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Lichtspiele Helios. Im Hotel „Deutscher
Kaiser“ 9rlangt. heute Samstag und morgen
Sonntag, 30 31. Januar außer dem
neuesten aktuellen a Da im Bild
„Biwackleben der tapferen Bayern und Vormarsch
zum Gefecht“ eine ergreifende Kriegserifode
aus den heutigen Tagen „Ein Wiedersehen
in Feindesland“ in drei Alien zut Vorführung.
Interessante Nebennummern sind dem
Piogramme beigegeben. Besonderes Interesse
dũrfte „Unsere zukünftige Wehrmacht“ erregen.
Malersport
Aschau: Rodelbahn Maisalm hergerichtet.
Stigelände sehr gut. Pulverschnee, Schlittenfahrt
gut, im Tal 40 Zim. Neuschnee.
Brannenburg.Wenvelstein- Rodelbahn
Scklipfgrubalm sehr gut, Schigelände Wendelstein-Mitteralm
sehr gut. Schlittenfahrt
gut.
Feilnbach: Rodelbahnen, Schlittenbahn sehr
gut, Schigelände gut.
Frasdorf: Leicht bewölkt. Rodelbahn fahrbar,
Schibabn vorzüglich, Schnechöhe 60 Zentimeter.
Kiefersfelden: Rodelbahn rom Buchberg
gut, Schi= und Schlittenbahn gut, Schneehöhe
30 Zentimeter.
OberauvorfM Brünstein: Rodebihn voringlic,
hoh: Schne:wände, Schibahn Pulvereucc.
Oberaudorf= Hocheck: Rodelbahn Hoch-*
Sa watzenders sehr gut, Schigelände sehr
EOlw nvorf. Spisstein: Schigeländ: letr
gut. Pulverschnee auf Harsch.
Der Weltkrieg.
Große Erfolge auf der ganzen Fronl
WITB. Großes Haupt-Quartier, den
30. Januar, vormittags. Amtlit.
Die französischen Verlaste in den Kämpfen
nördlich Nieuport vom 28. Jan. waren groß.
Ueber 300 Maroklaner u. Algierer liegen tot
in den Dünen.
Der Feind wurde durch unser Artilleriefeuer
auch genern daran gehindert, sich bis an
die Dünenhöhe östlich des Leuchtturmes mit
Sappen heranzuarbeiten.
Südlich des Kanals von La Basse: entrissen
heute nacht unjere Truppen den Franzosen im
Anschlusse an die von uns am 25. Januar eroberten
Stellungen zwei weitere Gräben und
mackten uber 60 Gefangene.
Im weslichen Tell der Argonnen unternahmen
uniere Truppen gestern einen Angreff, der
uns einen nicht unbedeutenden Geländegewinn
einbrachte.
An Gefangenen blieben in unferen Händen 12
Offiziere, 731 Mann. Erbeutet wurden 12
Moschinengewehre, 10 Geschütze lleineren Kali-.
Die Verluste des Feindes sind schwer.
365 Toie liegen auf dem Kompffelde. Das
n Infanterieregiment Nr. 155 scheint
aufgerieben zu sein. Unsere Verlufte sind verhältnismäßig
gering.
Fran-öfische Nachtzner is Versuche füdöstlich
Verdun wurden unter sch wernen Verlusten für
den Feind zurückgeschlagen.
dhosen aus dem Dorf Angpmont auf Bremenil
geworfen. Angomont wurde von uns beseyt.
* Oestlicher Kriegsschauplatz.
In Ostpreußen griffen die Russen erfolglos
den Brückenkopf östlich Darlehmen an. Sie beschossen
unsere Befestigungswerke östlich der
Seenplatte und versuchten südöstlich des Löwentin-Sees
einen Angriff, der in unserem Feuer
zusammenbrach.
Nussische Nachtangriffe in Gegend Borzymowm
ösftlich Lowisz wurde unter schwersten
Verlusten für den Feind zurückgeworfen.
Oberste Heeresleitung.
Unser Kaiser im Feuer.
Berlin, 30. Jan. Bei Soissons hat, wie
die „Neue (Politische Korrespondens“ erfährt,
Kaiser Wllhelm unmittelbar im schärfsten Feuer
gehalten und konnte nur durch die dringendsten
Vorstellungen seiner Umgebung nach längerer
Zeit veranlaßt werden, den gefährlichen
Standort zu verlassen. (J.)
Die Kämpfe in Nordfrankreick.
