schied in die Gefangenschaft des Gegners aus. Was uns
verblieb, das war der gute Kern. Was diese durch tau—
send Tode gehetzten, abgezehrten, elend verpflegten und
übermüdeten deutschen Kämpfer nur irgend geben konn—
ten, das haben sie gegeben. Dankbar geht mein Erinnern
zu ihnen allen — zu denen, die da draußen blieben, und
zu denen, die nun zerstreut in deutschen Städten und
in deutschen Dörfern am Pflug, am Amboß, vor dem
Schreibtisch wieder friedlich schaffen.
Weiter rannten die Gegner an — Großangriffe brachte
jeder Tag. Die Lüfte bebten im Feuer, ein dumpfes
Schlagen, Brüllen, Rollen, das nicht wieder schwieg.
Die 1. Armee war in der Nacht zum z. mit ihrem
linken Flügel hinter Suippes zurückgegangen, sie mußte,
um den Anschluß an die ausweichende 7. wieder zu
gewinnen, die vorspringende Reims-Front lassen und
auch mit ihrem rechten Flügel bis Condé zurück. Die
18. Armee, die in diesen Tagen gleichfalls der Heeres—
gruppe unterstellt wurde, ging am 10. Oktober in hartem
Rückzugsringen in die kaum in ihren ersten Anlagen ent—
worfene Hermannstellung. —
Und während all meine Gedanken dem Kampf und
den mir anvertrauten deutschen Soldaten gehörten,
drangen, wie etwas Fernes, Fremdes, Berichte aus der
Heimat an mich heran: Der Wortlaut unserer Friedens—
note an den Präsidenten Wilson — brüsk ablehnende
Pressestimmen aus Paris — die Ankworknote, die sich
um die Ankwork drückle und vor dem Waffenstillstand
unsere Zusage zur Räumung aller besetzten Gebieke
forderte. Von Berakungen der leikenden Persönlichkeiken
wurde gesprochen — von der Zusammenstellung
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