Full text : Königlich-Baierisches Regierungsblatt. 1817. (12)

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Der  Beneficiat  hat  insbesondere  die
Seelsorge  im  Spital,  worin  im  Durchschnict
  20  Individuen  sind,  auszuüben,  und
in  der  Woche  4  Messen,  wovon  2  in  der
untern  Stadt  Pfarrei  zu  lesen,  übrigens  dem
Pfarramte  die  von  dem  bischöflichen  Ordinariate
  bestimmte  Aushilfe  zu  leisten.

Der  Ertrag  dieses  Beneftciums  bestehet
  in  Geld  und  Naturalien,  und  berechnet
  sich  auf  boo  fl.;  die  Lasten  betragen
jährlich  57  fl.  11  kr.

Im  Ober  Donaukreifse:
5.  Die  Pfarrei  Hopfen.

Durch  die  Befsarderung  des  Priester
Ignaz  Harlacher  nach  Aletshausen?)  ist  dese
sen  inne  gehabte  Pfarrei  Hopfen  erledit“
get  worden;  sie  liegt  im  Bisthume  Augsburg,
  Landgerichte  und  Stiftungsadministrationsbezirke
  Füssen,  enehält  in  einem
Umkreise  ven  3  Stunden  637  Seelen,
und  erträgt  beiläufig  604  fl.

6.  Die  Pfarrei  Weickt.

Durch  den  am  15.  März  l.  J.  erfolgten
Tod  des  Driesters  Peter  Herz  ist  die  Pfarrei
  Weicht  erlediget  worden;  sie  liegt  im
Bisthume  Augsburg,  Landgerichte  Türkheim,
und  dem  Slistungs  Administrationobezirke
Mindelheim,  enthält  337  Seelen,  und  er-*)

  S.  232.

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traͤgt  jaͤhrlich  beildufig  531  fl.  9  kr.  naͤmlich:


wom  Widdm  2903  fl.  ö  kr.
—  Zehnten  ..  100  8  „

—  der  Kompetenz  103  7  33

54  32  ½

—  Socole  ½  2

Im  Ober  Mainkreise:
7.  Die  Pfarrei  Wartenfels.

Durch  die  Versezung  des  Pfarrers
Schwemlein  ist  die  katholische  Pfarrei
Wartenfele  erledige  worden.  Diese  Pfarrei
  liest  in  der  Diöcese  Bamberg,  dem
Landgerichte  und  Dekanate  Stadtsteinach:
die  Seelenzahl  belduft  sich  auf  10160.  Bei
der  Dfarrer  ist  ein  Hilfpriester  angestellt;
der  Ertrag  der  Pfarrei  beläuft  sich  in  Geld
und  Naturalien  auf  1207  fl.  3  kr.;  die
Lasten  mit  Einschluß  der  Unterhaltung  des
Hilfpriesters  auf  604  fl.  37  kr.

8.  Die  Pfartei  Mistelfeld.

Durch  allerhoͤchste  koͤnigliche  Entschliesssung
  vom  22.  Febrnar  l.  J.  wurde  dem
Pfarrer  Busch  zu  Mistelfeld  im  Landgerichte
  Lichtenfels  wegen  nachgewiesener
Kraͤnklichkeit  der  Ruͤcktrit  in  den  Ruhstand
bewilligt,  und  dadurch  diese  chemalo  Kloster
Cangheimische  Pfarrei  erledigt.  Die  für  das
Pfarramt  geprüften  und  hiezu  quoliftzirten
Erreligiosen  des  ehemaligen  Klosiers  Lang-