Nr. 31. 1914. 299
–* 4. .
Falls eine ständige Kontrolle ausgeführter Meliorationsanlagen durch das Landeskulturamt
erforderlich ist oder gewünscht wird, so soll die technische Aussicht — bei
völliger Wahrung der Selbständigkeit und Selbstverantwortung der Beteiligten, und
unter beiderfeitiger jährlicher Kündigungsbefugnis — gegen folgende feste Gebührensätze
für das Jahr geführt werden:
Bei Flächen bis zu 5 ha und
einmaliger Besichtigung
zweimaliger Besichtigung
„Bei Flächen von 5 bis 30 ha und
-" einmaliger Besichtigung
zweimaliger Besichtigung
Bei Flächen von 30 bis 60 ba und
einmaliger Besichtigung
zweima
——c
O
i
*
W
*8 28
. tgerBelichtiguug........
Im übrigen tritt für überschießende Flächen folgende Staffelung ein:
Bei 60 bis 100 ha und ·
einmaligerBesichtigung.....50Pf.f.b.ht
zweimaliger Besichtigung 75 „
bei 100 bis 200 ha und
einmaliger Besichtiguna 140 „ „ „ „
zweimaliger Besichtigung .
Bei größeren Flächen erfolgt besondere Vereinbarung.
Werden öftere Besichtigungen gewünscht, so ist für diese der für einmalige
Besichtigungsreisen geltende Satz nachzuzahlen.
* 5.
Landstädte mit weniger als 5000 Einwohnern sowie Flecken-, Orts= und Dorfemeinden
zahlen für im Gemeindebesitz stehende, von der Meliorierung betroffene
Lechen, ebenso wie mittlere Privatbesitzer und Nutznießer mit 20 bis 75 ha Gesamtländereien,
die Hälfte, kleine Besitzer und Nutznießer mit weniger als 20 ha Gesamtländereien
von ½ bis ¼ der zu 1—4 vorgesehenen Gebühren.
5 6.
In besonderen Fällen kann das Großherzogliche Ministerium des Innern nach
Gehbr des Landeskulturamtes die Gebühren ermäßigen oder ganz erlassen.
5 7.
Die technische Leitung von Beispielskulturen — Versuchsanlagen — erfolgt
bührenfrei unter der Voraussetzung, daß sich die Beteiligten den hlerfar nersolsinte.
besonderen Bebingungen anterern.
' 7 77
7 7 77 77