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d) in Ruͤcksicht solcher Pfarrstellen, womit
ein Decanat, oder eine Schul-Inspection,
oder ein Schullehrer und Schullehrerbildungs
Geschäfte verkumden ist, bei welchem
daher auf die zu diesen Geschäften
erfoderlichen besonderen Eigenschaften der
verzüglichste Bedacht genommen werden
soll.
g. VIII.
Unterstüzung solcher Geistlichen,
welche Alters oder Körpersschwäche
wegen nicht mehr zu einer sonst
verdienten Beförderung auf eine
bessere Stelle geeignect find.
aà)Hochbejahrte, oder durch Krankheie
dienstesunfähige Geistliche haben auf Unter-Küzung
Anspruch.
b) Diese kann ihnen eneweder burch Re-Knarion
und Pensionirung, oder durch Gehales-Zulage
zur Haltung eines Pfarr-Vikars
zu Theil werden.
0) Resignationen, welche ihrer Ratur nach
fermillig seyn müssen, können nur ganz unbedingt
geschehen, und dem resignirenden
Perrer kann nur aus dem Ertrage der von
ihm bekleideren Amtsstelle eine lebenslängliche
Pension ertheilt werden, welche in der Regel
den dritten Theil des reinen Einkommens der
tesignirten Stelle berragen soll; doch mir der
Beschränkung, daß der übrig bleibende Ertrag
für den Nachfolger im Anme nie unter
vierhundert Gulden herabfallen, die Pension
aber nie uͤber fuͤnfhundert Gulden steigen
sol. Die Regulirung der Pension geschieht
—.n. —
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von dem Ministerium des Innern und dessen
kirchlicher Section, unter Vorbehalt königlicher
allerhöchster Genehmigung. Nach dem
Tode des Resignirre gehr auch dessen Hension
auf die Stelle, welche er bekleider harte,
wieder unverkürzt über.
d) Zulage zur Haltung eines Vicars wird
nur bei Stellen der ersten und zweiten Klasse
verwilligt, und findet nur bei erwiesenem Bedürfulsse,
wegen hohen Alters oder dauernden
Krankheitszustandes elnen bleibenden Gehilfen
anzunehmen, start. .
e) Eine solche Zulage soll niemals die
Summe von zweihundert Gulden uͤbersteigen,
und ist uͤberhaupt nur als eine Beihilfe zu
den durch Haltung eines unentbehrlichen Vi-Ers
verursachten Kosten anzusehen.
t) Es soll zur Gewährung dieser Unterstüzung
für hilfsbedürftige Geistliche ein eigener
Fond gebilder und lediglich diesem
Zwecke gewidmet werden.
g) Geistliche, die als schwach oder
untüchtig sich beweisen, sollen nicht befördert
oder unterstüzt, sondern sobald als
moͤglich ist, vom Pfarramte entfernt werden.
. N.
Grundséze für die Besezung der
Medtat-Pfarrstellen.
a) Jeder Patron ist gehalten, ein Subject
aus der Zahl der inländischen, bercirs
zur Anstellung geprüften Kandidaten, oder
einen schon im Amtse stehenden inländischen
Geistlichen zu wählen.
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