nach dem
IItimatum vom 3. August, das durch die Winielzüge
der türlischen Regierung, besonders hin-–—
« Hing» der
sichtlich der freien Abreise der ilalienischen
Staatsangehörigen in Kleinasien veranlaßt
wurde. erteilte die italienische Regierung dem:
Votschafter Jialiens in LKonstantinopel die Wei-Turrlei
die
reichen.
Italien und d.r Türiei;
ich auch die italienische Negierung
Soviel
Gründe für die Kriegslrampfhaft
bemüht.
. erllärung an die Türkei zu finden, dem wahren
Grunde geht sie meit aus dem Weg: Italien
mußte den Krieg erllären, weil England es
u ollte
Die Türkei wußte, daß keinerlei Nachgiebigleit
und keine Erllärungen den Krieg abwenden
lannten. Italien wollie den Bruch und die
Türlei lonnte beim besten Willen nichts anderes
tun, als ihm den Willen zu lassen. Selbstversländiich
will und lam Jialien nicht zugeben,
daß es sich um gezmungene Kriegsdienste handelt
und daß die italienische Regierung für
englisches und französisches Geld bereit ist, viele
Tausende von Italienern aus Gallipoli, vor den
Dardanellen und an der kleinasiatischen Küste
abschlachten zu lassen.
Offiziell erfolgte die Kriegserklärung wegen
der angeblichen türlischen Unterflügung des libuschen
Aufstandes und der Zurückhaltung italienischer
Untertanen. In Wirllichleit spricht
eine sthamlose und unverhüllle Habgier aus
jedem Worte. Die Kriegserilärung Italiens
an die Türkei ist ein organisierter Raub auf
fremde Rechnung, finanziert mit englischem Geld.
Die Jtaliener werden sich aber im Osten
öo sich uderrascht umtma#oft#, sorh er Vorffanror
ih gbez ein Lächeln aui dek iu flugen CGesicht.
„Ich sehe, Sie sind üuberrascht.“ füg:e der
Schrijiste il i hinzu. „Ich habe mit Herrn Starringer
die Cyre — nicnh webr? Wen ich nicht
irre, 1##e wir uns schon füüber lennen.“
er Beane verkenge
enn der Tal — ich hanr e boreits das Vergnügen.
— Doch Sie verneihen mohl, wenn ich
Sie bille, mir „Ibre lette Aeußerung ein wenig
zu erlluren. Denn ich mi'l Ihnen utsen gestehen.
o#acß ich ei: tiuronnaßte n ratlos bin und
Ihre Hille gar nicht och grung an uuschlagen ir.“
vdernau lehnte düsses Lomplime: it bescheiden
ab.
„Ich bin der Meinung, daß das eloktrische
Licht auf dem Flur niemais oder doch nur
dann gebraunt hal.
des Ha: iies Gung fjählte. Denn dieser
Mann hier mar si ich lingere Zeit berrit#s
hier; alles läsn dorauf schließen. I##in durch
dio Zimmer nengen und habe dabei gesunden,
das in der luche verschiedene Gegen####de gebraucht
marden sind Ueberhaupt läht vreies
darauf schlietzen, dab hier schon längere Zeit
jemand gewohnt — Um wieder auf das
Licht zurun zulon: 9% Sie haben doch wohl
ebensalls die beiden Lampen bemerkt. Ich
habe mich davon überzeugt. daß sie im Gebrauch
gewesen sind, und ich Elaude, daß man
ihren Li#htschein nicht bis auf die Straße hinaus
mahrurhmien konn. Vor dem Glasfenster
EEEIIIEIIIIIIIIIIIIIIB
ezegener Borhang angebracht, den viceiteicht
lebtnsscheo Licht, nicht aber der Schein einer
Lam e durchdringen kann.
er Kommissar orpneigte 4. zusanend.
.Dar war mir entgangen. — Aber
wem sich der Ver vohner
c r
*
Kriegserklärung zu über-
verrechnen: wie sie sich im Norden verrechnet
haben. Die Türken werden dem beutegierigen
Ce##on einen Empsang bereiten, der dem
nicht nachstehen wird. den ihm unsere tapferen
Bundesgenossen am Jsonz? und in den Dolomiten
bereitet haben. Die Erinnerung an die
Expe dilion nach der Krim taucht wieder auf.
Im Tienite Englands und Krankreichs tat Piemont
jenen ersien Schritt, um die Grohmacht
Italien zu werden. Im Dienste Frankreichs
und Englands schidt es sich nun an, den Schritt
zu tun, der es von der durch den Krieg gegen
Oesterreich-Ungarn erschütterten Grohmachtstellung
endgültig herabflürzen wird. Die Italiener
werden den Lohn auch in libyscher Münze
ausgezahlt erhalten. Im übrigen werden die
Türien sich zu wehren wissen, um die Italiener
mit blutigen Köpfen heimzuschicken.
