Full text : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1900. (77)

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S.  1.
Das  Taggeld  beträgt:
.  bei  Geschäften  innerhalb  des  Gemeindebezirks
1)  für  die  Ortsvorsteher  und  Rathsschreiber  in  Stadt=  und  Landgemeinden  6  4
2)  für  die  Mitglieder  der  Gemeinderäthe  und  Bürgerausschüsse  in  allen  Hau  t
und  Theilgemeinden,  die  Gemeinde-  und  Stiftungspfleger,  die  Theilrechner

und  die  sonstigen  Bediensteten,  soweit  sie  nicht  unter  die  Ziffer  3  fallen.
sodann  für  die  Vorstände  der  Gemeindeparzellen  (Anwälte)  5

—

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3)  für  die  Gemeinderaths-Aufwärter  und  andere  niedere  Gemeindediener,  jedo
nur,  soweit  das  Taggeld  von  der  Staatskasse,  von  auswärtigen  Körperschaften
oder  von  Privaten  zu  bezahlen  ist  (mit  Ausschluß  der  in  den  Gehalt  einzurechnenden
  .  für  ee  die  Belohnung  aus  vrtlihen  Kassen  zu  leisten
wäre)  .  .  .  3

II.  bei  Geschäften  cußerhalb  des  Geneindebeginks,  sainschließlich  der  Diäten,
1)  für  die  Ortsvorsteher  und  Rathsschreiber  in  Stadt-  und  Landgemeinden.  9  4
2)  für  die  oben  unter  Ziff.  I  2  genannten  Gemeindebeamten  8  4

Macht  die  Entfernung  beziehungsweise  die  Dauer  des  Geschäfts  nothwendig,
  daß  auswärts  übernachtet  wird,  so  darf  für  jede  auswärts  dugebrachie
Nacht  eine  besondere  Entschädigung  von  ·  3

AM.
angerechnet  werden.

8.  2.

In  zusammengesetzten  Gemeinden  erhalten  die  in  Nebenorten  wohnenden  Mitglieder
der  Gemeinderäthe  und  Bürgerausschüsse  für  die  ihnen  obliegende  Theilnahme  an  Sitzung  en
da,  wo  die  Entfernung  der  Wohnorte  von  dem  betreffenden  Sitzungslokal  2  km  oder
mehr  beträgt,  eine  Zehrungsvergütung  p0o0vv  25„
wenn  die  nothwendige  Abwesenheit  von  Hause  wenigstens  4  Stunden,  aber  weniger  als
10  Stunden  dauert,
und  von.  .  ..  3

wenn  die  nothwendige  Abvesenheit  10  Stunden  und  darüber  währt.

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