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seinen Landen vertriebenen Vaters Eduard die Soͤhne, die
des Vaters Land ansprachen, lieber zu Bastarden, als zu
Soͤhnen einer ungleichen Ehe machen. Denn so sprach der
kaiserliche Gesandte Dr. Volmar noch 1648 von dem Baden-Baden'schen
und Baden-Durlachischen Streite,) und dahin
*
Plurimum negotü collocutoribus Badensium Marchionum
Controversia facessebat, inde primum olim exorta, quod Eduar--dus
fortunatus Badensis samiliæ Princeps (is ejurata Augustana
confessione ad Romanam Ecclesiam defecit) ducta in
matrimoniumn Maria, Jodoci Eichenii (von Eiken) Rivieræ Domini
Bredaque Gubernatoris fllia, dubiam successionem fill#s
ex ea zusceptis ellecerat, Gcorgio Friderico Durlaceno Tutore
indignos tanta haereditate pupillos praetexente, qui impari
matre prognati dedecere Marchionuni Rudensium imagines videbantur,
Catholicæ etiam religionis odio onerati.
Hinc impuberibus Eduardi siliis provinciam restituere abnuerat,
illo cupidinc peregrinos locos noscendi extra patriam
vivente, Bavaro primum et Lotharingo a Rudolpho Imperatore,
quĩ eam interin regerent, mandatam aeris alieni nomine, et
ne creditoribus alioqduin tota cederet, a patre Durlaceni occu-Patam.
So klar hierPfanner Alles nur auf die Unstandesmäßigkeit
der Ehe setzt, so wenig kann doch sein Zeugniß hier gelten,
da es im Widerspruche steht mit dem, was wir in den gedruckten
Westphälischen Friedensakten selbst lesen. Die Stelle hat
ohnedieß auch sonst noch so viele nicht hieher gehörige Unrichtigkeiten,
daß man wohl sieht, seine Nachrichten sind hier nicht
aktenmäßig genau.
*) Es ist ein schweres Werk (sagt Dr. Volmar 18. Jgnuar
1648 den evangelischen Deputirten in einer Visste), es
ist ein schweres Werk, daß Herr Markgraf Friedrich
die andern Markgrafen will zu Hurenkindern
machen. Er soll es nur versuchen, was daraus
werden will. Es kann sobald einer von
dieser Linie für den Kopf geschossen werden,
als von der Eduardischen. S. Mejern Acta Pacis
Westphal. Tom. V. p. 905.