154 Die Gemeindebesteuerung im Großherzogtum Baden.
für Beiträge zur Höllentallahn 319759 Mk.
Gütererwerbunggen 6664 682 „
Erstellung von Gebäuden (Rathaus- Erweiterung
468000 Mk., Spritzenhäuser 56 500 Mk., Artilleriekasernement
nebst Depot und Proviantamt 4242200
Mk., Renovierung der Stadttore 151 120 Mk.,
Erbauung von Schulen 1185 280 Mk., Realschulturnhalle
60000 Mk., Oberrealschul-Neubau
960 000 Mk., Gewerbeschule 910 000 Mk., Stadttheater
3 250 000 Mk., Herstellung des Kornhaussaales
53 538 Mk. usw.) insgesint. 11424704 „
Bau und Erweiterung des Gaswerss 14090039 „
„ das Schlachthaaus. 797004 „
die elektrische Zentrale und Straßenbahn. 4422445 „
„ das Wasserwert.. 555781 „
die Friedhofanlage 1 095038 „
das Rieselfeld und die Kanalisation. .. 3554351 „
„ die 4 Dreisambrühen 14 059500 „
Straßenanlagen und Pflasterugnien 489 855 „
sonstige Zwecke (elektrische Uhrenanlagen, Gerätschaften
für die Abfuhrverwaltung und die höhere Mädchenschule,
Beiträge für das neue Gymnasium und das
tierhygienische Institut usp.) . 1566 291 „
Der Stadtrat in Freiburg hat auf Grund der Geldbedarfsanweisungen
über die vom Bürgerausschuß in den letzten vier Jahren genehmigten Aufwendungen
(Kosten für Gütererwerbungen, Erstellung verschiedener Gebäude,
Erweiterung der städtischen Gas- und Wasserwerksanlagen, des städtischen
Elektrizitätswerks und der Straßenbahn), sowie über diejenigen Werle,
welche in der nächsten Zeit in Angriff genommen werden sollen (Schulhaus
in Haslach, Erweiterung der Handelsschule, Gütererwerbung für die
Verlegung der Höllentalbahn u. a., Errichtung einer Badeanstalt, Restaurierung
des Kaufhauses und Lösung der Schloßbergfrage beim Schwabentor
und Oberlinden usw.) im Juni 1907 die Aufnahme eines
neuen 4prozentigen Anlehens im Betrage von 15 Millionen
Mark durch Ausgabe von Schuldverschreibungen in der üblichen Weise
beschlossen, von welchen jedoch wegen des hohen Diskontsatzes vorerst nur
7 Millionen begeben wurden, während der Rest des Anlehens im Jahre
1909 aufgenommen werden soll. Auch in Karlsruhe, Mannheim,
Pforzheim und Baden haben die Gemeindevertretungen in der letzten
1
1