Metadata : Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1884. (68)

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Namen  der  Unterstützten  zu  ordnen,  mit  fortlaufenden  Nummern  zu  versehen
und  in  einen  Umschlag  zu  verpacken,  auf  welchem  die  Gesammtzahl  der  Zähl—
karten  zu  bemerken  ist.

5.

Die  vorschriftsmäßigen  Einträge  in  die  „Nachweisung“  können  erst  nach
Jahresschluß  und  nach  erfolgter  Legung  der  Rechnung  über  den  Armenaufwand
  erfolgen.  Es  ist  erforderlich,  daß  diese  Rechnungslegung  so  schleunig  als
möglich  bewirkt  werde.  Auch  empfiehlt  es  sich  dringend,  daß  das  Material
zu  den  Einträgen  in  die  „Nachweisung“  thunlichst  schon  während  des  Jahres
1885  durch  Notirungen  über  die  betreffenden  Ausgaben  gesammelt  werde.

6.

Spätestens  bis  zum  15.  Februar  1886  sind  die  Zählkarten  und  Nachweisungen
  fertig  zu  stellen  und  an  den  zuständigen  Großherzoglichen  Bezirksdirektor
  einzusenden.

Ortsarmenverbände,  bei  welchen  im  Laufe  des  Jahres  1885  Unterstützungen
  aus  öffentlichen  Armenmitteln  nicht  vorgekommen  sein  sollten,  haben
ein  Exemplar  einer  Zählkarte  und  einer  Nachweisung,  mit  einem  guer  durchgeschrieben
  „Vacat“  ausgefüllt,  einzureichen.

7.

Die  Großherzoglichen  Bezirksdirektoren  haben  die  eingehenden  Zählkarten
und  Nachweisungen  einer  Prüfung  zu  unterwerfen,  bemerkte  Mängel  und  Unrichtigkeiten
  ergänzen  und  berichtigen  zu  lassen  und  sodann  das  gesammte
Material,  nach  Amtsgerichtsbezirken  geordnet,  bis  zum  15.  März  1886  an
das  unterzeichnete  Staats-Ministerium  einzusenden.

8.

Die  von  dem  statistischen  Bureau  Vereinigter  Thüringischer  Staaten  zu
Weimar,  welchem  die  Zusammenstellung  des  Materials  übertragen  ist,  bei  der
weiteren  Bearbeitung  etwa  wahrgenommenen  Mängel  werden  von  demselben
den  Großherzoglichen  Bezirksdirektoren  oder  nach  Befinden  den  Gemeindevorständen
  unmittelbar  mitgetheilt  werden  und  sind  durch  diese  mit  thunlichster
Beschleunigung  abzustellen.

Weimar,  den  20.  September  1884.

Großherzoglich  Sächsisches  Staats-Ministerium,

Departement  des  Aeußern  und  Innern.
v.  Groß.

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