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Bataillon oder wenigstens drei Kompagnien
sich bilden.
Von den Bataillons-Chirurgen, welche
Oberlieurenanes Achrung genießen, befinder
sich einer bei jedem Bataillon eines Regimenes,
so wie bet jedem einzelnen Bataillon,
und auch da, wo sich drei Kompagnien
bilden, ferner bei einem Schüzen= Korps
oder einer Kavallerie-Diwvision.
Ein Unterchirurg mit der Achtung eines.
Junkers besteht ausser dem überall, wo die
Anstellung eines Bataillons-Chirurgen gestattet
ist, dann bei zwei Fusilier: Kompag"
nien, und überhaupts bei jeder Waffengatung,
welche nur eine Kompagnie, Eskadron,
oder eine noch kleinere Abtheilung
bildet.
Solche Unterchirurgen müssen aber eine
wissenschaftliche Bildung erhalten haben,
indem einfache Bader zu einer solchen Anstellung
nicht geeignet sind.
Ein Zeugwart mir der Achtung elne
Oberlieutenants besteht überall, wo wenigstens
zwei Fusilier-Kompagnien sich bilden.
Ein Zeugdiener mit der Achtung eines.
Sergeanten ist jedem Zeugwarte beigegeben,
und besteht auch da, wo nur eine Kompagnie,
ein Zug, oder eine Sekzion gebilden
wird, indem er dann die Dienste eines Zeugwarts
verrichter.
Ein Fourier mit der Achtung eines Sergeanten,
befindet sich bei jeder ganzen und
halben Kompagnie oder Eskadron; bei einer
kleinern Abtheilung versieht ein Unterofftzier
dessen Dienste. Bel einem jedem Regi-880
ment ist ein Regiments-Tambour, dei jedem
Bataillon ein Bataillons-Tambour, ersterer
mit der Achtung eines Sergeanten, lezterer
mit der Achtung eines Korporals angestelle.
Das Bürger-Militär kann auch Hautboisten
haben; da wo ein Bataillon und
mehr bestehen, haben dieselben so wie sämcliche
Trompeter der Kavallerie, Korporals,
der Musikmeister Feldwebels, der Stabs=Trompeter,
welchen eine Kavallerie= Division
allein zu führen berechtiget ist, eines
ersten Wachtmeisters Achtung.
Es ist keincswegs die Meinung, daß die
durch diese neuere Formazion hie und da
überzählig werdende Ober= oder Unteroffiziere
sogleich reformirt werden, sondern diese
Stellen haben nach und nach einzugehen,
indem dieselben in Erledigungs-Fällen nicht
mehr ersezt werden.
Eben so bleiben alle jene Individuen,
welche bisher rechemäßigerweise höhere Titel
führeen, als diese Formazion zuläßt, im Besize
derselben; dergleichen persönliche Begünstigungen
dürfen aber nicht an die Nachfolger
übergehen.
Besezung der OÖfflziers= und Unteroffiziers-Stellen.
G. 33. Die Beselung der Offziersund
Unteroffiziers, Stellen geschiehr durch
die Wahl.
Die Unceroffiziere wählt jedes Korps
aus seiner Mirte.
Die Wahl der Ofszziere geschiehr durch
eine aus fleben Glledern zusammengesezte
Kommission. ·