Noch eines: Italien fügte seine Kriegserklärung
an die Türkei in dem Augenblicke hinzu.
in dem die Widerstandskraft der russischen Heere
gebrochen ist und die Zentralmächte ganze Armeen
zur Verwendung auf anderen Kriegsschauplätzen
frei haben. So handelt nur der, der nicht
mehr Herr seiner Entscheidung ist. Deshalb ist
die italienische Kriegserklärung bei uns überall
mit der größten Ruhe ausgenommen worden.
Das Eingreifen Italiens gegen die Türlei
briingt nur eine Zersplitterung seiner Kräfte,
die ihm keineswegs lieb sein klann. Aber Eng
land wollte es, und Italien muß die Zeche
zahlen.
Das Schidsal Europas, auch der vestlichen
Schlachtfelder, wird im Osten entschieden; daran
wird auch die Poiitil der Balkanstaaten nichts
mehr ändern. Wenn erst der Balkan durch
die suggestive Einwirlung der deutsch-öslerreichichen
Wassen unmittelbar davon durchdrungen
ist, daß es unmöglich ist, sich dem Siegeszuge
Hindenburgs zu widersetzen, dann wird der gesamte
Ballan sich vor der vollendein Tatsache
beugen und seine Richtung entsprechend än
dern. Es beileht nach allem keinerlei Befürch
:=1
tung, daß die italienische Kriegeerklärung am
augenblicklichen Zustande auf dem Ballan irgend
etmas Ernstliches ändern könnte.
Algemeines bom Kueg.
Sozialdemokratie und
Kriegskredit.
Berlin, 22. Aug. Der „Vorwärts“ verheh
lt seinen Unmut darüber nicht, daß in der
ihung des Reichstages die Aus führungen des
sorialdemolratischen Fraktihnsredners Dr. Davio
in leinem Punkte von den Darlegungen
machte mir doch den Uindruck, wie wenn die
Lampen in der Mor nautht nicht mehr benützt
worden wären. Do. order oder vielleicht
auch die Mörder ha- aber aus, und
eingehen müsien und PP"Donseoh haben sie nicht
im dunklen hantiert. Außerdem muß man bedenken,
daß es zeltrunbend ist, eine Lamve zu
entzunden, wayrend das Eielm eaihe Licht mu
einem Griff ausz -
awohl. Aber Zie vornerkten ganz richtig,
daß Ves auch merere Mörder gewesen sen
können — ut. d ch bin hiervon soher überzeugt.
Nehmen wir also an. dah einer auf der Straße
aufpaßte, bis sich der patroulllierende Schugmann
genügend weit entfernt hotte, und daß
sie dann erst ihr grauenhaftes Werk verrichteten.
— Aber ich meine, das in vräusig von
nicht achu großer Bedeut Wir lle
n sich hier noch 8 etwas aue
Sie annen, gemeinsam das Zimmer zu
durchsnchen Hinter einem Vorhange entdeckte
Starringer die Kleider, sowie elnen Kevere0r.
und den Hut des Ermordeten. Er unlersuchte
die Taschen und fand im Jackett einen Brief,
der sich an einer schadhaften Stelle des Futters
Hescgelent hatte und deshalb den Mördern wahralich
Ilgangen war.
alt war mit flüchtigen Schristzügen
vedede n#h aber keine Adresse und kein Datum
r*—“ Der Kommissar las Fernau den Inhalt
5zzu aller Cile eine erfreuliche Nachricht: —
Ich bin endlich, endlich zum Ziol gekommen.
Habe achttausend Mart in Gold erhalten, werde
Dir natrlich d die Häljte davon senden. Zu
dlesem be ich berell- das Gold in
4 — #invabech, da u#h Dir die Summe
vn
lenstag, 24. August 1914
der bürgerlichen Redner getrennt waren. Er
teilt mit, daß bei der dritten Lesung sich 29
Mitglieder der sozialdemokratischen Fraktion aus
dem Saale entfernt hätten, während cine lleinere
Anaht derjenigen, die in der Fraltion
gegen die Bewilligung der Kriegskredile gestimmt
hätten, anwesend blieb. N- Liebrucht
habe auch diesesmal gegen die Kredite gestimmt.
.)
Baumwolle als Bannware.
Paris, 22. August. (Agence Havas.) Die
englische und die französische Regierung haben
beschlossen, Baumwolle auf die Liste der absoluten
Kriegskonterbande zu setzen. Die Veröffentlichung
dieses Beschlusses wird morgen im
Amtsblatte erfolgen. (3.)
Enthüllungen über Jaures.
Bern, 22. Aug. In der Berner „Tagwacht“
nimmt der französische Sozialist“ a.
poport in einer Polemik gegen Renaudel in der
Pariser „Humanité“ zur Verteidigung Jaurs
das Wort. Er setzt seine Enihöllungen fort.
wonach Jaurds am 31. Juli 1914 Iswolsli
als Mitucheber am Kriege bezeichnet habe. Ferner
habe er dem Unterstaatssekretär Ferry erklärt,
er werde seine Campagne gegen den Krieg
fortsetzen, selbst wenn er füsiliert werden sollte.
