Full text : Großherzoglich Sachsen Weimar-Eisenachisches Regierungs-Blatt aufs Jahr 1817. (1)

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Fuunbn,  ber  Cohmuncn  und  Unterthancn  zurückwirkt,  gebührt  dem  Landrath  eine  spccielle  Mitaufsscht  dergeit,
  daß  er
1.  nahme  ber  Kirchrechnungen  teints  Bezirke  mil  den  Kir.hen=  Co  I
besorsk,stkobsk«nnitvkndsgfbkshcndenIntch  oft  dkqun  den«  ask-Im-  -lxl(."nl:gjl:  insti-  sitt-IMMENme
MinddrkuotN  der  h  en,  zum  Behus  der  Uebersicht  des  Verhalenisses  zum  Con#umunal=Vermoͤgen
  sorwährend  i  in  —7
ei  6  t  .  alt  d  O  —  ug  d  it  emnchnahme  von  der  Nothwenei
  aͤsigkei  un  cononueegesscnamveenckeuadt
—  g  *  dnn  nrm,  DObe  Golstortoe  sich  vern  ecke,  noͤthigenfalls  daruͤber  mit
49.  der  Communverwaltung  concurrirt  der  nn  begeten,  d  daß
kn  jede  *  das  Commun-  Vermoͤgen  cinen  wichtigen  Einfluß  habende  ——  oder  Handlung,  3.  B.
Verausserungen,  Verpachkun  gen,  Berpfinno  Mahagen,  Bau  s.  W.  seine  ansbrückiche  Zuimmung
  ersordern,  und  zu  dem  Ende  von  Juslizbehoͤrde  hen  .  an  ihn  gelangen  müfsen,
waul  der  Landrath  daruͤber  an  die  eenne  seine  Hurcchuecht  Meinung  schrifelich  oder  uminn  lich

tiraͤgt
)  alle  nschdehnlschen  Ausgaben  da-  Gnnetnde,  so  thlr.  uͤbersteigen,  der  Landraͤthl.  Authorisation
eringere  Posten,  d  uer  Revison  deren  Ungebühr  ergiebt,  sallen  der  Veranc-Se
  -  keit  der  ke  doen,  del
Odaß  der  Landrath,  bei  Bestallung  von  rn  und  Gerichksschsppen,  wozu  der  Beamte  einige  Subjecte
  in  Horschtag  geniagt,  die  Auswahl  habe;  gleichergeslalt  auch  bei  Bestallung  der  übrigen  Gemeinde-Aemter
  rmurmschaftspersonen,  wozu  dle  Gemeinden  Personen  vorschiagen,  die  Wahl  habe;  so  wie
4)  derselbe  4%  im  der  Wahl  der  Visitatoren  die  Beslaͤtigung  zu  ertheilen  hat.
5.  10.  Der  Landrath  concurrirk  auch  bei  allen  Hut-ATrift=  und  —.  der  Commmmen  in  der
Tn  de  keine  dieserhalb  bei  den  *  en  3  oder  von  diesen  angenommen  werden  kann,
t  ein  Zeugnist  des  Landraths  beiliegt,  dah  die  Parthepn  sich  vorher  an  lhn  gewendet  hoben,  und
er  unr  *  hewesen  sev,  sie  in  Güte  auseinander  zu  sezen.
und  *  rirung  der  Triften  zare,  4  nstinei  n  Veorte  ehrungen  bei  Viehseuchen,  gebboern  aus:
Schließlich  zur  lenen  genz  des  vandraths,  wiewohl  b  Freen  Abwesenheit  und  wo  Gesahr  auf  dem  Verzuge
8  u  die  Beamten,  Stadtrathe  und  Gerichtöhalter  r  augenblicklichen  Vorkehrungen  zu  Vobengun  der
eckung  anzuordnen  verpslichtet  blrer  Nächstdem  ilt  der  Landralh  bei  Güterzergliederungen  in  seinem
“7*  o*7“  Fe  vorher  mit  ren.
#ndraths  Vexorge  25#r“  sich  besonders  auf  die  in  Standhallung  der  Neben=  und  Wicinal=Sdhazen
  mwiten  und  hiebei  das  Achige  Gr  anorducn,  wozu  derselbe  sich  der  zur  Aufsicht  und  Visikacion  der

Feuerstellen  in  gewissen  Bezirken  bestellten  Sachv  berßnige  igen  is  bedienen  kann,  welchen  zwar  eine  sländige
Besolbung  *  nicht  ausgeworsen  werden  darf  1a  von  den  Hiurn  oder  widerspenstig  briuge
denen  Gemei  —  Einzelnen  die  Belohnung  9r*•4n  gw  AWundisul  n  i

6.  12.  nr  ohlausdenBeobachtungmdrebewenden-dank  vez  chiedenen  Bereisungen  seines  Be-*#el
  set  machen  Anlaß  hatz  als  auch  aus  sonst  zur  Anzeige  nw  n  Anzen  Verbesserungen  hervores
  zweckdienlich  seyn,  55  der  Landrath  zue  Jahre  in  Amse  seines  *  mit  dem
mien  we  Eine  allgemeine  Holigey-Sessson  od  r  Dalhenn  g  nach  Art  der  Rüg=  oder  Waldtusgen
  ichte  anslelle,  wo  dazu  F—  ignete  Fälle  und  —.  in  Untersuchung  und  Beraihung  genommen,
beseltigt,  oder  durch  Bericht  an  die  Fuandsrreco  &  rach
Solcherley  Gegenstaͤnde  sind  vo  rathe  und  Veamuen,  F  Aee  im  Geschastslaufe  vorkommen
  vorbercitungẽweise  suͤr  dergl.  Fn  So  Sessionen  zu  nolire,
Die  Londes-Colleglen  haben  nicht  nun  in  denen  Sachen,  worin  der  n  a#th  mie  Bericht  gehört  woril
  Wtmess  henkandrthesneAbfchnitdernlassenrn  Versü  ung  ——n  sondern  *7  steht  auch
dem  (WJ4  jede  Informirung  aus  der  Nepistran  nde  nebst  Acte  nnt
1.  Seuen  Angelige  heiten  deb  Landes  in  ren  ganzen  48  96.  k  Ausmerksamkeit  des  Land-Fvat
  untcigeden,  u  er  wirb  sich  bemuͤhen,  nicht  allein  die  Art  und  Weise,  wie  die  Steuern  beigetrieben
werden,  weicher  #n,  einer  Nachsicht  oder  Erlasses  bedürse,  wie  der  Dienslileiß  der  Sieuer  auch  der
Ober  oder  Amtsteuer-Einnahmen  beschaffen  ist,  ob  ihrr  Vermögensumstände  nicht  wankend  werden,  und  ob
wohl  gar  Popre=  Neste  sich  vermurden  lassen,  zu  prüfen,  und  wo  er  eine  Abanderung  oder  Verbesserung