Gelsch-und Verordnungsblatt
für das Königreich Sachsen,
18s Stück vom Jahre 1852.
71) Verordnung, 1
die Herabsetzung des Stadtbriefporto in Dresden und Leipzig betreffend;
vom 10ten Juli 1852.
Mi Sr. Königlichen Majestät Allerhöchster Genehmigung hat das Finanzministerium beschlossen,
das Stadtbriefporto in den Städten Dresden und Leipzig für einen gewöhnlichen
in der Stadt oder Vorstadt verbleibenden Brief von dem bisherigen Betrage von
6 Pfennigen auf den Betrag von
Fünf Pfennigen
vom usten August laufenden Jahres an herabzusetzen. Von demselben Zeitpunkte ab wird
daher die dießfallsige Bestimmung in § 38 alinea 5 der durch Verordnung vom 13ten Juni
1850 publicirten „Posttarordnung für das Königreich Sachsen und das Herzogthum Sachsen-Altenburg“
(Gesetz= und Verordnungsblatt von demselben Jahre Seite 1641) hiermit aufgehoben.
Die Postbehörden zu Dresden und Leipzig, sowie Alle, die es sonst angeht, haben sich
hiernach gebührend zu achten.
Dresden, den 10ten Juli 1852.
Finanz-Ministerium.
Behr. Opelt.
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*# 72) Verordnung,
die Bestimmung der Einnehmergebühren für die Erhebung der außerordentlichen
Gewerbe= und Personalsteuern auf das Jahr 1852 betreffend;
vom 23sten Juli 1852.
D. §4 der Verordnung vom 27 sten Mai d. J. Seite 91 des Gesetz= und Verordnungsblattes
vorbehaltene Bestimmung der Einnehmergebühren für die Erhebung, Ablieferung und
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