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In Ansehung solcher Lehenstücke, welche zu den After-Lehenstuben im
Großherzogthume zeither gehört haben, bleibt die Allodifikation einer Uebereinkunft
zwischen den After -Lehnherren und den Lehenpflichtigen derselben vorbehalten.
g. 4.
Der Gerichtsbarkeit der Landesregierungen und bezuͤglich der Großherzoglichen
Lehns-Kurien, einer jeden in ihrem Bezirke, werden nur vorbehalten
und bezüglich zugewiesen:
a) die mit der Landstandschaft versehenen Rittergüter, mit Einschluß also
der, der Gesammt-Akademie Jena zugehörigen Rittergüter Apolda und
Remdaz
b) die von den Lehenhöfen und unter diesen von den After-Lehenstuben im
Großherzogthume relevirenden Lehen, soweit dieselben nicht nach §. 3
allodifizirt worden sind.
Denjenigen Rittergütern, welche in der Folge die Landstandschaft im
Stande der Rittergutsbesitzer noch erlangen, kann durch landeefürstliche Begnadigung
die Schriftsässigkeit zugestanden werden.
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Der Exemtion des Grundstücks unbeschadet stehen die für ihre Person
nicht privilegirten Bewohner desselben unter dem Gerichte des Ortes, in welchem
oder in dessen Flur es gelegen ist. Die Gerichte des Ortes dürfen gegen
dieselben auch auf dem privilegirten Grundstücke gerichtliche Handlungen
aller Art vornehmen.
II. In Beziehung auf Rechtsfachen.
S. 6.
Die privilegirten Gerichtsstände, welche bisher in Ansehung gewisser
Rechtssachen Statt fanden, fallen weg, vorbehältlich der im Nachstehenden
aufgestellten Ausnahmen und näheren Bestimmungen.
S. 7.
Auf Wechselklagen oder Arrest-Anträge hat ein jeder Richter, in
dessen Bezirke der Schuldner oder die zu verkümmernden Gegenstände angetroffen
werden, zu verfahren und das Erkemtniß, den Gesetzen gemäß, in
Ausführung zu bringen.
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