Amsterdam, 30. Jan. „Dailn Chronicke“
meldet aus Norofrankreick: Die Kämpfe in
Nordfrankreich werden #weifellos bald wieder
heftiger werden. Dies in am besten daraus
zu ersehen, daß am Montag und Dienstag
Mieden zahlreiche belgische Flüchtlinge aus
Vvern und Dimuiden ankamen. Das Blatt
schildert die Lage in der Gegend von Hazebroul!
und Armentieres als sehr ungünstig. (J#.)
Der deutsche Sieg bei Soissons.
Brüssel, 30. Jan. Im Anschluß an die
franz ölllsee hierderlade bei Soissons, durch welche
die deutschen Streitkräfte wieder in der Richtung
nach Paris vorgegangen sind, wisd aus
der fran öfiscken Hauptstadt wieder eine Maslenflucht
der wohlhabenden Bevölkerung nach
dem Süden gemeldet. In den von der Regierung
unabhängigen Zeitungen wird der
Pessimismus offenkundig zur Schau getragen.
Der Dank des Königs von Sachsen.
Dresden, 30. Jan. Der König von Sachsen
hat aus Anlaß des Erfolges bei Craonne
dem kommandierenden General des 12. Armeekorps
folgendes Telegramm zugehen lassen:
„Habe mit großer Freude von schönen Erfolgen
von Teilen des Korps gehört und bitte Ew
Exrzellenz, den beteiligten Truppen herzliche
Eräß: und warmen Dank von mir auszusprechen.
Friedrich Auguft.“ (3Z.)
Der Luftschiffangriff bei Libau.
Amsterdam, 30. Jan. Wie der „Daily
Telegraph“ aus Petersburg meldet, sturzte lich
eine Anzahl zussischer Schiffe auf das in die See
gefallene deutsche Luftschiff und ein wütendes
Bombardement begann. Der Kampf dauerte
jedoch nur kurze Zeit. Nach einigen Schüssen
ergab sich die Besatzung, der Kapitän, drei
Offiziere und drei Matrosen. Die „Nowoje
Wremja“ behauptet, daß die Russen das Recht
bätten, die Besatzung als Moörder zu behandeln,
weil sie unverteidigte Plätze beschossen
börten. . Das unverteidigte Libau be-(teht
nur in der Phantasie der Russen.
Ein neutrales Urteil.
Zürich, 30 Jan. Die „Neuen Züricher
Neuesten Nachrichten“ schreiben: Alle Genialität
Joffres scheint das Wanken in der eisernen
Mauer im Werten nicht mehr aufhalten zu
find, ist ar, sie bieten aber doch gewisse entscheidende
Vorbereitungen. Die Niesenenergie
Joffres hat auch bereits mit dem Zusammendruch
der jehigen Stellungen gerechnet und
alle Vorbereitungen für eine zweite eiserne
Mauer nach Einsturz der ersten sind getroffen.
Aber diese Mauer würde nicht mehr so stark
sein wie die erste und ihre Verteidiger würden
nicht mehr vie gleichen sein, wie die letzigen.
Es wäre der Anfang des letzten verzweiselten
Widerstandes, der allerdings bei der
Tapferkeit der Franzosen und Engländer im.
mer noch eine sehr ernste Sache wäre. —
Im Osten bereiten sich große Dinge vor. Hindenburgs
Bulletins werden zusehends knapper
und lakonischer, was bisher stets ein sicheres
Zeichen war, daß ein Schlag von ungemeiner
Bedeutung nahen wird. Nach den heute bekanntgewordenen
amtlichen russischen Bekanntmachungen
wollen die Russen Lemberg und
damit Ost= und Westgalizien räumen, nach
ihren Aussagen natürlich nur vorübergehend.
Mit dem Rückzug der Russen aus Galizien
bräche ihre ganze Offensive zusammen.
Der „Matin"“ über die Kriegslage.
Berlin, 30. Jan. Der „Matin“ zieht einen
Vergleich zmiischen 1870 und 1915; er sagt
schlie. lich: U #r: Fende bimäit ten sich ungegeheurer
Pfänder, welche sie bei Abschluß des
Krieges vorzulegen beabsichtigen. (J.) Man
sieht, selbst bei dem „Malin“ beginnt es allmählich
zu dämmern!
Neue Erfolge der „Karlsruhe“.
Basel, 30. Jan. Nach einer Meldung aus
Tokio hat die „Karlsrul e“ in den ameritanischen
Gewässern wieder zwei englisce, und einen
französischen Dampfer versenlt. (J.)
Die Umwerbung Schwedens.
