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ginn Schutzmittel für die linke Hand, den
Kopf und Rumpf angelegt werden.
Bale, s. Segchen
Balaneier#system (pr. .lang'ssihr.), s.
Laffeten (S. 227).
Balje, auf Schiffen größere hölzerne
Waseegeefäße z. B. Waschbalje.
Ballast, schwere Körper zur Belastun
der Schiffe, um diesen einen größern Tiefgan
zu geben oder die Schwerpunktlage
es Schiffs in dessen Länge zu verschieben
und so auf die Wirkung der Schraube und
des Ruders durch Mehrbelastung des Hinterschiffs
einen Einfluß auszuüben. Der
B. dient in gleicher Weise zur Berichtigung
von Konstruktionsfehlern und ist zur Entwickelung,
des Marimums der Leistungsfähigkeit
der Maschine kaum zu entbehren.
Der B . besteht bei Kriegssche en aus regelmäßigen
Eisenstücken von 25 oder 50 16
Gewicht oder in Füllung einzelner Teile
des doppelten Bodens mit Seewasser, um
geworfener Körper in der Luft und die
nwendung dieser Lehre auf die aus
Feuerwaffen abgefeuerten Geschosse. Im
besondern wird die Lehre von der Bewegung
der Geschosse innerhalb des Geschützoder
Gewehrrohrs dieinnere B.genanut;
sie hat die Aufgabe, die Gesetze der Entstehung
der Geschoßgeschwindigkeit und den
Druck der Pulvergasezuermittelnzletzteres
geschieht mittelst der Gasdruckmesser (s. d.).
Ballistische Gleichung Flug-Bahtistische
Kurde bahn-Balliflisches
problem) «
Ballollcllptlk(Ipr.-lonqs),f.LUft-s
ballons.
Bandelier (Bandoulikreh), derüber
die linke Schulter von der Kavallerie 8
tragene Patrontaschenriemen, der bis
Bake — Baracke.
zur Einführung des jetzigen Säbelkoppels
(Leibriemen) auch bei der Infanterie
gebräuchlich war.
Banden, die oben etwas nach außen
gereigten Seitenwände geschlossener Reitahnen,
aus Bohlen geprarig. Z„
Banderöle, Wimpel, Lanzenfähnlein,
Trompetenquaste oder -Schnur; auch Gewehrtrage=
und Patrontaschenriemen.
andoulsè#oe ispr. bangduljähr), s. v. w.
Bandelier.
Bank, s. Geschützbank.
Bankett, s. Auftritt.
Banner, Feldzeichen in Form eines
Wimpels, unter dem sich im Mittelalter
die einberufene Manuschaft zu einem
Kriegszug sammelte (s. Lanze).— Bannerherr,
Kriegsherr, der ein B. führte
und auspflanzen durfte.
Bär, . v. w. Batardeau.
Baracke, ursprünglich eine Unterkunft
der leichtesten Bauart, aus einigen Pfosten
mit Flugach. Flechtwerk, Strauch 2c.
hergestellt; jetzt bezeichnet man mit B. ein
Wohngebäude ohne Unterkellerung, mit
großen Räumen ohne Zwischenabteilungen
und Zimmerdecke, häufig mit Dachreiter,
meist aus Steinfachwerk, mit möglichst
flachen Schiefer= oder Pappxdächern. In
Deutschland wurden zuerst 1840 vom
Professor Günther in Leipzig Krankensäle
in Holzbuden eingerichtet und in
Rußland den Lazaretten als Sommerwohnungen
Baracken beigegeben, sodann
im Lager von Chälons Lazarettbaracken
aus Pisee errichtet. Die hierbei gemachten
Erfahrungen zeigten unzweifelhaft, daß
die unausgesetzte Zufuhr frischer und die
Fortführung der verbrauchten Luft für
Krankensäls und Wohnräume vielen Menschen
wichtiger sind als sorgsamer Schutz
gegen Hitze und Kälte. In großartiger
Weise wurde sodann der Barackenbau für
Verwundetenlazarette von den Amerikanern
im Bürgerkrieg angewendet (202
Generalhospitäler mit 136,894 Betten);
die günstigen Erfolge waren Veranlasung,
die Soldaten überhaupt in barackenartigen
Kasernen unterzubringen,
in denen für jeden Mann ca. 15 chm
Wohnraum gerechnet sind. Die Engländer
haben die Baracken als Kasernen