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fall reservirt worden ist, zusammen 36 301 Mark 90 Pf., mithin rund 69 7 der fälligen
laufenden Prämien aufgewendet worden.
Der Rest dieser Prämien ist daher nebst den aufgekommenen Eintrittsgeldern und
Zuschußprämien erspart worden. Auch die Zinsen des Vereinsvermögens haben einen
Ueberschuß von 1 013 Mark 31 Pf. ergeben, da von dem Gesammt-Zinsertrage von
5 523 Mark 70 Pf. zur Bestreitung der entstandenen Verwaltungskosten nur 4 510
Mark 39 Pf. verwendet worden sind. Im Ganzen betragen daher, nach Abzug eines
Betrages von 3 550 Mark 20 Pf., welcher zum Ausgleich von Coursschwankungen bei
den Werthpapieren unter 1 der Bilanz reservirt worden ist, die Ersparnisse des Vereins
pro 1894 rund 19 500 Mark. Hiervon haben wir ausweislich der Bilanz dem
statutenmäßigen Reservefonds 2 000 Mark und dem Spezial-Reservefonds 17 500 M.
zugeführt. Der letztere beträgt nunmehr 54 000 Mark und übersteigt somit bereits
die Höhe des einjährigen Prämienbetrages. Dieser Fonds kann nöthigenfalls zur Bestreitung
von Mehrausgaben verwendet werden, wenn wider Erwarten in einem Jahre
die Brandentschädigungen mehr betragen sollten, als die fälligen Prämienerträge.
Auch würden alsdann voraussichtlich Nachschußzahlungen Seitens der Vereinsmitglieder
nicht erforderlich werden.
Mit Rücksicht auf diese günstige Finanzlage des Vereins und auf den Umstand,
daß zur Begleichung der Verwaltungskosten auch nicht mehr der ganze Zinsertrag erforderlich
ist, mithin künftig zur Regulirung von Brandschäden nicht nur die Prämienerträge,
sondern auch zum Theil noch die Zinsen verfügbar sind, könnte in Erwägung
gezogen werden, für die Folge eine gewisse Ermäßigung des Prämiensatzes — z. B. von
1½0 pro mille auf 1 pro mille (efr. § 56 der Statuten) — eintreten zu lassen.
Es erscheint jedoch zweckmäßig, zur Zeit eine Entschließung hierüber noch nicht zu
treffen, sondern vorerst noch die weitere Entwickelung der Vermögens-Verhältnisse
des Vereins abzuwarten.
An Werthpapieren sind im Berichtsjahre 20 200 Mark 3½ prozentige Preußische
Consols angekauft worden, dagegen haben wegen eingetretenen Geldbedarfs 1000 M.
3 prozentige Preußische Consols verkauft werden müssen, sodaß am Jahresschlusse
83 700 Mark 3⅛ prozentige und 8 000 Mark 3 prozentige Preußische Consols im
Bestande verblieben sind. Das Effekten-Vermögen des Vereins setzt sich somit aus
den ebengenannten Werthpapieren, sowie aus einer 4 prozentigen Staatsschuldbuch-Forderung
von 42 600 Mark und einer 3½ prozentigen desgleichen von 18 200 Mark
zusammen.
Die Einladung zu der am 11. Mai d. Is. stattfindenden fünfzehnten ordentlichen
General-Versammlung wird rechtzeitig durch die vorgeschriebenen Publikationsorgane
erfolgen. Wir ersuchen um eine recht zahlreiche Betheiligung an derselben.
Direktorium
des Brandversicherungs-Vereins Preußischer Forstbeamten.
Donner. Woeechter.