Volltext : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1817. (8)

Winter  uheienbet  Batcken  bestchen  für  den  Unteroffgier  und  Gemsän####n  Lagerlirah;
  einemn  Hakenbrekt,  un  seine  Armatur  daran  dufzuhäugen,  Stühsen
öder  hinreichenden  hölzernen  Bönken.  Jeder  Umtevoffizier  und  Soldat  ist  gehalten,
mir  der  Einquartlerung  und  Verpflegung  in  den  Baracken  zufricden  zu  seyn,  sobald
er  dasjenige  erh#lt,  was  er  reglementsmäßig  zu  fordern  berecheige  sst.

Die  durchmarschirenden  Truppen,  welche  der  Marschronte,gemáß,  bei  den
Umeerthanen  einquartirt  werden,  erhalten  auf  die
Etappenbehörden  und  gegen  auszustellende  Quirkung  der  Kommandirenden,  die
Naturalverpflegung  vom  Larpir#e  b  indem  Niemand  ohne  Verpflegung  fernerhin
  einquartirt  werden  soll.  Als  allgemeine  Regel  wird  in  dleser  Hinficht  festgestellt,
  daß  der-Offzier  sswoßb  wit  der  Soldak  mit  dem  Tische  seines  Wirths  zufrieden
  seyn  muß.

.  .,.:I.11.  .-«Umjedo·chchlechtethkdstigquponSeitendesWirkbswie.üb,9tmäßigs

Zerberus-genommde  Såwateux  vorzubengen,  wird  Folzendes  bestimmt:

Der  Unteroffizier  und  Soldat  und  jede  zum  Militair  gehbrende  Person,
die  nicht  den  Rang  eines  Offiziers  hak,  kann  in  jedem  Nachtquartier,  sen  es  bei
den  Eimwohnern  oder  in  den  Baracken,  verlangen:  zwei  Pfund  gut  ausgebackenes
Roggenbrod,,  ein  halb  Pfund  Fleisch  und  Zugemüse,  sovicl  des  Mittags  und  des
Abends  zu  einer  reichlichen  Mahlzeit  gehört;  des  Morgens  zum  Frühstück  kann
der  Soldat  weiter  nichts  verlangen,  so  wenig  wie  er  berechtiget  ist,  von  dem  Wirthe
  Bier,  Branntwein  oder  gar  Kaffee  zu  fordern;  dagegen  sollen  die  Obrigkeiten
dafür  sorgen,  daß  hinreichenfr  Vorrath  von  Bier  und  Branntwein  in  jedem  Orte
vorhanden  ist,  und  daß  der  Soldat  nicht  übertheuert  wird.  Die  Subalternofstziere
bis  zum  Kapitain  erclusive,  erhalten,  außer  Quartier,  Holz  und  Licht,  das  néthige
  Brod,  Suppe,  Gemüse  und  ein  halbes  Pfund  Fleisch,  alles  vom  Wirkbe
geboris  gekocht,  auch  Mittags  und  Abends,  bei  jeder  Mahlzeit  eine  Bonteille
Beer,  wie  es  in  der  Gegend  gebrauet  wird;  in  der  Etappe  Bingen  aber  eine  Bouteille
  Wein,  Morgens  zum  Frübnät  Kaffee,  Butterbrod  und  ein  achtel  Quart
„Brauntwein.  Der  Kapitain  kann  außer  der  oben  erwähnten  Werpflegung  des
Mittags  noch  ein  Gericht  verlangen.

K.  12.
In  der  Regel  erhält  der  General  Drei,  der  Staatsoffizier  Zwei  und  der
ESubalternoffizicr.  Ein  Zummer.  Wenn  jedoch,  nach,  dem  Ermessen  der  Etappenbeh#rde,
  die  Anzohl  der  Truppen  oder  des  Orts  Gelegenheit  nicht  gestattet,  die
bemerkten  Zummer  zu  geben,  so  werden  die  Königl.  Offiziere  sich  auch  mit  Wenigerm
  gern  begnügen.

g.  13.
Fuͤr  diese  Einquartierung  und  Verpflegung  wird  nach  vorgängiger  Liquidation,
  4%r  dem  Königl.  Preußischen  Gouvernement  folgende  Vergütung  bezahlt:

ur  ben  Soldaten  —  .  vier  gute  Groschen  in  Gold;
—  —  Unteroffizier  bier  –  —
—  —  Subaltern-Offizier...  zwoͤlf  —  —
—  —  Kapitafn...  sechszehn  —  —

Die