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Erzaͤhlung ein gewisses Resultat in der Seele des Lesers zu
erwecken. Er stellte auch rechtliche und kirchliche Untersuchungen
über das Verfahren des Pabstes an. Es ist lächerlich,
wenn man liest, was für Gründe die rdmischen Kauonisien
gebrauchten, um das schnelle Verfahren des Pabstes.
gegen die Republik Venedig zu vertheidigen. Baronius'
sagt unter Anderm: es seyen zwei Reden an Petrus ergangen
(Petrus und Pabst ist einerlei). Die erste: Weide meine
Schafe. Also, wenn es in Frieden gehe, gelte diese Rede.
Die audere: Stehe auf, schlachte und iß. Wenn der Pabst.
mit Ungehorsamen zu thun habe — sagt Baronius — falle
diese letztere Rede ein. 6
Indessen würde der Pabst bei dem Federkrieg nichts gewonnen
haben; er wandte sich daher an Frankreich um Mediation,
und der Fricde kam unter folgenden Bedingungen zu Stande:.
4) Die Venetianer sollen ihre prärendirte Freiheit haben.
2) Es soll auch dabei bleiben, daß die Jesuiten aus dem
Venetianischen vertrieben seyn sollen. Der Vater batte
also seine Soͤhne preisgegeben.
3) Die Gefangenen sollten von den Venetianern neeige
stellt werden.
4) In Gegenwart des Dogen und 25 Senatoren solkte
bei geschlossenen Thüren das Interdikt widerrufen, die
Erekurion vbllig aufgehoben werden.
Es that dem Pabst nichts mehr wehe, als daß er auch
den Sarpi absolviren mußte; er absolvirte ihn aber so, wie
man im Sprichwort zu sagen pflegt: Er hat's ihm wohl verziehen,
aber nicht vergessen. Nicht lange nachher ereignete,
es sich, daß Sarpi, als er einmal des Abends in sein Kle“
ster hineingehen wollte, von ein paar Meuchelmördern übrrfallen
und gefährlich verwundet wurde. Er sagte nichter w weiter,
als: Agnosco stilum Curiae romanae. ·