Full text : Maximilian II., König von Bayern.

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Jinste  Sbtheilung.
König  Max  II.  und  die  Wissenschaft.

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Arlheil  eines  Franzosen.  —  Missenschaflliche  Bildung  des  Könige.  —
Sprachkenninisse.  —  PFhisosophilihe  Abendllunden.  —  Hehnsucht  nach  dem
Idecalen.  —  Gedicht.  —  Schellinge  Einffluß.  —  Programm  zur  Anterstützung
  der  Wissenschaflen.  —  Mllive  dazu.  —  Tie  der  König  die  Wissenschaft
pftegt.  —  Alanimiliansorden.  —  Alaa#milianomedaille.  —  issenschastliche
Commissionen.  —  Hummen  sprechen.  —  Konig  Max.nseln.  —  Gin  Arlheil
Dollingers.  —  „Bavariu.“  —illorischer  Ginn  und  Hlärliung  des  Nalionalgeluhls.
  —  In  Bumma.  —  Konigliche  Ehrengabe.  —  Konigliche  Vorke.

ie  werden  mit  München  zufrieden  sein  —  sagte  in  Berlin
2  eine  sehr  bedeutende  Persönlichkeit  mit  einem  Gefühl  des
Stolzes  und  der  Freude  zu  mir,  nachdem  sie  mir  ihre  Trauer
über  die  preußische  Politik  nicht  verborgen.  Ich  hatte  damals
den  besonderen  Ansdruck,  der  in  die  Worte  gelegt  worden,  nicht
verstanden,  aber  sie  kamen  mir  bald  in  Erinnerung,  als  ich  die
Hauptstadt  Bayerns  besuchte.  Es  sind  fünfzehn  Jahre,  seit  ich
München  nicht  gesehen  hatte.  Damals  hatte  ich  unter  König
Ludwig  die  Künste  als  Gegenstand  eines  enthusiastischen  Schutzes
gefunden;  jetzt  fand  ich  einen  weisen,  loyalen  König,  der,  begierig
  nach  Belehrung  und  Aufklärung,  in  seiner  Residenz  eminente
  Schriftsteller  vereinigt  hatte,  nicht  als  eine  Art  Luxus
und  fürstlichen  Aufwand,  sondern  um  selbst  von  den  Schätzen
zu  nutzen,  die  er  seinem  Königreich  gegeben.  Aber  enden
wir,  es  genügt  zu  sagen,  daß  der  König  Max  II.  geliebt  und
geachtet  wird  und  daß  er,  einfach  ohne  Affektation,  ernst  und
strebsam  ohne  Pedanterie,  die  Aufmerksamkeit  Deutschlands  erregt
  und  seine  Sympathien  errungen  hat.“

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