Kopenhagen, 30. Jan. Die Gesandten
von Ruhßland, England und Frankreich haben
am 26. Januar bei der Regierung in Stockholm
einen neuen Schritt getan, welche: die Wiedereeröffnung
der schwedischen Durchfahrtsstraße für
Kriegsmaterial nach Rußland bezweckt. Schweden
hat abgelehnt.
Vor Warschau.
Berlin, 30. Jan. Der Kriegskorrespondent
des „Berl. Tagbl. “" meldet, die deutschen Schützengräben
sind bis an den Fortgürtel von Warschau
herangeschoben worden.
Der Vormarsch der Deutschen in
Rußland.
Rotterdam, 30. Jan. Die „imes- berichten
aus Petersburg: Die Lätigkeit der
Deutschen in den Osbeskiden fängt an, der
wichtigste Faktor der militärischen Lage zu
werden. Diese Tätigkeit entwickelte sich schon
längs einer Front, die sich von dem Dullapaß
bis Wyskow erstreckt. Przemysl liegt im Zentrum
der Vormarschlinie. Die Deutschen und
Oesterreicher bezwecten mit dieser Bewegung
wohl den Entsatz dieser Festung. (Z.)
Neuc österreichische Erfolge.
Petersburg 29. Jan. Die „„Nowoje
Wremja“ meldet: Die österreichischen Truppen
haben bei Andrejew bedentende Crfolge erfochten.
Es ist ihnen gelungen, verschiedene Höhenryounkte
nördlich der Stadt besetzen, die das
Jedatal beherrschen. Die Oesterreicher beherrschken
dort auch mit ihren schweren Geschützen
die Eisenbahnlinie Kielce, die beschossen wird.
Der ussische Rückzug in Ungarn.
drängt. Er ist nun bestrebt, nach der pannartigen
Flucht jem#eits der Grenze seine Kräfte
in Ordnung zu bringen. Bei der Kopflosigkeit,
mit der die Russen geflohen sind, konnte es
geschehen, daß infolge gänzlicher Verwirrung
das Gros ihrer Kräfte direlt gegen unsere Siellungen
anlief, wo sie natarlich entwa snet wurden.
Man kann die Verluste der Russen nicht
annãhernd zahlenmäßig angeben. So viel aber
ist bereits erwiesen, daß drei russische Bataillone
vernichtet und ungeheuer viel Muntktion, Proviant
und Maschinengewehre erbeutet wurden.
Der russische Rückzug aus der
Bukowlna.
Wien, 30. Jan. Der Rüchzug der Russen
dauert fort. Sie haben auch Kimpolung geräumt.
Ein aus Lemberg geflohener polnischer
Advokat erzählt, daß er mit einem russischen
Offizier in Lemberg eine Unterredung über die
Kriegsdauer gehabt habe. Der Offizier erllärte,
daß dieser Krieg nicht lange dauern
könne. Dieser Krieg sei ein wirtschafillicher und
könne das iel- leiner Partei eine Gebietseroberung
sein. (
Gegen die ftalienischen Kriegs.
heer
Rom, 30. Jan. Das Vlatt Moment)?, dem
sich verschiedene andere liberal- katholische Blät
ter anschließen, veröffentlicht eine Erllärung
gegen die Kriegohetzer und die im Dienste des
Dreiverbandes srehende Presse. Mit stolzer Eutrüstung
sagt das Blatt: Bekämpfen wir die
Parteinahme für den Dreiverband, die durch
verfälschte Artikel über die Stlärle und Erfolge
des Dreiverbandes, die Versprechungen, Italien
könne eine leichte Kriegsbeute gewinnen, die ernsten
Erwägungen der verantwortlichen Stellen
vergebens machen wollen.
Budapest, 30. Jan. Das „Neue Budapester
Journal meldet: Hier einlaufende Nachrichten
von Diplomaten, deren Authentizität unzweifelhaft
ist, berichten die erfreuliche Tatsache,
daß alle Bemühungen der Kriegahetzer
in Italien und Numänien ergebnislos geblieben
jind. In beiden Staaten, namentlich im letz
teren, wurde in den letzten Tagen eine be
stimmte Wendung zugunsten der Zentralmächte
beobacktet. (Z.)
Der Suezkanal definitio gesperrt?
Mailand, J0. Jan. Nach Meldungen hie
siger Blätter ist der Verkehr auf dem Su:zy
kanal definitiv eingestellt. (3.)
Die Lage in Aegynpten.
