Full text : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1901. (92)

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Artikel  11.
Vorstehender  Vertrag  soll  zur  landesherrlichen  Ratifikation  vorgelegt  werden.
Die  Auswechselung  der  Ratifikations-Urkunden  soll  in  Berlin  erfolgen.
Berlin,  den  15.  April  1899.
So  geschehen  Darmstadt,  den  19.  April  1899.

(L.  S.)  Lehmann.  (L.  S.)  Krug  von  Nidda.
u  S.)  Wiesner.  (L.  S.)  Ewald.
(L.  S.)  Mayer.

 

Der  vorstehende  Staatsvertrag  ist  ratifizirt  worden  und  die  Auswechselung
der  Ratifikations-Urkunden  hat  stattgefunden.

—  ÒÚÒeI  ——  —  —

Nr.  10303.)  Verfügung  des  Justizministers,  betreffend  die  Anlegung  des  Grundbuchs  für  einen
—  Jung  3r  zung
Theil  des  Bezirkes  des  Amtsgerichts  Frankfurt  a.  M.  Vom  14.  Oktober  1901.

A##  Grund  des  §F.39  des  Gesetzes,  betreffend  das  Grundbuchwesen  und  die  Zwangsvollstreckung
  in  das  unbewegliche  Vermögen  in  dem  Gebiete  der  vormals  freien
Stadt  Frankfurt  sowie  den  vormals  Großherzoglich  Hessischen  und  Landgräflich
Hessischen  Gebietstheilen  der  Provinz  Hessen-Nassau,  vom  19.  August  1895  (Gesetz-Samml.
  S.  481)  und  des  Artikels  5  der  Verordnung,  betreffend  das  Grundbuchwesen,
  vom  13.  November  1899  (Gesetz-Samml.  S.  519)  bestimmt  der  Justizminister,
  daß  die  zur  Anmeldung  von  Ansprüchen  behufs  Eintragung  in  das
Grundbuch  vorgeschriebene  Ausschlußfrist  von  sechs  Monaten

für  den  zum  Bezirke  des  Amtsgerichts  Frankfurt  a.  M.  gehörigen  Anlegungsbezirk
  29  der  Stadt  Frankfurt  a.  M.,  nämlich  das  Gebiet,
welches  von  den  nachbenannten  Straßen=  und  Grenzzligen:  der  Vergerstraße
  (gerade  Nummern  von  der  Fallthorstraße  an  bis  zur  Gemarkungsgrenze
  mit  Seckbach  ausschließlich  der  Straße  selbst),  der  Gemarkungsgrenze
  mit  Seckbach  bis  zum  Felddistrikt  „Eselsfurth“)  der  östlichen  und
südlichen  Distriktsgrenze  „Eselsfurth“,  der  Buchwaldstraße  (ungerade
Nummern  einschließlich  der  Straße  selbst)  und  der  Fallthorstraße  (ungerade
  Nummern  bis  zur  Bergerstraße  einschließlich  der  Straße  selbst)
umfaßt  wird,

am  15.  November  1901  beginnen  soll.

Berlin,  den  14.  Oktober  1901.

Der  Justizminister.
Schönstedt.

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