Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1865. (42)

herstammenden  oder  in  demselben  verfertigten
  Gegenstände  sollen  in  Frankreich  bei
ibrer  unmittelbaren  Einfuhr  zu  Lande  wie
zur  See  unter  der  Flagge  eines  Zollvereinsstaates
  oder  unter  fran  zösischer  Flagge
zu  den,  durch  diesen  Tarif  festgestellten  Eingangs-Abgaben,
  mit  Einschluß  der  Zusatz-Deeimen,
  zugelassen  werden.

Artikel  2.

Die  in  dem  Tarif  B.  zu  gegenwärtigem
Vertrage  verzeichneten,  aus  Frankreich  herstammenden
  oder  daselbst  verfertigten  Gegenstände
  sollen  im  Zollverein  bei  ihrer  unmittelbaren
  Einfuhr  zu  Lande  wie  zur  See
unter  der  Flagge  eines  Zollvereinsstaates
oder  unter  französischer  Flagge  zu  den,  durch
diesen  Tarif  festgestellten  Eingangs-Abgaben
zugelassen  werden.

Artikel  3.

Die  aus  dem  Zollverein  herskammenden
oder  in  demselben  verfertigten  Waaren,  welche
entweder  über  die  Häfen  der  Hansestädte  an
der  Elbe  oder  Weser,  over  mittelst  der  belgischen
  oder  schweizerischen  Eisenbahnen  in
Frankreich  eingeben,  sollen  als  unmittelbar
eingeführt  angesehen  werden,  und  zwar  im
letzteren  Fallc,  wenn  die  Eisenbahnwagen
oder  Kolli,  welche  die  Waaren  entbalten,
von  dem  vereinsländischen  Zollamte  amtlich
verschlossen  oder  verbleit  sind,  die  Vorlegeschlösser
  oder  Bleie  bei  der  Ankunft  in  Frankreich
  als  unversehrt  erkannt  werden  und  die
Beförderung  nach  Maaßgabe  der,  unter  den
Hohen  vertragenden  Theilen  für  den  internationalen
  Eisenbahn-Dienst  getroffenen  Abreden
  erfolgt.

IV.

joint  au  présent  traité,  et  importés  directe.
ment  par  terre  ou  par  mer  sSous  pavillon
d'un  des  Etats  du  Zollverein  ou  Sonpavillon
  français,  seront  admis  en  France
and  droits  fixés  par  ledit  tarif,  deimes
additionnels  compris.

Article  2.

Les  objets  d'origine  ou  de  manufacture
Hrançaise,  Gnumérés  dans  le  taril  B.  joint
au  présent  traité,  et  importés  directement
par  terre  du  har  mer  Sous  Pavillon  d’eun
des  Etats  du  Zollverein  ou  sous  pavillon
(rançais,  seront  admis  dans  le  Zollverein
aus  droits  fixés  par  leit  tarif.

Artiele  3.

Seront  considérées  comme  importees
directement  les  marchandises  Torigine  un
de  fabrication  du  Zollverein  expediges  en
France,  soit  par  les  ports  hanscatiques
de  ’Elbe  ou  du  Weser,  soit  par.  les
chemins  de  ler  de  la  Belgique  ou  de  -a
Suisse,  pourvu  que,  dans  ce  dernier  cas.
les  wagons  ou  les  colis  renfermant  ces
marchandises  soient  cadenasses  ou  plombes
bar  la  douane  du  Zollverein,  que  les.
cadenas  ou  plombs  soient  reconnus  intacts
a  Harrivée  en  France  et  que  Teunpedition
ait  lieu  dans  les  conditions  rgiées  entre
les  Hautes  Parties  contractantes  pour  le
service  international  des  chemins  de  ler.