Wien, 30. Jan. Den letzten hier eingetroffenen
Beichten zufolge beginnt die Lage fur
die Engländer: und en ne ic: ZEZultan Hussein
Kemal imme- sen ½½ 11 werden. Hussein
Kemal vermeroc, 1.05 ossentlich zu zeigen, da
er Anschläge auf seine Person befürchtet. Viele
Ulemas, die sich weigerten, für ihn zu beien.
murden verhaftet. Aus dem Innern des Lan
des kommen Nachrichten über wachsende Unlicherheit.
(.3.)
Amerika und die japanische Hilfe.
Genf, J0. Zan. Clemenceau berichtet über
ein Gespräch mit einem amerilanischen Journalisien:
Lehterer behauptelec, Amerika verhindere
deshalb die japanische Hilfe, weil es überzeugt
ist. daß Englande nächiles Ziel die Vernichtung
der Vereinigten Staaten durch Japan sei.
Europa möge veriichert lein, Amerika wolle
sein Wohl, indem es die Japaner abbalte. Es
wäre ein Armutszeugnis für die Entente, wenn
deren ungeheure Macht nicht siegbringend
wäre. Clemenceau versichert jedoch, diese Ansicht
vermöge jedoch Frankreichs Bitte um ja
er aber jagte mit einem treut
auf dem Gesicht
„Nicht voch, Herr Inspektor. Armbänder
tragen doch bloß die ganz seinen Herren, ich kann
das ja gar nicht verlangen, ich gehe Ihnen wirklich
nicht durch.“
„Wer dir traut."
ragen Sie den Herrn Toktor. Bei der
Seliskeit meiner alten Tante, die heme noch lebt.
verspreche ich, daß ich nicht durchnehe. Der Herr
Doktor hat mich einmal um zweieinhalb Jahre
schweiger. Pritsche herum gebracht, das vergesse ich
ihn
„Na denn, ich werde mir zur Vorsorge die
beiden Tinger einstecken und draußen im Walde
wollen wir dich schließen. Ordonnanz, macken
Sie sich ferrig uns zu begleiten und beforgen
eine geschlossene Droschte.
Derr Infoektor, das kann ich ja
eigentlich gar nidt verlangen.“
Es war, wie der Gesangene berichtet hatte.
W dem Frankfurter Stadlwalde, wo ein schmaler
Steig von der Hauptstraße auer durch in der
Richtung nach der Riedbahn getauen ist, durchbricht
den Kiefernwald ein dichtes Weißdorngestrüpp,
wie geschaffen, um Eintrechern einen
Unterschlupf zu gewähren. Hier bereichnete der Gejangene
die Stelle, die beiden gegangen
waren und wo sie den falschen Bart und das
blutige Taschentuch wegteworfen hätten.
nd sich au ofort. genau wie die Mitteilung
gelantet hatte, das Gesuchte und nun erklärte
Breitschwert uu eien e Begleitern, daß er vollkommen
allein nsche.
er Inspe or wollte Eusruch erheben, weil
aubte, die könntrn noch in der
Näße fem und dem oktor Schaden zufügen.
Aber der Tetelliv schumelle unwillig mit dem
vvI Lächeln
So jein,
können. Daß auch die letzten deutschen Er- Budapest, 30. Jan. Der Spezialbericht: anische Hilfe nicht zu erschüttern. England
folge bei La Bassee, Soissons, Reims und in erttatter des * Hirlap meldet: Aus dem s müsse sich endlich klar aussprechen. (3.)
Kopte. leuen war, sich nicht eher über den Fortgang der Ein elwas spottisches Lächeln alitt uber das
.Wenn S Sie hier bleiben. zerstrenen Sie Tinge zu äußern, bis Uuge Gesicht des freiwilligen Polizinen.
mich, ich muß jeßt meine Gedanken gann für mich
allein haben. Kabren Sie rubig nach Oause und,
wenn ich innerkalb vierund zwaniig Stunden nich:
zurück bn ur. tunen Sie meine Fahrlen auf
dann iste#t »Iugestoßen, ich werde sie deutlich
genug für Zie in
„Wollen Sie die gefundenen (renstände behalten,
lieber Errund, s#a gle der Ini ipe
. Nonn, mem, nehmen Sie ruhig alre mit ich
brauche nichts mehr als das, was mir die
Morder meines treuen Tieners anf ihrem Wege
zurückgelassen haben. Und nun Mdien.“
Alle gingen weg, während Breitschwen sich an
den Rand des Gestru vps niedersetzte, den Kopf in
beide Hände stünte und in tiefes Nachdenken verfiel.
