Full text : Der Weltbrand. Deutschlands Tragödie 1914-1918. Zweiter Band. (2)

winken  unserem  Streben,  ist  das  nicht  Grund  genug  zu  Hoffnung  und  Zuversicht,
  zu  nationalem  Sdeallemus  und  Optimlemus?

Laßtuns  —  Brüder,  Kameraden  !—laßtuns  treulich  dienen  unserem  belllgen
deutschen  Vaterlande  —  jetzt  wie  ehemals,  im  Frieden  wie  im  Krieg,  in  der
Schmach  der  Gegenwart  wie  einst  in  der  dußeren  Herrlichkelt!  Laßt  uns  erblennen,
  daß  wir  alle  zusammengehören,  alle,  die  wir  auf  dem  eingeschrumpften
Boden  unserer  wundervollen  Gaue  wohnen,  Iinmitten  der  Völkerwelt,  im  Herzen
Europas  und  der  Menschheit.  Dann  wird  aue  der  Not  der  vier  furchtbaren  Jahre,
aus  der  Schande  der  Gegenwart  das  Deutschland  unserer  Träume  erblühen  —
jenes  Deutschland,  für  das  zwei  Millionen  unserer  teuren  Toten  gestorben  sind,
für  das  wir  alle  mit  der  Waffe  gekämpft,  mit  unseren  Lelbern  geblutet  haben  —
für  das  unsere  Herzen  noch  heute  kämpfen  und  bluten.  Laßt  uns  nicht  nur  singen,
sondern  bewähren  in  Leben  und  Tat:

Einigkeit  und  Recht  und  Freiheit

Sind  des  Glüuckes  Unterpfand  —

Blüh'  im  Elanze  dieses  Glückes,
Blũhe,  deutsches  Vaterland!

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