Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahnverkehr. 85
24111 129 988 oder um 34,84% , die Einnahmen aus dem Personenverkehr
von 345 307 150 K auf 558 517 045 .X oder um 61,70 /%. Dagegen sind
die Durchschnittseinnahmen sowohl für eine Person (von 02 auf 54 F oder
um 12,0 /) als auch für ein Personenkilometer (von 2, 65 auf 2,32 3 oder um
12,45 ½%) herabgegangen. Der Verkehr in der I. Klasse ist in den letzten
Jahren (seit 1906 und 1007) infolge der Einführung der hohen Fahrkartensteuer
und der erhöhten Tarife herabgegangen. Die Zahl der beförderten
Personen zeigt eine absolute Verminderung um 15,50 %, während die Personenkilometer
und die Einnahmen sich in dem Jahrzehnt in der I. Klasse
erheblich weniger vermehrt haben, als in den übrigen Klassen.
In den Anlagen 13 bis 15 sind der Verkehr und die Einnahmen aus
dem Schlafwagenverkehr, den Platzkarten und den Bahnsteigkarten, den S64616
Fahrscheinheften des Vereinsreiseverkehrs und dem Verkehr von Gepäck und
Hunden zusammengestellt. Soweit diese Verkehre durch die Tarifreform
nicht betroffen sind, weisen sie eine Steigerung sowohl in der Anzahl der
Reisenden und Fahrkarten als in den Einnahmen auf. Die Platzkarten sind,
wie bemerkt, im Jahre 1007 aufgehoben. Bei den Fahrscheinheften findet
sich zunächst ein Rückgang im Jahre 1002. Infolge der Verlängerung der
Geltungsduauer der Rückfahrkarten war die Benutzung der Fahrscheinhefte
nicht mehr so vorteilhaft wie früher (ihre Anzahl fiel von 525 258 auf 314 638,
die Einnahmen von 25 057 002 K auf 15 412 411 44). Bis zum Jahre 1000
hob sich der Verkehr langsam. Nachdem infolge der Tarifreform die Preise der
Vereinsreisehefte fast genau dieselben sind wie die der regelmäßigen Fahrkarten,
folgte von 1007 ab ein weiteres andauerndes Sinken des Verkehrs
und der Einnahmen (1006: 300 743 Hefte mit einer Einnahme von
15 207 996 A; 1000: 88 273 Hefte mit einer Einnahme von 6 110 050 K).
Der Gepäckverkehr und die Einnahmen daraus sind dagegen seit der
Tarifreform bedeutend mehr gestiegen als in den früheren Jahren.
Die Verkehrsdichtigkeit auf 1 km durchschnittlicher Betriebslänge ist
von 443 781 Personenkilometern im Jahre 1800 auf 675 023 Personenkilometer
im Jahre 1000 oder um 5200, die kilometrischen Einnahmen aus
dem Personen= und Gepäckverkehr sind von 12 178 M auf 10 240 KM oder um
330°% gestiegen.
In den Tarifen auf der Berliner Stadt= und Ringbahn und auf den grrrliert
Berliner Vorortbahnen sind Anderungen nicht eingetreten. Der Vorort= urtbahnvertehr.
verkehr ist auf die Strecke Tegel—Velten ausgedehnt worden. Am 15. Juli 1003