So saß er auch noch, als bei der letzten Wegbiegung
der Juspektor sich umwandte, um
— zu Lesleigen und nach dem
Polizeipräsidium zurückzufahren.
VI.
ktlich nach vierundzwanzigstündiger Abwesenhe
kehre Wreitschwert in seine Wohnun
urück. Er war still und einsilbig und spr ncch
ich nicht aus über das, was er entdeckt hatte.
Es wollte dem e nse fast scheinen, als
ob er gar nichts ermittelt und außerordentlich
niedergeschlagen wäre. Jeder nach die Richtung
ielenden Anjrage wich er ila entlich aus, es
chüttelte mit Sen 3n re und vo 4ch
„Lassen Sie 8 n, t sind die Verborruis
nicht es Sie wissen, ich bin tn L#
8
E ackere nicht, bevor ich S
uge wußte, daß die Schwei 9t 1
isters nicht er# Mangel an Vertrauen bedeutete,
jondern daß es eine seiner Fiaentümlicher
# einer wirklichen Entdeckung
gelangt war. Aber dieses Schweigen.
hatte doch einen befriedigenden Charakter, denn
so lange Breitschwert mit Kluge und anderen über
den Fall dislutierte und dem Fall verschiedene
Auffassungen abzugewinnen suchte, war er durchaus
unsicher. Hüllte er sich erst einmal in unverbrüchliches
Schweigen, so hatte er den Weg gefunden.
auf dem er das Problem zu lösen imstande
gam hatte der Doktor sein Frühstück mit
dem gewohnten Appetit eingenommen und die
zahlreichen Zeitungen, die er gewöhnlich zu lesen
pflegte, überflogen, als ihm der Besuch des Inspeltors
gemeldet wurde. Kluge, uch in seiner
Vielseitigkeit augenblicklich auch die Rolle des
Dieners spiclte, führte den Beamten sosort in das
Arbeitszimmer seines sters.
„Ah, das ist schön, bober Toltor, daß ich Sie
teise ich habe Sihos 8 dagt gi wären noch
auf der brecher. Nun,
tuter r n etwas ermnk Fnr
.Sie wissen, lieber Freund, sche nicht
gerne von meinen Ermitt zungen und mache selbst
Ihnen gegenüber leine Ausnahme.“
„Wie immer, der Unnahbare, der große
Schwei er. Nun, ich will nicht in Sie dringen.
ich will Sie Ihren Prinzipien nicht abwendig
machen, aber es tut mir leig daß ß ich Sie jetzi
Ihrem Problem entreißen m
wird nicht gehen, ich lroe keinen neuen
Fall meh
„Den Feil. den ich- huen zu offerieren habe,
werden Sse schon am ehmen. den er st 33
o
einer ganz bes —i0 eutung
Mnen mit einem Schlage alles n ots,
IAbnen bisber nicht in 27 Schoß filel.
Sehen Sie, mein Freund, birher sind Sie
sozmfagen ein Privaldetekliv gewesen, dabei allerdings
von allen Fachleuten des Komtnents hoch
geehrt und geachtet und so lonnte es nicht ausbleiben,
daß die Slaatsregierung, in dem Augenblick,
wo sie eines Manner von Ihrer Umsicht,
von Ihrer Kenntnis, von Ihrem Muute bedarf,
auch die Hand auf Sie legt.
Breitschwert zog die Augenbrauen zusammen,
ein Zeichen, daß er intensiv an ctwas dachte.
Dann, sagte er nach einer Pause zu Kluge gewandt:
„Ich hätte mich dach jetzt allerdings etwas
aus dem Problem zurückgezogen und wenn der
Auftrag der Staatsregierung mich nicht allzu lange
sesselt, so könnte ich ihn vielleicht ohne Schaden
meiner gegenwärtigen Arbeit alzeptieren.“
„Sehen Sie, da kommen wir der Sache
schon piiber it 66, lieber Juspel
rum handelt's ieber Inspeltor,
spreche Sie frei von der Leber weg.“
„Ich muß vorher bitten, 4 Ihr treuer
Gehiije uns verlaßt. Mein Auftrag ist streng
sekret und ich darf selbst den bewährtesten Mitarbeiter
nicht ins Geheimnis ziehen.“
„Es i#. au. Kluge .“
Jan vohl, Herr Toltor.“
Der Machtnersster zog sich geborsam zurück.
„Nun jrechen Sie ungehindert.“
Nor#chs## doirt