Full text : Blätter für Rechtsanwendung. LXIII. Band. (63)

M.  23.  271

III.  in  der  Steuergemeinde  Hörblach,  k.  Amtsgerichts  und  Rentamts
Dettelbach:
Pl.-Nr  1653  früher  Waldung  jetzt  Acker.

b.  Rechte.

1.  Gemeinderecht  zu  einem  ganzen  Nutzantheil  an  den  noch  unvertheilten  Besitzungen
der  Gemeinde  Mainsondheim  und  zwar  an  Pl.-Nr  132,  133,  144,  167,  312,  390,
450,  450½,  503a  b,  522⅛,  524,  526a  b  und  585  der  Steuergemeinde  Mainsondheim.

2.  Schafweiderecht  im  Kitzinger  Klosterforst  und  auf  den  sog.  Ostheimer  Wiesen  auf
Dettelbacher  Markung,  dann  auf  Pl.-Nr.  570,  570⅛,  2466  mit  2552  der  Markung
Albertshofen.

3.  Das  Mainüberfahrtrecht  zwischen  Mainsondheim  und  Dettelbach.

4.  Das  Mainüberfahrtrecht  zwischen  Albertshofen  und  Mainstockheim.

5.  Das  Fischrecht  in  den  Weihern  Pl.-Nr.  111,  522⅛,  527  und  617  der  Steuergemeinde
  Mainsondheim.

6.  Das  Präsentationsrecht  zur  protestantischen  Pfarrstelle  in  Albertshofen,  k.  Amtsgerichts
  Dettelbach  in  der  Weise,  daß  das  Recht  je  einmal  von  Seiner  Majestät  dem  König
und  sodann  je  zweimal  von  Freiherrn  von  Bechtolsheim  als  Gutsherrn  zu  Mainsondheim
  ausgeübt  wird.

7.  Das  Präsentationsrecht  zur  Schulstelle  in  Mainsondheim.

8.  Der  Kirchenstuhl  in  der  Pfarrkirche  zu  Mainsondheim.

C.  Lasten.
Auf  dem  ehemaligen  Lehengute  Mainsondheim  lasten  30  fl.  gleich  51  4  43  Jd/
jährlicher  Beitrag  zur  Pfarrbesoldung  in  Mainsondheim  und  12  4  83  J  Bodenzins
zum  k.  Rentamte  Dettelbach.

B.  Walzender  Besitz  in  der  Steuergemeinde  Mainsondheim.
1.  Garten:  Pl.-Nr  76.
2.  Aecker:  Pl.-Nr.  391,  419,  498,  633.
3.  Wiesen:  Pl.-Nr.  169,  568,  571,  608,  637.

C.  Mobilien.

Schmuck=  und  sonstige  Werthsachen  der  Stifterin,  Familien-Portraits  und  verschiedene
Bilder  im  Schlosse  zu  Mainsondheim,  geschliffene  Glas-Pokale  und  die  Bibliothek  daselbst,
sowie  das  Familien-Taufzeug.

D.  Kapitalien.

Der  nach  Abzug  der  Immobiliar-Kaufschillinge,  sowie  der  Gebühren  und  Auslagen

für  die  Fideikommiß-Errichtung  verbleibende  Rest  des  Stiftungs-Kapitales.