Diese Aeußerung, die am Tage der Ermor-9
Jauros gefallen sei, werde übrigens von
1 selbst zugegeben. Schließlich habe
Jaurds beabsichtigt, seine Campagne gegen den
Krieg mit einem „Jaccuse“. Artilel in der
„Humanité“ zu beginnen. Alle diese Tatsachen
seien den Reaktionären bekannt gewesen. Rappoport
erklärt schließlich, Jaurds hätte den Krieg,
an dem Frankreich und Rußland mitschuldig
seien, weiler bekämpft. Wie in der Dreyfus-Affäre
könnte auch jetzt nur die Macht der
Mahrheit Frankreich vom Verderben reiten. (.).)
Französische Hetze.
Paris, 22. Aug. Unter der Angabe, daß
bei dem Untergang des torpedierten Dampsers
Arabic Amerikaner umlkamen, erklärt die ganze
Presse in den schärfsten Worten, daß für die
Vereinigten Staaten der Tatbestand einer unfreundlichen
Haltung Deutschlands gegenüber
den Vereinigten Staaten nunmehr erfüllt sei.
Die Presse wünscht und hofft, daß die Geduld
des Kabinetts in Washington zu Ende gehe.
Zerner berichten englische Blätter, daß die amerilanische
Presse eine schärsere Tonart angeschlagen
habe. (3Z.)
Sturm in der fronzöntchen Kammer
Genf, 22. Aug. In der französischen Kammer
gab es Sturm. Der Kriegsminisier mußte
auf berschidene Anfragen eingehen und Antworten
geben, die nicht auf allen Seiten bekriedigten,
vor allem über das Sanitätswesen,
de ssen Mangel er zugeben und ferner eingestehen
mußte, daß Fehler gemacht worden sind. Auch
die Frage des Oberbefehls und die Veränderungen
hiern wie im Kriegsministerium spielen eine
Nolle. Das rief sehr bewegte Szenen hervor.
Der Derutierte Franklin-Bouillon forderte,
daß der Ministerpräsident gewisse Erklärungen,
vie aus dem Munde des Kriegeministers überrascht
hätten, schärser sasse. Er sagte: Wir
lönnen nicht dulden, daß die Kammer urteilt,
ohne alles zu wissen. Wir fordern, daß zu
Beginn der nächsten Sitzung der Ministerpräsident
eine Erklärung abgibt, die alles zerstreut,
mas das Land stören und beunruhigen koönnte.
Der Ministerpräsident sagte diese Erklärungen
jür die nächfte Sitzung zu, verlangte aber gleich
bzeitig, daß diese Sitzung erst am nächsten Donnerstag
abgehalten wird. Die Kammer ist da
mit einverstanden.
Näturuch nür um eirem Wiese seisomnn.
Schicke Dir allernächstens mehr. S#ehreibe unter
K. nach dem bewußten Postamt, nächsten Sonn:
abend werde ich Dich wahrscheinlich persönlich
begrüßen können. Vis dahin meine herällchten
Grüsse! Nummer Eins.“
Auf der nächsten Seite stand noch eine
kurze. mit Beeltest gekritzelte Nachschrift:
.Die acht Tausendmarkf.heinec, die ich
erhichk tragen die Nummern 190 753 bis 100 70
davon schicke ich Dir die erste Hälste. Ich schreibe
Dir das fur den Fall, daß die Noten aufirgendeine
Weise verloren gehen sollten
Starringers Augen leuchteten triumphie=„Der
Arme hat uns selbst eine Handhabe
in die Hönde gesplelt, seinen Mord zu rächen.
Ganz offenbar haben die Verbrecher das (#eld
mitgenommen, ohne etwas von dlesem Brief
zu ahnen. Und sie werden uns wahrscheinlich
von selbst in die Falle geben, indem sie
irgendmo einen der hier angesührten aausendmarkscheine
wechseln; sie ahnen ja nicht. dasßt
wir uwas von dem Vorhandensein des Geldes
wi
1. TVernau stimmte ihm zu.
„Man muß möglichst Veid eine Rundfrage
n die Banken ergehen lassen. denn ich ver-*
die Mörder werden Geld so rasch,
als es anging, an den Mann gebracht haben.
Ens Tausendmarkschein werden sie iedoch bei
keinem Privatmann so leicht los, sie müssen
chon bei irgendelnem Bankhause gewechselt
auben. — Uebrigens rate ich Ihnen, auch eme
Ansrage zu erlassen, bei welcher Bank dieser
Mann das Gold in gecbeine hewechselt hat. Es
isi ja nicht unmöglich, daß wir es mit elnem
kingierten Schrelben zu tun baven. dos und