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Fünftes Kapitel.
Die Winterfeldzüge an der Loire, im Norden und im Osten.
Die Bernirung von Paris.
Am 29. Oktober war die Festung Metz von den deutschen
Truppen besetzt, unmittelbar danach trat der Feldmarschall Prinz
Friedrich Karl mit drei Armeekorps, dem 3., 9., 10., den Marsch in
südwestlicher Richtung an, um in das Herz Frankreichs vorzurücken,
die Loirearmee zu beseitigen und den Süden in Schach zu halten.
Die große Energie, durch welche der Prinz seinen Feldherruruf
schon so früh begründete, wandte er auch auf diesem Marsche zum
großen Nutzen seines ganzen Unternehmens wieder an. Die Stimmung
der Truppen war eine vortreffliche, die Heerstraßen, auf denen
sie marschirten, waren in sehr gutem Zustande, die Gegenden, durch
welche sie zogen, hatten vom Kriege nicht gelitten, die Verpflegung
war daher reichlich und gut. Unter diesen günstigen Umständen legte
die Armee im Anfange täglich 3—5 Meilen, später sogar 6 Meilen
und darüber zurück.
Der Marsch ging über Commerch durch die Ausläufer des Argonnenwaldes,
welche öfter herrliche Landschaftsbilder boten. Berührt
wurde das Städtchen Joinville, nach dem ein Prinz des Hauses
Orleans den Namen trägt. Von den Pionieren wurde sofort die
Eisenbahn von St. Dizier über Joinville wieder fahrbar gemacht
und in Betrieb gesetzt, wodurch namentlich das Nachschieben von
Proviantkolonnen für die marschirenden Korps sehr erleichtert wurde.
Weiter zog der Prinz über Doulevant-le-Chateau, über La Rothière
(bekannt aus den Freiheitskriegen) nach Brienne, demselben Orte,
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